Wieder mal nix (Bild: shutterstock.com/Gorodenkoff)
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Flughäfen verzichten auf türkische Hilfskräfte: Qualifikation offensichtlich unterirdisch

Türken sollten „wieder einmal Deutschland retten“. Die Idee: Mit rund 2000 Aushilfen aus der Türkei das Chaos an den deutschen Flughäfen beenden. Daraus wird – wie beim angeblichen türkisch-initiierten Wirtschaftswundermotor in den 1960er Jahren  – nichts: Die Flughäfen verzichten auf türkische Hilfskräfte: „Qualifikation vielfach unter Minimal-Anforderungen“.

Das Anwerbungsprogramm der Bundesregierung für türkische Airport-Bodendienstmitarbeiter erweist sich – da man aus der Geschichte in diesem Land nichts, aber auch gar nichts lernt – einmal mehr als Fehlschlag. Mitte Juni hatte „Fraport“- das aufgrund einer wahnhaften Corona-Diktatur mit massiven Personalengpässen zu kämpfen hatte – nicht nur Mitarbeiter aus der Verwaltung bis hin zum Vorstand bei der Abfertigung eingesetzt. Insgesamt waren Tausende Flüge gestrichen worden, Chaos bei der Flugabfertigung war an der Tagesordung, weil Arbeitskräfte fehlten, die sich zum Teil in der Corona-Pandemie andere Berufe gesucht hatten. Die Flughafenbetriebsräte schätzten damals nun nötigen Gesamtbedarf daher auf 5.500 Mitarbeiter bundesweit.

Die Superidee: 2000 Arbeitskräfte mal wieder aus der Türkei  anwerben. Die Bundesagentur für Arbeit nickte die Ampel-Idee Mitte Juni ab. Einem Naturgesetz folgend, das besagt, wenn links-grüne Staatssozen etwas in die Hand nehmen, es zum Scheitern verurteilt ist, berichtet das Handelsblatt, dass bislang nur 100 bis 200 türkische Aushilfskräfte nach Failed-Germany gekommen seien. Bis Mitte August sollen es gerade einmal 250 werden.

Ein Sprecher des Frankfurter Flughafenbetreibers „Fraport“ hat zudem angekündigt, gänzlich darauf zu verzichten,  neuen Aushilfskräfte aus der Türkei anzuwerben. Die über einen Personaldienstleister aus dem Land angebotenen Arbeiter verfügten nicht über die erwarteten Qualifikationen, so der Sprecher. „Intensive Gespräche mit den türkischen Personaldienstleistern und detaillierte Prüfungen zugesendeter Personalunterlagen haben gezeigt, dass das tatsächliche Qualifikationsniveau vielfach deutlich unter unseren geforderten Minimalanforderungen liegt“, teilte Fraport mit.

Auch auf den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn kommen keine türkischen Hilfskräfte aus dem Programm zum Einsatz, wie der Branchenverband ABL und ein Flughafensprecher in Köln bestätigten. Das gelte auch für die in Köln beschäftigte Sicherheitsfirma Securitas. (SB)

 

 

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