Nawalny-West: Julian Assange - Foto: Imago

Psycho: Nawalny, Scholz & Psychologie heute

Der russische Anti-Putin heißt Alexei Nawalny und sitzt im Knast. Der Deutschlandfunk schrieb vergangenes Jahr über Nawalny. Heute würdigt Olaf Scholz den russischen Anti-Putin. In „Psychologie heute“ fühlt sich die britische Psychoanalytikerin Sally Weintrobe eine traurige Realität herbei. Alle sind verrückt geworden.

von Max Erdinger

„Wir müssen“ wissen … „wir brauchen“ das Wissen … „wir dürfen“ keinesfalls nicht wissen, wie „wir“ einen Artikel beginnen. Der erste Satz ist immer der schwierigste. Gottlob bin ich schon am Ende des dritten. Nummer vier: Olaf Scholz würdigte den inhaftierten Kremlkritiker und Anti-Putin Alexei Nawalny. In Deutschland berichten „Die Zeit“, der „Spiegel“, der „Bayerische Rundfunk“, „standard.de“ und „t-online“ darüber, wie Olaf Scholz den russischen Anti-Putin würdigt. Da lohnt es sich, die kanzlerische Würdigung jenem Artikel des Deutschlandfunks von vor über einem Jahr gegenüberzustellen, so wie es sich lohnt, dem deutschen Schleimgriffeltum im Jahre 2022 seine eigenen Elaborate über den heiligen Wolodymyr Selenskyj aus dem Jahr 2021 unter die Nase zu reiben. Da passt nämlich überhaupt nichts zusammen.

Unterdessen ein Seelenstriptease der Psychotante von der Insel. Die Frau Sally Weintrobe in „Psychologie heute“: „Ich fühle mich manchmal auch überwältigt. Wenn man die Nachrichten verfolgt, kann das sehr aufwühlend sein, und in mir löst das alle möglichen, schwer zu verarbeitenden Gefühle aus. Ich spreche viel mit anderen Menschen, um damit zurechtzukommen. Manchmal lasse ich die Überwältigung auch einfach zu – dann geht es meistens vorüber.“ Der britischen Psychotante geht es allerdings nicht um Nawalny, Putin und Scholz, sondern um die „Klimakrise“, resp. um ihr eigenes Gefühl in der „Klimakrise“. Dabei hätte ihr Überwältigungsgefühl ganz gut zu den Nachrichten über Putin, Nawalny und Scholz gepasst. Wenn man es sich recht überlegt, dann paßt ihre Einlassung eigentlich zu allem, was was man in den Nachrichten so hört. „Ich fühle mich manchmal auch überwältigt …“

Der „Deutschlandfunk“ über den Herrn Nawalny, Alexei, vor über einem Jahr – Schlagzeile: „Populismus und Nationalismus – Nawalnys politische Agenda“. – Boah! Populismus und Nationalismus? Und jemanden mit einer solchen Agenda hätte jetzt der deutsche SPD-Kanzler gewürdigt? – Die Psychosally: „Wenn man die Nachrichten verfolgt, kann das sehr aufwühlend sein …“ – Populismus & Nationalismus: Ist das nicht lt. Scholz auch die Agenda der AfD? Will Scholz womöglich die Partei wechseln? – Das würde bei mir „alle möglichen, schwer zu verarbeitenden Gefühle“ auslösen. Die Psychotante Sally von der Insel und ich haben eben viel gemeinsam. Ich schreibe viel für „andere Menschen, um damit zurechtzukommen. Manchmal lasse ich die Überwältigung auch einfach zu – dann geht es meistens vorüber.“

Ja, es ist eine Herausforderung, während der „Klimakrise“ in ein- und demselben Artikel Nawalny, Putin, Scholz, das deutsche Schleimgriffeltum, eine britische Psycholabereuse und das ganze Überwältigungs- und Würdigungsgefühl unterzubringen. Und dabei ist das noch nicht alles. In Russland gibt es nämlich gute und schlechte Nationalisten & Populisten. Nach Scholz wäre jetzt Nawalny ein guter Nationalist & Populist, Putin und Dugin hingegen wären böse Nationalisten & Populisten. So, jetzt haben wir den patriotischen Philosophen und Schriftsteller Alexander Dugin (einen Ultrarechten nach deutscher Definition) auch noch mit in einem Artikel, bei dem schon der erste Satz schwerfiel. Alexander Dugin wurde lange Zeit enormer Einfluß auf Wladimir Putins Denken nachgesagt.

Vergangene Nacht kam Daria Dugina, die Tochter Alexander Dugins, bei einem Sprengstoffattentat in ihrem Auto ums Leben. Der Wagen explodierte während einer Fahrt in Moskau. Da wird meinereiner von dem Gefühl überwältigt, der Kanzler täte gut daran, nicht nur den „Nationalisten & Populisten“ Nawalny zu würdigen, sondern auch ein Beileidstelegramm an die Familie Dugin zu schicken, anstatt hier vollsubjektivistisch nach guter Nationalist und schlechter Nationalist zu unterscheiden. Was sagt die Frau Sally von der Insel dazu? – „Ein natürlicher Impuls ist einfach, sich davon abzuwenden – weil das Thema so beängstigend und lebensbedrohlich ist.“ Sie meint zwar die „Klimakrise“, aber das ist ganz egal. Sprengstoffattentate sind mindestens so beängstigend wie die furchterregende „Klimakrise“. Politisch korrekte Gefühle wegen der „Klimakrise“ passen eben auch auf alles andere in diesen Zeiten. Das muß man einfach würdigen, indem man es zugibt. Würde man unterstellen, daß Nawalny für Scholz deshalb ein würdigenswerter „Nationalist & Populist ist, weil er im Knast sitzt, dann würde wieder alles passen. Aber deswegen ist Nawalny nicht würdigenswert nach Olaf Scholz‘ Ansicht.

Scholz über Nawalny laut „Spiegel“: „ ‚Viele fürchten sich, ihre eigene Meinung zu sagen‘, sagte Scholz mit Blick auf die aktuelle Lage in Russland. ‚Gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt in diesen Tagen auch an Alexej Nawalny zu denken, der unverändert ein mutiger Mann ist und für die Prinzipien steht, die für viele Bürgerinnen und Bürger Russlands eine gute Perspektive weisen‘.“ – Hallo, Olaf Scholz? Das haben Sie aber mit der Innenministerin Nancy Faeser nicht abgesprochen, oder? Es ist nämlich so: Wenn in Deutschland ein mutiger Mann „für die Prinzipien steht, die für viele Bürgerinnen und Bürger“ – Deutschlands – „eine gute Perspektive weisen„, dann betreibt er „Delegitimierung des Staates“. Ist das vielleicht deswegen so, weil Nawalny im Knast sitzt, der deutsche Dissident aber (noch) nicht? Macht der Knast den Unterschied zwischen Russland und Deutschland? Wenn ja: Warum würdigen Sie dann nicht Alexei Nawalny in einem Atemzug mit Julian Assange? Letzterer sitzt schließlich ebenfalls seit Jahren im Knast. Nur eben nicht in Russland. Und im Gegensatz zu Nawalny auch ohne Prozess. Was sagt die Psychosally von der Insel dazu? – „Wenn wir erkennen, wie stark (unser Klima)“ – die Glaubwürdigkeit westlicher Politiker und ihrer Medien – „jetzt beschädigt ist und wie sehr wir mit unserer gegenwärtigen Art zu leben dazu beitragen, ist es absolut gesund und normal, sich tieftraurig zu fühlen, wütend und schuldig. Wie konnten wir nicht bemerken, was passiert? Wer möchte schon mit so viel Verunsicherung leben? Ich glaube, das ist das wahre Problem mit dieser Situation: Dass wir in einer culture of uncare leben, einer Kultur, die Achtlosigkeit vorantreibt und die uns nicht dabei unterstützt, uns der Realität zu stellen; die nicht reagiert auf (den Klimawandel)“ – die logischen Inkonsistenzen im Denken westlicher Politiker und ihrer katzbuckelnden Medien. Abgesehen davon, daß die Psychosally mit ihrem Klimafimmel einen an der Klatsche hat, – mit dem Rest hat sie recht.

Nawalny: Nationalist & Populist

Der Deutschlandfunk zitiert Nawalny aus einem seiner Videos. Nawalny hatte es im Jahr 2007 verbreitet. Zu sehen war er in einem weißen Zahnarztkittel: „Einen Zahn ohne Wurzeln nennt man einen toten Zahn. Ein Nationalist ist jemand, der nicht möchte, dass man aus dem Wort Russland die russische Wurzel entfernt. Wir haben das Recht, Russen in Russland zu sein. Und wir werden dieses Recht verteidigen„. – das ist natürlich würdigenswert. Putin sieht das allerdings kein Stück anders. Dugin auch nicht. Weswegen sitzt dieser Nawalny eigentlich in Russland im Knast? Er ist zweimal verurteilt worden. Der „Spiegel“ am 22.März 2022: „Nawalny sitzt in der Strafkolonie in Pokrow bereits eine zweieinhalbjährige Haftstrafe wegen Betrugs ab, zu der er vor gut einem Jahr verurteilt worden war. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem neuen Verfahren wegen Veruntreuung und Missachtung des Gerichts insgesamt 13 Jahre Haft für Nawalny gefordert.“ Im Westen hieß es, sowohl der erste als auch der zweite Prozess gegen Nawalny seien eine Farce gewesen. Fest steht, daß Nawalny der Prozess gemacht wurde – und Julian Assange nicht. Und daß das auf jeden Fall eine „Farce“ auf die Rechtsstaatlichkeit des Westens ist.

Fest steht, daß in den USA kürzlich ein beliebter Twitter-User namens Mackay unter dem Vorwurf, Wählerbetrug begangen zu haben, angeklagt wurde. Sein Vergehen: Er hatte bei Twitter ironisch gepostet, daß Hillary Clinton künftig per Textmessage gewählt werden könne. Dr. Peter Navarro, Verfasser des Navarro-Reports zur US-Wahl 2020, war vorläufig festgenommen worden – und was den FBI-Überfall auf Donald Trumps Privatrresidenz angeht, so stellt sich heraus, daß der entsprechende Durchsuchungsbefehl entgegen dem vierten Zusatz der US-Verfassung keinesfalls spezifizierte, wonach genau hätte gesucht werden sollen. Fest steht außerdem, daß Olaf Scholz Kanzler eines Landes ist, dessen Regierung den USA „in den Arsch kriecht“, und daß es deshalb – nicht nur mit Blick auf sein Stillhalten im Fall Julian Assange – ein sehr unangenehmes Gerüchlein hinterläßt, wenn er, der Sozialdemokratist, sich nun bemüßigt fühlt, ausgerechnet den „Nationalisten & Populisten“ Nawalny zu „würdigen“. Scholz – und mit ihm die o.g. Schleimfritzen von der Systempresse in Deutschland hätten allen Grund, im Fall Nawalny einfach den Mund zu halten, wenn sie ihn schon zu Julian Assange und den anderen der o.g. Fälle nicht aufmachen wollen.

Wie meint doch die Psychosally aus London in einem ganz anderen Zusammenhang? – „Wir müssen den Menschen helfen, sich stärker in einer lebhaften Weise zu engagieren, mit den verschiedenen widerstreitenden Kräften in uns genau wie außerhalb von uns zu kämpfen. Das ist so wertvoll.“ – Dann soll er sich mal helfen lassen von der britischen Inselpsycha, der Herr Bundeskanzler. Damit das mit seinen durchsichtigen Würdigungen aufhört. Dem ging es nicht um Nawalny, sondern darum, sich gegen Putin zu positionieren. Das kann er gerade gut gebrauchen. Und wenn er diese Positionierung schlüssig begründen sollen müsste, hätte er die größten Schwierigkeiten, weil ihm jedermann jederzeit klarmachen könnte, wo er selbst steht bei seiner Instrumentalisierung Nawalnys gegen Putin: Daria Dugina – Schweigen. Mackay – Schweigen. Julian Assange – Schweigen. Dr. Peter Navarro – Schweigen. Völkerrechtswidrige NATO-Kriege – Schweigen. Überfall auf Mar-a-Lago – Schweigen. Migration & Messermord in Deutschland – Schweigen. Leo Stettin (+ 8 Jahre alt, vor Zug geschubst) – Schweigen. Ukrainischer Beschuß des AKW Saporischschija – Schweigen. Saakaschwili/Georgien/Ukraine – Schweigen. Gescheiterte „Farbrevolution“ in Kasachstan – Schweigen. Desaströse Energiewende – Schweigen. Cum-Ex-Untersuchungsausschuß – Schweigen (Ausfall des Erinnerungsvermögens). Kriegswaffenhandel in der Ukraine – Schweigen. Schlesinger & ARD – Schweigen. Aber bei Nawalny, dem „Nationalisten & Populisten“ (Deutschlandfunk) – Redseligkeit & „Würdigung“ seitens des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz. Und das, obwohl man mit einiger Berechtigung darüber spekulieren darf, daß dem gewürdigten Nawalny in Russland von den USA eine ganz ähnliche Rolle zugedacht worden sein könnte, wie zuvor schon Poroschenko in der Ukraine resp. Selenskyj seit 2019. Nawalny könnte durchaus ein von den USA finanziertes und unterstütztes U-Boot sein. Nawalny verbrachte das Jahr 2010 auf der Yale-University in New Haven.

Yale-University, New Haven, USA – „Licht und Wahrheit“ – Screenshot Wikipedia

Nach allem, was man über den „Nationalisten & Populisten“ Nawalny nachlesen kann, unterstützte er im Jahr 2017 die regionale Integration der Ostukraine an Russland und sprach sich gegen Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine aus. Dazu kommt, daß Nawalny – außer in den großen Städten Russlands – nach seinem Jahr an der Yale-University in New Haven kaum jemand kannte. Im Dezember 2011 schrieb der „Economist“, dass nur 7 Prozent der Russen mit seinem Gesicht etwas anfangen können. Der Popularitätszuwachs für Nawalny ging zeitlich parallel zum Aufstieg der ukrainischen Ultranationalisten seit dem Euro-Maidan 2014 einher – und wer den finanziert und unterstützt hat, steht außer Zweifel. Wenn man sich anschaut, wer im Westen sich mit Preisverleihungen für Nawalny hervorgetan hat – der Sacharow-Preis des EU-Parlaments z.B. – und wer die Laudatio bei der Verleihung des „M100-Media Awards“ trotz Nawalnys „nationalistischer & populistischer“ Positionen gehalten hat, Christian Lindner nämlich, und wie in Deutschland gegen „Nationalisten & Populisten“ gehetzt wird, während Nawalny von denen gewürdigt wird, die sich selbst nicht einmal mehr aus dem After der geostrategischen Interessen der USA befreien können. dann könnte man bei so viel Scheinheiligkeit und durchsichtiger Instrumentalisierung des inhaftierten Nawalny gegen Putin zur Politur des je eigenen Images im bellizistischen „Biden Haus“ nur noch im Strahl kotzen. Nawalny zu „würdigen“ ist der vorläufige Gipfel der deutschen Bigotterie. Der Zustand von Freiheit, Demokratie und Rechtssatlichkeit in der EU und in Deutschland gibt eine Würdigung Nawalnys einfach nicht her. Da hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht.

Seelenfrieden für die arme Psychosally von der Insel – und alle anderen

Dominosteine – Screenshot YouTube

Um jetzt am Schluß die psychisch vollkommen durchgeknallte, schuldmasochistische Psychosally von der Insel wegen ihres krankhaften Klimafimmels zu beruhigen: Schau, Sally – im Dominospiel dauert es bei 250.000 Steinen, die in einer Kettenreaktion einer den anderen umstoßen, eine Viertelstunde, bis der letzte umgefallen ist. Ein irres Schauspiel. Ersetze das Wort „Dominostein“ durch das Wort „Jahr“. 250.000 Jahre, von denen eines das nächste umstößt. Stell dir vor: Du müsstest dir 18.000 Mal je eine Viertelstunde lang anschauen, wie ein Jahr das nächste umstößt, bis du das erste aller 4,5 Mrd. Jahre der gesamten Erdgeschichte umfallen sehen würdest. 18.000 Mal! Und du hast eine Angstneurose wegen der ersten 300 von 250.000 Jahren aus der „neuesten Viertelstunde“? Obwohl sich in den übrigen 17.999 Viertelstunden + 249.700 Jahren das Klima wahnsinnig oft „gewandelt“ hat? Gletscher von den Alpen bis nach München im Norden und bis nach Sirmione am Gardasee im Süden. Ganz ohne den Homo Sapiens. Das Magdalenenhochwasser schwemmte im Jahr 1342 halb Mitteleuropa weg und war ursächlich für die Umstellung der mitteleuropäischen Ernährungsgewohnheiten seither. Ganz ohne Industrialisierung. Die 40er Jahre des 15. Jahrhunderts waren ein einziges klimatisches Desaster, hundert Jahre später war das Jahr 1540 die Hölle. Zehn Monate lang kein Tropfen Regen. Hitze mit über 40 Grad fast jeden Tag im Sommer. Ganz ohne Industrialisierung. In den Flüssen finden sich heute Hungersteine mit den Jahreszahlen, an denen diese Steine schon einmal trocken lagen. An Brücken und Häusern finden sich die Hochwassermarkierungen der vergangenen Jahrhunderte. Der Rhein war im 15. Jahrhundert bisweilen bis auf den Grund zugefroren. In Großbritannien gab es zur Römerzeit an die 500 Weinberge. Grönland heißt so, weil es bei seiner Entdeckung um das Jahr 900 herum grün gewesen ist. ALles ganz ohne jede Industrialisierung. Und du heulst in „Psychologie heute“ herum? Weil sich das Klima in deinem kurzen Leben so ändert, daß dir das auffällt? George Carlin sagte einmal „THe planet is doing just fine. The people are fucked!“ Dieses pseudowissenschaftliche Gefühlsblättchen gibt dir auch noch eine Bühne für deinen psychoanalytischen Maso-Quatsch, deinen inkonsistenten, der dann auch noch als „Lebenhilfe“ anerkannt werden soll? Such’dir einfach einen Job, britische Psychosally, bei dem du möglichst nicht mit Menschen ins Gespräch kommst, die deinen psychischen Fundamentalschaden teilen. Besser für jeden von euch. Und wenn du vor lauter Konfusion nicht mehr weiter weißt: Verkaufe alles, bring den Zaster mit – und ich gebe dir dafür eine Therapiestunde. Danach hast du keine Angst mehr vor irgendwas. Dann hast du endlich „das richtige Gefühl“ mit dem du leben kannst, ohne allen anderen mit deiner Masochisten-Beschränktheit, dieser pseudosensiblen, auf die Nerven zu gehen. Nichts zu danken.

Und so, wie der Klimawandel, der fürchterliche, ganz allein der Psychosally dazu dient, sich zu produzieren, so dient Nawalny dem Herrn Scholz dazu, sein Renomee zu polieren – und zwar in völliger Verkennung der Tatsache, daß da nichts mehr ist, was man polieren könnte. Auch nicht mit „Nawalnys formidabler Politurpaste“. Obwohl es für Scholz ganz gut wäre, wenn er mit Anti-Russlandismus und Anti-Putinismus ein wenig glänzen würde, wo er doch allerweil so unter Druck steht und außerdem den Eindruck erweckt, als wollte er nicht gar so eifrig gegen Russland zu Felde ziehen wie seine „Koalitionsfreunde“. Da kam Nawalny gerade recht – und billig war er auch. Es fallen halt leider wirklich nur noch die Blöden drauf rein.

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