Karl Lauterbach; Bild: Screenshot Youtubevideo
Karl Lauterbach; Bild: Screenshot Youtubevideo

Ist Lauterbach genauso wenig ein echter Professor wie ein echter Arzt?

Neue Enthüllungen über die akademische Vorgeschichte von Bundesgesundheitsministerin Karl Lauterbach, die neben all der angebrachten Kritik an seiner gemeingefährlichen, pharmalobbyistischen und schädlichen Amtsführung auch noch Zweifel an dessen qualifikatorischer Eignung wecken: Passend zu seinem skandalösen und mutmaßlich justiziablen Verhalten bei der sich aktuell abzeichnenden Paxlovid-Affäre (bei der Lauterbach Ärzte gegen eine Prämie von 15 Euro ertüchtigt, das Medikament direkt an die Patienten auszugeben), werden nun neue Zweifel an Lauterbachs wissenschaftlicher Eignung laut.

Seine Berufung als „Professor an der Universität zu Köln” erfolgte nämlich, wie jetzt bekannt wurde, auf einen Lehrstuhl, dessen Schaffung er selbst angeregt hatte und was er selbst süffisant in aller Öffentlichkeit zugab. Damit hatte der SPD-Politiker dort natürlich auch keine akademische Konkurrenz. Schwerer wiegt bei alledem, dass Lauterbach auch keinerlei eigene wissenschaftliche Publikationen in renommierten Fachzeitschriften vorzuweisen hatte, die für eine Professur eigentlich zwingend erforderlich wären.

Inkompetent und verlogen

Der Mann, der sich als „Arzt“ und „Professor“ feiern und huldigen lässt, der von dem in Deutschland immer noch Eindruck machenden, ehrfurchtgebietenden Prestige dieser Titel profitiert wie kaum ein anderer – obwohl er sich als fachlich inkompetente, verlogene „Flachpfeife“ erwiesen hat! -, dürfte nun erneut in Erklärungsnöte geraten. Sogar mehr noch als bei dem Wirbel um seine ärztliche Zulassung. Denn seine Approbation als Arzt hatte Lauterbach erst 2010, höchstwahrscheinlich aus rein politischen Gründen, beantragt – nachdem er damals schon weit über ein Jahrzehnt praktisch ausschließlich als Berufspolitiker tätig gewesen war.

Ein „Professor” also, der diesen Titel auf höchst fragwürdige Weise erworben hat, und Arzt, der in seinem ganzen Leben noch nicht einen Patienten ordentlich behandelt hat, maßt sich an, die Impf- und Seuchenpolitik Deutschlands selbstherrlich besorgen zu können und spielt sich – zuerst in Talkshows, dann seit Dezember in der Regierung – als „Experte“ auf, obwohl selbst die echten Experten nur noch den Kopf über ihn schütteln. (DM)

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