ÖR-Mitarbeiter in tiefer Trauer (Bild: shutterstock.com/nakaridore)

Was für eine Show: „Politische Filter“ beim ÖR? Mitarbeiter schreiben Brandbrief an NDR

Das was die Kritiker des links-grünen, staatsnahen öffentlich-rechtlichen Rundfunk seit Jahren anprangern, wird immer klarer, immer deutlicher: Die Hofberichterstatter vom ÖR betreiben Meinungsmache, unterdrücken eine ausgewogenen Berichterstattung und setzen „politische Filter“ ein. In einem Brandbrief an die Granden in der NDR-Spitze und fordern die plötzlich hoch erschrockenen Mitarbeiter des ÖR eine „transparente Aufarbeitung“. Was für eine Show!

In der „Affäre“ um „politische Filter, Zensur und Hofberichterstattung“ beim NDR in Kiel haben zahlreiche Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Senders einen Brandbrief an die eigene Funkhausspitze geschrieben. Konkret handelt es sich nicht um eine „Affäre“, sondern um einen unbeschreiblichen, seit Jahrzehnten vorangetriebenen, festzementierten Zustand im politisch links-grün getrimmten Selbstbedienungsladen, der dazu führen muss, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk dorthin befördert werden muss, wo er hingehört – in die Mülltonne.

Das Schreiben liegt dem Boulevardblatt stern exklusiv vor und soll demnächst veröffentlicht werden. In dem Text distanzieren sich 72 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesfunkhauses in Kiel – darunter fast ausschließlich Journalisten – entschieden vom Verhalten ihrer Chefs. Wieder einmal zeigt man sich „schwer erschüttert“ und fordern „eine lückenlose und transparente Aufarbeitung aller Vorwürfe“, wie aus dem Schreiben hervorgeht. Schwer vorzustellen, dass den sich nun echauffierenden Journalisten das links-grüne Treiben in ihrem Laden jahrelang verborgen geblieben ist. Wer die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ansieht, dem muss klar sein, dass es sich hierbei seit Jahren bereits um links-grün eingefärbte Propaganda handelt.

Nach der Affäre Schlesinger beim RBB wurde offenbar, dass es beim NDR um Vorwürfe, dass der Laden politisch massive Einflussnahme geübt hat und zum Beispiel kritische Berichterstattung über Mitgliedern der schleswig-holsteinischen Landesregierung unterdrückt hat.

Die Internetseite „meinungsvielfalt.jetzt“ veröffentlicht Zuschriften von Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die zeigen sollen, dass sich diese mehr Meinungsvielfalt, Pluralität und Aus­gewogen­heit in ihren Programmen wünschen. Man „schätze den „öffentlich-rechtlichen Rundfunk als eine Säule unserer gesellschaftlichen Kommunikation“ und man sei „von seinen Grundsätzen und dem Programmauftrag überzeugt“. Da man dieses nun in Gefahr.

Konkret geht es den Initiatoren der Seite weniger um das hehre Ziel der Meinungsfreiheit, als eher um den – durchaus nachvollziehbaren – Wunsch, die gut dotierten, durch Zwangsgebühren finanzierten Jobs beim ÖR behalten zu können. Hier der Link zur Seite, auf der durchaus lesenswerte Statements von ÖR-Mitarbeitern anonym veröffentlicht wurden.

Dennoch muss es in der Konsequenz heißen: GEZ-Zwangsgebühren sofort abschaffen!

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(SB)

 

 

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