Herbert Kickl (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)
Herbert Kickl (Bild: shutterstock.com/Von Alexandros Michailidis)

Für die links-grünen Bevormunder ein No-Go: Kickl will Volksbefragung zu Russland-Sanktionen

Unvorstellbar für die links-grüne Bevormungerriege: Eine Volksbefragung zu den existenzvernichtenden Russland-Sanktionen. Beim Nachbarn Österreich fordert genau das der FPÖ-Politiker Herbert Kickl. 

Die links-grüne Regierungsclique, wie auch die Vorgängerregierungen wissen ganz genau, was gut für die Bürger ist. Deshalb wurden diese nie zu existenziellen Fragen wie Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern, Massenimpfung mit einer unausgetesteten Impfplörre, der Deindustrialisierung ihres Landes, zur Einführung einer Schwachsinnwährung, zur Abgabe der Staatssouveränität an ein nie demokratisch legitimiertes Kunstgebilde in Brüssel oder zu existenzvernichtenden Russlandsanktionen befragt. Beim Nachbarn Österreich sieht das kaum anders aus.

Zumindest im Thema Russlandsanktionen möchte das nun der FPÖ-Politiker und ehemalige Innenminister Österreichs Herbert Kickl ändern. Nachdem der oberösterreichische ÖVP-Landeshauptmann Thomas Stelzer die Russland-Sanktionen in Frage gestellt hat, fordert nun FPÖ-Chef Kickl eine Volksbefragung darüber.

„Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Heizsaison kommt mit großen Schritten näher. Eine Volksbefragung zu den Russland-Sanktionen muss so bald wie möglich durchgeführt werden. Immer mehr Österreicher lehnen diese unnötigen Sanktionen ab, die bis heute nicht den Krieg beendet haben. Auch in der ÖVP bröckelt es in dieser Angelegenheit. Wir sind der Partner für die vernünftigen Kräfte in diesem Land!“, so Kickl auf seinem Facebook-Profil.

Dass es sich bei den Russlandsanktionen um einen „Knieschuss für die heimische Wirtschaft“ handelt, scheint nun offenbar auch der ÖVP aufgefallen zu sein, so Kickl weiter.

Kickl fühlt sich in der Frage der Russland-Sanktionen an Corona erinnert: „Auch hier hat die Regierung den Menschen zwei Jahre lang Dinge eingeredet, die nicht gestimmt haben, ehe sie am Ende auf die Linie der FPÖ umgeschwenkt hat. Im Fall der Sanktionen haben wir aber keine zwei Jahre mehr Zeit, sondern maximal zwei Monate. Wenn die Sanktionen, dieser Schuss ins eigene Knie, nicht beendet werden, dann droht der kommende Winter für sehr viele Menschen sehr ungemütlich zu werden.“

In Meinungsumfragen sprechen sich die Österreicher bereits mehrheitlich für ein Ende dieser Sanktionen aus.

Auch in Deutschland scheint die Jubelstimmung vorbei. Fast jeder zweite in Deutschland Befragte (Stand Mitte Juli) glaubt, dass sich Deutschland selbst mit den Sanktionen mehr schadet als Russland. Spätestens wenn sich immer mehr Menschen in diesem Land vor die Entscheidung gestellt sehen, ob sie den Kühlschrank befüllen oder die Heizung aufdrehen wollen, um ihren Wohnraum auf 15 Grad „hochzuheizen“, dürfte sich das Stimmungsbild hierzulande nochmals deutlich ändern und auf der Straße abgebildet werden. (SB)

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