Foto: Karl Lauterbach (über dts Nachrichtenagentur)

Hat sich Lauterbach schon wieder verkauft?

Berlin – Im Gegensatz zum Corona-Star-Trompeter Karl Lauterbach zeichnet der Corona-Expertenrat der Bundesregierung ein optimistisches Bild der aktuellen Corona-Lage in Deutschland. „Die relative Krankheitslast durch Covid-19 hat sich mit dem steigenden Immunisierungsgrad der Bevölkerung deutlich reduziert“, heißt es in der 12. Stellungnahme des Gremiums, die einstimmig beschlossen und am Dienstagabend veröffentlicht wurde. Bei Personen mit einem höheren Risiko lasse sich dieses zudem „durch die gezielte und frühe Anwendung einer antiviralen Therapie signifikant senken“, so der Expertenrat.

Derzeit stünden mehrere Substanzen für eine antivirale Therapie von Covid-19 zur Verfügung. Weil die aber einen frühzeitigen Beginn erforderten, fordert das Gremium nun „Maßnahmen zur besseren Information der Bevölkerung und der Ärzteschaft sowie zur vereinfachten Applikation“. Insbesondere Nirmatrelvir/Ritonavir besitze ein erhöhtes Interaktionspotential mit bestimmten anderen Medikamenten, was unter Umständen eine kurzzeitige Umstellung, Pausierung oder Dosisanpassung bestehender Therapien voraussetze, heißt es in der Veröffentlichung des Expertenrats.

Und was ist jetzt mit all den Impfstoffen, die Karl Lauterbach auf den Markt pumpen will? Was ist mit Paxlovid, das der Bundesgesundheitsminister anpreist, als ob er davon mittelbar profitieren würde? Alles mal wieder für die Katz, weil der Steuerzahler dafür aufkommen muss?

Wann wird endlich der Bund der Steuerzahler aktiv und zerrt diesen Typen vor Gericht?

Aber natürlich hat auch Lauterbach seine Fans (die ebenfalls profitieren):

Die Bundesärztekammer hat Ältere und Risikopatienten aufgefordert, sich zügig mit den Anfang September erwarteten neuen Corona-Impfstoffen impfen zu lassen. Diese schützten höchstwahrscheinlich besser vor Ansteckungen als die Impfstoffe der ersten Generation, sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die klinischen Studien der Hersteller zeigten, dass der adaptierte Wirkstoff deutlich mehr Antikörper gegen Omikron hervorrufe und somit der Immunschutz gesteigert werden könne.

Die Arztpraxen stünden bereit, sie müssten von der Bevölkerung aber auch genutzt werden. „Es ist wichtig, dass sich gerade ältere Menschen und Patienten mit Immunschwäche und schweren Vorerkrankungen möglichst ein viertes Mal impfen lassen“, so Reinhardt. „Sie sollten sich zügig impfen lassen, auch wenn in einigen Wochen mit der Zulassung weiterer neuer Impfstoffe gegen die BA.4- und BA.5-Varianten zu rechnen ist.“

Ob auch junge, gesunde Menschen ihren Immunschutz durch eine Impfung mit den neuen BA.1- beziehungsweise BA.4/BA.5-Impfstoffen steigern sollten, müsse die Ständige Impfkommission (Stiko) beurteilen. „Mittlerweile liegt die letzte Impfung bei vielen Menschen schon einige Monate zurück“, so Reinhardt.

Die Abzocke auf Kosten der Gesundheit geht also weiter und die Rolle, die die Bundesärztekammer dabei spielt, ist wohl sehr deutlich.(Mit Material von dts)

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