Giorgia Meloni (Bild: shutterstock.com/Giorgia Meloni )

Kranke linke Kritik an Veröffentlichung des Vergewaltungsvideos durch Meloni

Die Angst geht um in der EU vor der neuen Rechten der italienischen Politik, konkret vor der Chefin der italienischen Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens/FdI), der rechts-konservativen Politikerin Giorgia Meloni. Nachdem sie ein Video veröffentlichte, auf der die Vergewaltigung einer Ukrainerin durch einen afrikanischen Asylbewerber in der italienischen Stadt Piacenza zu sehen ist, holen die Gegner und Mainstreammedien ihre bekannten Keulen heraus.

In dem Video, das Giorgia Meloni, Chefin der italienischen, rechtskonservativen Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens/FdI) am Montag auf ihren sozialen Medienkanälen veröffentlichte, ist zu sehen, wie ein 27-jähriger Asylwerber aus Guinea eine 55-jährige Ukrainerin vergewaltigt. Das Video von der Vergewaltigung – zwischenzeitlich von Twitter und Co. gelöscht – auf einer Straße in der nördlichen Stadt Piacenza war von einem Zeugen aufgenommen worden, der auch die Polizei verständigte. Der Asylwerber wurde festgenommen und das Opfer ins Krankenhaus eingeliefert.

Meloni twitterte, man könne zu dieser scheußlichen Gewalttat durch einen Asylbewerber am helllichten Tag in Piacenza nicht schweigen. „Eine Umarmung für diese Frau. Ich werde alles tun, um die Sicherheit in unseren Städten wiederherzustellen“, schrieb Meloni.

Deutschen Mainstreammedien beteiligen sich mit Schlagenzeilen wie „Wahlkampf in Italien – Meloni schockt Gegner mit angeblichem Vergewaltigungsvideo“ an der Hetze gegen die „Postfaschistin“ Meloni ebenso massiv, wie die politischen Gegner der Politikern, die aktuell die Umfragen bei den kommenden Wahlen am 25. September anführt., an der Hetze.

Ganz wie in Deutschland bei solchen unzähligen Vorfällen auch, wird nicht die Tat, die eine verbrecherischen Migrationspolitik ermöglicht hat, thematisiert, sondern die Kritiker. So warf ihr Enrico Letta, ihr Konkurrent von der Demokratischen Partei vor, mit ihrem Retweet „die Grenzen von Würde und Anstand überschritten zu haben“. Die frühere Bildungsministerin Lucia Azzolina erklärte, Meloni habe sich über das Verbrechen nicht beklagt, sondern es instrumentalisiert. Der Chef der kleinen Partei Azione, Carlo Calenda, attestierte Meloni, ihr Vorgehen sei eines „zivilisierten Landes unwürdig und richte sich auch gegen Frauen“.

Meloni indes stellt klar: In dem Video sei keine Person zu erkennen und klagt an: Der „Demokrat“ Letta habe es versäumt, das darin gezeigte Verbrechen zu verurteilen. „Warum sprechen Sie nicht darüber?“, so Meloni. „Weil Sie sonst mit dem Fakt klarkommen müssten, dass die Sicherheit in unseren Städten außer Kontrolle ist, auch dank der surrealen Einwanderungspolitik, die Sie verfolgt haben.“
Seit 2006 ist die Wahlfavoritin Giorgia Meloni in Italien als freie Journalistin im Journalistenverband registriert. Sie ist seit 2014 Vorsitzende der Partei Fratelli d’Italia (FdI) und seit September 2020 Präsidentin der Europapartei Europäische Konservative und Reformer (EKR). Im vierten Kabinett von Silvio Berlusconi war sie von Mai 2008 bis November 2011 Ministerin für Jugend und Sport. (SB)

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