Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Nichts bleibt wie es ist

Wenn man sich nur in Deutschland umschaut, kann man depressiv werden. Tränen des Zorns. Aber es gibt nicht nur Deutschland – und die deutschen Probleme sind keine exclusiv deutschen Probleme, sondern die der gesamten westlichen Welt. Hierzulande haben sie nur eine deutsche Ausprägung. Ein Blick über die Landesgrenzen hinweg läßt hoffen.

Auf dem Wenzelsplatz in Prag haben sich dieser Tage 70.000 Demonstranten hinter der tschechischen Flagge versammelt, um gegen die Folgen der desaströsen westlichen Sanktionspolitik gegen Russland zu protestieren. In den Niederlanden protestieren die Bauern unentwegt gegen die Enteignungspläne ihrer Regierung. In Italien bahnt sich ein 180-Grad Kurswechsel für die Zeit nach den kommenden Wahlen an. Zugleich wird Italien den EU-Vorsitz übernehmen. In Frankreich mußte Macron nach den vergangenen Parlamentswahlen auf Marine Le Pen zugehen. Ihr Rassemblement Nationale (RN) hatte erdrutschartig Parlamentssitze gewonnen. In Schottland verbrennen Demonstranten ihre Strom- und Gasrechnungen und skandieren, daß sie kleinesfalls bezahlen werden. Ungarn ist ein Fels in der Brandung des grassierenden EU-Wahnsinns – und wird genau deshalb von den Hyänen in Brüssel angegiftet.

Am wichtigsten: Die USA stehen vor einer Zerreißprobe. Inzwischen sah sich der mutmaßlich Demente im Weißen Haus dazu genötigt, komplett alle Gegner „seiner“ desaströsen „Politik“ – besonders die potentiellen Trumpwähler -, als Verfassungsfeinde zu diffamieren, um sinngemäß den Einparteienstaat zu fordern. Die Amerikaner haben mehrheitlich die Nasen gestrichen voll von den progressistischen Ideologenfürzen der  „Demokraten“ – und die wiederum wissen, daß ihnen bei den Midterms im November ein historisch beispielloses Wahldesaster droht. Einen neuerlichen Wahlbetrug wie bei den Präsidentschaftswahlen 2020 werden sie nicht wagen, weil sie genau wissen, daß der Kessel dann explodieren würde – und daß sie unter ganz genauer Beobachtung stehen.

Wie lange sich Justin Trudeau, Kanadas Diktator von Schwabs Gnaden, noch im Amt halten kann, ist ungewiß. Möglicherweise kommt es erneut zu vorgezogenen Neuwahlen, so daß seine Schreckensherrschaft bereits vor 2025 endet. Sein Gegenkandidat hat bereits versprochen, daß jedem seiner Kabinettsmitglieder der Kontakt zum WEF verboten sein wird. Auch in Australien scheint der Groschen inzwischen gefallen zu sein. Immer weniger Bürger in der westlichen Welt glauben noch, daß ihre Regierungen tatsächlich ihre Regierungen seien. Es wird immer deutlicher, daß diese „Regierungen“ nur noch die Fassade abgeben, hinter der tatsächlich die geballte Macht ungewählter Globalisten („The Davos-people“) regiert. Das Geflecht aus international agierenden NGOs, Stiftungen, Medien-  und IT-Konzernen mit seinem unheilvollen Einfluß auf die „Volksvertreter“ und die „öffentliche Meinung“ entpuppt sich in der gesamten westlichen Welt unaufhaltsam als das eigentliche Krebsgeschwür des Westens. Regierungen werden überall zunehmend als die Marionetten der Ungewählten an der wirklichen Macht identifiziert. Nebenher wird ebenso deutlich, daß es mitnichten „die internationale Staatengemeinschaft“ ist, die hinter der ruinösen Sanktionspolitik gegen Russland steht, sondern lediglich der kleinere Teil davon. Die sogenannten Globalisten sind dabei, an der Umsetzung ihrer „Neuen Weltordnung“ (The Great Reset“) zu scheitern. Die sogenannten Regierungen als deren Marionetten bereiten sich unterdessen auf Volksaufstände vor. Sie wissen, daß es nicht mehr nur um ihre Abwahl geht, sondern um eine Abrechnung mit ihnen. Schließlich geht es auch um den größten Betrug seit Menschengedenken. Unklar ist nur noch, wie lang sich die Agonie des Westens noch hinzieht, ehe das „Krebsgeschwür“ entfernt konnte.

Wenn man sich die Symptome anschaut, die z.B. in Deutschland als Folge einer ideologisch fehlgeleiteten Regierungspolitik und ihrer skandalösen Medienbegleitung zu konstatieren sind, wundert man sich, daß es nicht schon längst zu den von der Regierung prognostizierten Volksaufständen gekommen ist.

Deutschland im Wahnsinn

Der Mythos vom reichen Deutschland ist dahin. Die schönsten Baudenkmäler werden des Nachts nicht mehr angestrahlt, jede zweite Straßenlaterne wird ausgeschaltet bleiben, Leuchtreklame wird abgeschaltet werden in den Nachtstunden, Schwimmbäder können die Becken nicht mehr heizen, bereits vorher schon fiskalisch fast zu Tode strangulierte Normalbürger wissen heute schon, daß sie die kommenden Gas- und Stromrechnungen nicht mehr bezahlen können, staatliche „Entlastungspakete“ sind schon ihrer Begrifflichkeit nach eine einzige Unverschämtheit – und was ihre avisierte Höhe angeht, eine groteske Lächerlichkeit.

Baerbock in Prag: „Ich“ – Screenshot Facebook
Volksverter:innen: „Ich“ – Foto Collage

Und immer deutlicher wird unterdessen – auch und gerade wegen des Blicks über die Landesgrenzen, daß das alles mit Putin und Russland sehr wenig zu tun hat, sondern dem öko-maoistischen Starrsinn genau jener minderqualifizierten Unfähigen geschuldet ist, die den Ukrainekrieg recht bauernschlau als die Gelegenheit begriffen haben, ihre eigenen ideologischen Visionen vom allmächtigen Staat umzusetzen, indem sie die Resultate ihrer geisteskranken Ideologie den Russen in die Schuhe schieben.

Kleine und mittlere Bäckereien schließen, die Stahlproduktion kommt zum Erliegen, immer mehr Güter des täglichen Bedarfs fehlen, Lieferketten kollabieren – und allmählich reift beim Bürger die Einsicht, daß er seine Zukunft absoluten Kanaillen anvertraut hat, die keinen blassen Dunst davon haben wollten, daß in der industrialisierten Welt praktisch alles an der Verfügbarkeit von billiger Energie hängt. Es stellt sich heraus, daß das Narrativ vom Segensreichtum der Energiewende an der Verfügbarkeit von fossilen Brennstoffen hing. Sowie die zur Mangelware werden, entpuppt sich auch das Heilsversprechen der Energiewende als potemkinsches Dorf.  Es geht nicht ohne fossile Brennstoffe, es ging nie ohne und es wird auch in Zukunft nicht gehen. Die Verbrennung von allem möglichen ist seit der Entdeckung des Feuers bis zum heutigen Tage die einzige zivilisatorische Entwicklungsmöglichkeit geblieben. Elektromobilität ist nur von sehr eingeschränktem Nutzen in Lagerhäusern und allenfalls noch in Innenstädten, aber keineswegs geeignet, den motorisierten Individualverkehr der Massen zu ersetzen, schon ausgerechnet aus Gründen des „Umweltschutzes“ nicht. Die Umweltbilanz eines Tesla ist katastrophal. Außerdem gibt es den ganzen Strom nicht, nach dem massenhafte E-Mobilität verlangen würde. Es gibt bei der Erzeugung von ausreichend elektrischem Strom keine Alternative zur Kernkraft und deren ständiger Verbesserung vor allem unter Sicherheitsgesichtspunkten. Allein der Wahnsinn hinter den bisherigen Kosten der Energiewende rechtfertigt, daß die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Es sei denn, man würde sie für unzurechnungsfähig erklären, welchenfalls sie natürlich nie und nimmer noch länger Regierungsämter bekleiden könnten.

Daß sie keine Regierungsämter mehr bekleiden können, offenbaren sie allerdings auch selbst schon. Wer Augen hat, um zu sehen, erkennt es inzwischen. Ein grüner Ministerpräsident, der den Bürgern Tipps zur Verwendung des Waschlappens gibt; ein „Klima“-Minister, der seine Betrachtungen zu Duschdauer und Wassertemperatur zum Besten gibt; eine Außenministerin, die von Kobolden und einem stromspeichernden Netz schwätzt – und davon, daß in der Ukraine ein Angriff Russlands auf Westeuropa abgewehrt wird; ein Gesundheitsminister, der vor Jahren noch in jeder Comedyserie in der Rolle des schrägen Vogels besetzt worden wäre; eine Verteidigungsministerin, die Geräte kennt, mit denen man über ein Rohr in die Luft schießen kann, um die Infrastruktur zu schützen; eine Entwicklungshilfeministerin, die freudestrahlend Tampons in die Kamera hält; ein Wirtschaftsminister, der vor laufenden Kameras – und ohne es überhaupt zu bemerken – zugibt, daß die Zugangsregelungen für die Einspeisung von Strom ins Netz ungerechtfertigt Milliardensummen in die Taschen seiner eigenen Klientel spült; ein Justizminister, der sein Wort bricht, um als nächstes über den fehlenden Anstand der Anderen zu lamentieren; der ganze Gender-, Woke-, und Cancelculture-Kokolores, die Gesinnungsschüffelei, die permanente Spalterei der Gesellschaft und das immer weitere Aufreißen ideologischer Gräben, das Impfdesaster, der Zerfall der Infrastruktur, der LBQXY-Dingsbums-Terror, die ganze Abgehobenheit des politmedialen Komplexes – sichtbar geworden am Fall Schlesinger et al – ;  alles das macht aus früheren Volksvertretern und Journalisten spätestens dann tragische Witzfiguren, wenn man mitbekommt, für wie enorm wichtig sie selbst sich halten. Hierzulande bestätigt der eine Wortbrüchige (Lindner) dem anderen Wortbrüchigen (Scholz) öffentlich bei Twitter dessen Integrität.  Das ist alles komplett wahnsinnig. Und es geht seinen wahnsinnigen Gang bis zu seinem Ende.

Bald wird auch nicht mehr zu verheimlichen sein, daß in Sachen Energie und Russland Putin nicht der Bösewicht ist, sondern daß er lediglich als solcher herhalten muß, um zu verschleiern, wer die Energiekrise in Deutschland tatsächlich will. Eine Probe aufs Exempel wäre jederzeit möglich. Nord Stream 2 öffnen und nachschauen, ob Gas kommt. Kommt Gas, dann wurde Nord Stream 1 nicht stillgelegt, weil Putin will, daß Deutschland keines hat. Dann will jemand anderes, daß Deutschland kein Gas hat und die Wirtschaft geschrottet wird.

Wann das Ende der degenerierten „Ich -wünsche-mir-was-Demokratie“ deutscher Provenienz endlich erreicht ist, kann man nicht genau vorhersagen. Die Entwicklung hierzulande ist nicht als isoliertes Phänomen zu verstehen. Sehr wesentlich wird sein, wie es in den USA weitergeht und ob sich die Amerikaner endlich ihres parasitären Deep State entledigen können. Wenn ja, gibt es Erleichterung für die gesamte westliche Welt, gerade auch in Deutschland. Und danach kommt das große Aufräumen.

Volksaufstände?

Was die befürchteten Volksaufstände angeht, so sind die ein zweischneidiges Schwert, weil sich die pseudoherrschende Marionettenklasse bereits überlegt, wie sie die niederschlagen könnte. Allerdings ist es ja so, daß die Altparteien gut durchorganisiert sind bis hinunter auf die Kommunalebene. Und wer seine Heimat kennt, der kennt auch seine Pappenheimer. Da gibt es überall Parteibüros, Kreisräte, Stadträte und sonstige Parteifunktionäre. Die würden sich alle freuen, nette Angebote gemacht zu bekommen, die sie nicht ausschlagen würden. Wenn sich ein Teppich nicht von der einen Seite her aufrollen läßt, nimmt man eben die andere. So viel steht fest: Der Irrsinn hört gefälligst auf. Da heiligt der Zweck inzwischen die Mittel. Das ist gar nicht schön, aber so ist es eben.

Kleines „Schmankerl“ noch zum Schluß wegen des Faeserschen „Kampfes gegen rechts“: Das französische Fernsehen filmte aus Versehen einen doppelten Hitlergruß in einer Ukraine-Reportage. Und zwar in einem Bericht über einen ukrainischen Jungen, der vor Einheiten salutierte, die an seinem Haus vorbeifuhren. Es wäre eigentlich ganz niedlich gewesen, wenn im Hintergrund nicht zwei Mädchen zu sehen gewesen wären, die enthusiastisch den Hitlergruß machen. Aber in der Ukraine gibt es ja keine Nazis. Was dieser Putin da immer schwafelt …

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