Atomkraftwerk Frankreich (Bild: shutterstock.com/TTstudio)
Atomkraftwerk Frankreich (Bild: shutterstock.com/TTstudio)

„Welt“ hetzt: Frankreich deckelt den hohen Strompreis – Deutsche bezahlen dafür

Nachdem Frankreich aufgrund von Routine-Checks die Hälfte seiner Atomreaktoren abschalten musste, importiert das Land angeblich massenhaft Strom aus Deutschland. Macron hat – aus Angst vor Gelbwestenprotesten dafür sorgt , dass die französischen Verbraucher kaum etwas von den Energieteuerungen abbekommen, indem er die hohen Strompreise deckelt. Im Hetzmodus behauptet die Welt, dass die Deutschen Frankreichs Atomkraftpolitik mit ihrer exorbitant hohen Stromrechnung bezahlen müssen.

67 Prozent seines Strombedarfs deckt Frankreich aus Atomkraftwerken. Nachdem Frankreich aber von einer annähernd ebenso unfähigen Regierung wie Deutschland terrorisiert wird, steuert das Land auf einen Versorgungsengpass zu. Denn: Frankreichs Atomkraftwerke laufen seit vergangenem Winter auf Sparflamme. Nur 29 der 56 Meiler sind derzeit am Netz, 27 sind aufgrund von Routine-Checks abgeschaltet. Durch die Corona-Terrorpolitik verzögerten sich zudem Wartungsarbeiten an den Reaktoren.

Somit hat sich Frankreich in wenigen Monaten vom europäischen Strom-Nettoexporteur in einen Importeur verwandelt, was aktuell dramatische Folgen auf dem Energiemarkt zeitigt.

Bislang bekommen die französischen Verbraucher die Explosion nicht zu spüren. Aus Angst vor einer zweiten Gelbwesten-Krise deckelt die Regierung in Paris bereits seit Ende vergangenen Jahres die Strompreise bei einer Erhöhung von nur vier Prozent. In dem kurz vor der Sommerpause verabschiedeten Kaufkraftgesetz wurde diese Maßnahme bis Ende dieses Jahres verlängert.

Die zu erwartete Preisexplosion in Frankreich dürfte die Strompreise in ganz Europa nach oben treiben. Bezahlt würde dies vom deutschen Verbraucher, behauptet die Schreiberline Martina Meister von der Welt. Dass es sich bei ihrem Artikel mehr um ein Machwerk handelt, zeigt sich durch einen Blick in die soeben veröffentlichte Studie des Energieanalysten EnAppsys. Anders als Meister behauptet, ist der Kurs des französischen Energiekonzerns EDF nicht gefallen. Seit die Verstaatlichung des Konzerns angekündigt wurde, ist dieser um 50 Prozent gestiegen. Warum Meister unwahre Dinge in ihrem Artikel wiedergibt, erklärt sich unter Umständen in ihrem Satz: „Es drängt sich die Frage auf, wie krisensicher Atomkraft eigentlich ist“.

Vielmehr drängt sich die Frage auf, wie tief Frau Meister links-grüner Hass auf die Atomkraft eigentlich ist. (SB)

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