(Symbolfoto: Von Sandra Sanders/Shutterstock)

Heißer, kalter Herbst

Deutschland steht auf Grund einer selbstgemachten Energiekrise vor einer der größten Belastungsproben nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Bundesregierung verhindert auf Druck aus den USA den Import billigen russischen Gases durch Nord-Stream-2. Der Bau der Pipeline hat 9,5 Milliarden Euro gekostet. Seit Monaten ist sie fertiggestellt, befüllt und steht unter Druck. Sie muß nur geöffnet werden und Deutschland ist all seiner Probleme ledig. Genau das wird aber aus geostrategischen Gründen der USA unterbunden. Die USA haben sich zum Ziel gesetzt, ihre weltweite Vormachtstellung nicht nur nicht aufzugeben, sondern sie sogar auszuweiten. Das soll über eine Neue Weltordnung geschehen, welcher Rußland im Weg steht.

Von Thomas Schlawig

Auf Grund des Gasmangels steht Deutschland vor einem großen Problem und der kommende Herbst wird vermutlich zu einem heißen kalten Herbst werden. Und er wir nicht nur kalt, sondern auch dunkel werden. Habeck hatte es bis vor kurzem noch nicht begriffen als er sagte: „Deutschland hat ein Gasproblem und kein Stromproblem“. Nun ja, inzwischen ist er von seinen Beratern vermutlich eines Besseren belehrt worden. Es läßt aber den geistigen Horizont erkennen.

Deutschland hat somit nicht nur ein Gasproblem, sondern auch ein Stromproblem, welches sich mit jedem verkauften Heizlüfter immer weiter auftürmt. Auch hier zeigt sich der geistige Horizont – nämlich der des deutschen Michel. Wenn kein Gas greifbar ist, heizt er eben mit Strom. Der Strom kommt ja schließlich aus der Steckdose und nicht aus dem Gashahn.

Der „SPIEGEL“ schrieb dieser Tage: „Nur zehn Prozent sind aktive Klimaleugner und Verschwörungstheoretiker“. Das entspricht meiner Theorie, wonach 90% der Menschheit und besonders der Deutschen hirnlose, ideologie- und staatsgläubige Deppen sind. Meiner Meinung nach sind es sogar 95%. Trotzdem sind aber 50% der Deutschen bereit, im Herbst auf die Straße zu gehen und gegen die von der „Regierung“ selbst verantworteten Wucherpreise zu demonstrieren. Vielleicht wacht ja doch der eine oder andere auf, wenn die Situation existenzbedrohend wird. Und sie wird es werden.

Die „Berliner Zeitung“ schriebt: „Vor allem Wähler der FDP (50 Prozent), der Linken (60 Prozent) und der AfD (72 Prozent) halten Proteste offenbar für notwendig und wollen an solchen Demos teilnehmen“.

Da braut sich – verständlicherweise – etwas zusammen, was einigen „Politikern“ das Blut in den Adern gefrieren läßt und so zeigen sie ihr wahres Gesicht als „Demokraten“. Offenbar erkennen sie das Wetterleuchten eines zweiten 1989 am Horizont.

So sagte der Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, laut „Handelsblatt“ vom 18.07.2022: „Wir können alle Probleme irgendwie lösen, davon bin ich überzeugt, aber wenn das Vertrauen der Bevölkerung in die politische Führung, die Demokratie und unseren Staat weiter erodiert oder zusammenbricht, das möchte ich mir – noch – nicht ausmalen.“

Dem „Handelsblatt“ sagte Innenminister Faeser am 20.07.2022: „Natürlich besteht die Gefahr, dass diejenigen, die schon in der Coronazeit ihre Verachtung gegen die Demokratie herausgebrüllt haben und dabei oftmals Seite an Seite mit Rechtsextremisten unterwegs waren, die stark steigenden Preise als neues Mobilisierungsthema zu missbrauchen versuchen. Wir sind vorbereitet, auch auf mögliche neue Protestgeschehen.“

Auch Innenminister Reul (NRW) bläst in dasselbe Horn. Dem Nachrichtensender „ntv“ sagte er am 17.08.2022: „Es geht jetzt nicht mehr um Protestler, sondern es geht fast um so was wie neue Staatsfeinde, die sich da etablieren. Ich habe schon Sorge, wenn das richtig handfest wird – Energiekrise, Preise, kaltes Wohnzimmer, beim Sprit wird’s immer teurer -, dass dann der Boden für solche Narrative, für solche Verschwörungstheorien größer wird. Wenn man heute im Internet sich das anguckt, auf Telegram und so, die gehen immer mehr auf diese Themen Ukraine-Krieg, Krise, Gaskrise, Preise und versuchen damit, noch mehr Menschen zusammenzukriegen.“

So können nur „Politiker“ reden, die von diesen existenzbedrohenden Sorgen ganz offenbar NICHT betroffen sind. Das unverzeihliche daran ist, daß sie diese Probleme selbst herbeigeführt haben. Und das nicht aus Dummheit, sondern mit Vorsatz. Diese Kaste führt das aus, was in den USA und beim Inzucht-Verein WEF von Klaus Schwab zum Schaden der Menschheit ausgeheckt wird. So schrieb Schwab in seinem Buch „The Great Reset“: „In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen und Sie werden glücklich sein“. Und: „Die Menschen gehen davon aus, daß alles so wird wie es einmal war und das alles wieder normal sein wird. Das ist Fiktion und wird nicht passieren“. Damit bezog er sich auf die Zeit nach Corona.

Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man genau, was diese Mysanthropen für die Menschheit geplant haben. Und das beileibe nicht nur für Deutschland und Europa, sondern weltweit. Die Proteste von Farmern und Bauern weltweit geben Auskunft darüber wie ihnen Ackerland geraubt wird und ihnen damit die Existenzgrundlage und vor allem die Ernährung der Weltbevölkerung entzogen wird. Keine Bauern  =  keine Lebensmittel = Hungerkrisen = Ausrottung der Menschheit.

Die Rechte Hand von Schwab, der diabolische Scharlatan Yuval Noah Harari erklärte in einem Interview: „Wenn man weiß, wie man Körper und Geist herstellt, wird billige Arbeitskraft in Afrika oder Asien oder sonst wo völlig wertlos sein. Die wichtigste Frage der nächsten Dekade für Politik und Wirtschaft wird sein: Was macht man mit all diesen unnützen Menschen?“ [1]

Doch zurück zur deutschen Politik und ihrer Sorgen mit dem rebellischen Pöbel, welcher ihrer Meinung nach nicht das Recht hat gegen die Zerstörung vieler Existenzen auf die Straße zugehen. Und wenn, müssen sie sich als Demokratiefeinde, Rechtsextreme und AfD-Wähler beschimpfen lassen. Ein paar Zahlen zu dem was im Herbst aufeinandertreffen könnte. In Deutschland gab es mit Stand 2020 333.600 Polizisten. Die Bundeswehr hat mit Stand 2022 eine Stärke von 173.748 Soldaten. Das macht unterm Strich insgesamt 507.348 Kräfte, welche der Staat aufbieten kann.

Laut „destatis.de“ kommen die 13 Flächenländer im Durchschnitt auf 311 Polizeibeamte pro 100.000 Einwohner. In den drei Stadtstaaten sind es 648 je 100.000 Einwohner.

Deutschland hatte mit Stand 2019 ca. 83,2 Mio. Einwohner über 18 Jahre. Wenn, wie der „SPIEGEL“ schreibt, 50 % der Deutschen auf die Straße gehen wollen, sind das immerhin über 40 Mio. Selbst wenn davon bloß die Hälfte gegen die hohen Energiepreise demonstrieren wollen, sind es immer noch 20 Mio. Damit kommen auf 1 Polizeibeamten bzw. Soldaten 40 Demonstranten.

Wenn Innenminister Faeser sagt: „Wir sind vorbereitet, auch auf mögliche neue Protestgeschehen“, dann kann sich jeder vorstellen, daß das nur mit äußerster Brutalität geschehen kann. Die Anti-Corona-Demonstrationen haben oft genug bewiesen, wozu deutsche Polizeibeamte fähig und in der Lage sind, wenn sie die Rückendeckung durch die Politik haben. Es bleibt zu hoffen, daß die meisten von denen ihr Hirn einschalten ehe sie zuschlagen oder gar schießen werden.

Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, wird eine gewaltsame Revolution unvermeidlich machen   John F. Kennedy

[1] https://www.bing.com/videos/search?q=unn%c3%bctze+menschen&view=detail&mid=3BE81F26C88168A2FF993BE81F26C88168A2FF99&FORM=VIRE&PC=LCTS&cc=DE&setlang=de-DE&PC=LCTS&cvid=20f8f8a7d8fb41b0a0a445b6473aaee3&qs=UT&nclid=413B1EA8BB6974AA81AE53DB15B9DC3D&ts=1660740995492

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