Liest Putin ausgedruckte jouwatch-Artikel? - Foto: Imago

Notorische Lügner: Putin & Krieg in der Energiekrise nur vorgeschoben

Es ist ein sehr vielsagendes Video von Wladimir Putin aufgetaucht. In einer Rede am 3.Oktober 2018 äußerte er sich zu Sanktionen. Dazu weiter unten mehr. Man merke sich einstweilen das Datum: 3. Oktober 2018.

von Max Erdinger

Wie kontrolliert man vormals freie Gesellschaften am besten? Über eine Verknappung der verfügbaren Güter. Wo es ein Überangebot gibt, sinken die Preise. Die Anbieter „bekriegen“ sich untereinander. Der Konsument ist lachender Dritter. Wo freie Auswahl herrscht, ist er als Kunde der König. Wo hingegen Knappheit herrscht und deshalb eine staatliche Zuteilung von Gütern erfolgt, wird individuelles Wohlverhalten dem Zuteiler gegenüber zu einem Kriterium für den Erhalt auch lebensnotwendiger Güter. Auf diese Weise läßt sich politisches „Wohlverhalten“ des vormaligen Souveräns erzwingen. Wer den Zuteiler kritisiert, wird von der Versorgung ausgeschlossen. Sind die lebensnotwendigen Güter billig und die Steuern niedrig, bleibt am Ende des Monats Geld übrig. Es kann sich individueller Wohlstand herausbilden, es können Guthaben angehäuft werden, die wiederum den Raum für freie individuelle Entscheidungen erweitern, etwa den, sich mitsamt seinem Vermögen woanders niederzulassen, wenn dort günstigere Bedingungen für den Erhalt und die Vermehrung des eigenen Wohlstands vorliegen. So, wie sich die Anbieter von Waren untereinander „Preiskriege“ liefern müssen, stehen Staaten untereinander im Wettbewerb um die günstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ihre Einwohner. Weil das Individuum Entscheidungsfreiheit hat.

Der Konkurrenzdruck zwischen den Staaten ließe sich allerdings ausschalten, wenn auf einer übergeordneten Ebene, einer EU z.B., dafür gesorgt werden könnte, daß sich die Lebensverhältnisse in den jeweiligen Staaten untereinander angleichen. Im Fall der EU war das ein erklärtes Ziel von Anfang an: Angleichung der Lebensverhältnisse in den europäischen Ländern. Daß im Rahmen dieses Vorhabens Deutschland würde automatisch ärmer werden müssen, um den Lebensstandard bspw. in Süditalien deutlich anzuheben, war von vornherein klar. Aber um die entsprechende EU-Politik geht es hier nicht mit Priorität. Die der EU-Agenda zugrunde liegende Gleichheitsdenke wurde nämlich längst auf eine globale Ebene gehoben – und zwar in der Form, daß es eine Gleichheit in der Armut geben soll – und unermeßlichen Reichtum für die wenigen Treiber dieser Gleichheitsagenda.

Sie müssten es nur schaffen, sich über die Herrschaft der Güter zu globalen Zuteilern aufzuschwingen, um über die existentiellen Nöte der „die Menschen“ ihre Machtstellung unangreifbar zu machen. Traumland China sozusagen. Ein digitales „Social Scoring System“ trennt – für die Regierung jederzeit einsehbar – die braven Schafe und Mitläufer von den Selberdenkern und den Renitenten, den Freiheitsfreunden. Konsum und Zutritt von und zu allem möglichen wird nur noch nach einer Überprüfung der digitalen Identität gewährt – oder eben verweigert. Die Bargeldabschaffung samt Umstellung auf digitalen Zahlungsverkehr ermöglicht es außerdem, mißliebige Zeitgenossen vom Kauf von Gütern auszuschließen. Materiell wird der einzelne „Massenmensch“ auf ein Niveau heruntergeregelt, das ihn in einem ständigen Kampf um sein rein physisches Überleben als „Tiermensch“ hält. Er kann sich keine Zukunft mehr nach seinen eigenen Vorstellungen aufbauen, weil ihm die materiellen Mittel dazu permanent entzogen werden. Er wird auf die Befriedigung seiner Grundbedürfnisse nach Nahrung und einem Dach über dem Kopf reduziert.

Herr Rösler und Herr Lindner

In Deutschland war es dieser Tage ausgerechnet der „Liberale“ Christian Lindner, der einer digitalen Identität mit Vehemenz das Wort redete. Sein Parteikollege, der ehemalige Vizekanzler und Ex-Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, seit Oktober 2021 Honororarkonsul der Schweiz in Vietnam, sitzt im Aufsichtsrat jenes Konzerns, der von der sogenannten „Gasumlage“ profitieren wird: Fortum/Uniper. Das Ausschlaggebende in diesem Zusammenhang aber dürfte etwas ganz anderes sein: Drei Tage nach der Bundestagswahl 2013, bei der die FDP mit einem Minus von 10 Prozent gegenüber 2009 aus dem Bundestag geflogen war und Rösler nicht länger mehr Bundeswirtschaftsminister sein konnte, rief WEF-Schwab bei Rösler an. Wenig später wurde bekannt gegeben, daß Rösler ab dem 20. Februar 2014 zum Vorstand des Weltwirtschaftsforums gehören wird. Zuständig war Rösler dort für die internationalen Regierungskontakte des WEF. Im Vorstand von Schwabs WEF blieb er bis 2017 – und die entsprechenden Kontakte aus dieser Zeit hat er natürlich heute noch – natürlich auch in die FDP, die heute mit in der Ampelkoalition sitzt und dort den deutschen Finanzminister stellt.

Das „Word Economic Forum“ (WEF) des Privatmannes Klaus Schwab wurde 1971 gegründet. Es finanziert sich hauptsächlich durch seine 1.000 Mitgliedsunternehmen, bald jedes davon mit einem Jahresumsatz von mehr als 5 Mrd. US-Dollar im Jahr  – und groteskerweise auch noch durch öffentliche Zuschüsse. Es gibt nicht einen Mächtigen des vergangenen halben Jahrhunderts auf dieser Welt, mit dem Schwab nicht irgendwann konferiert hätte. Der Mann hat die besten und weitreichendsten Verbindungen überhaupt. Gegen Schwab sind die auf Zeit bedeutungsvollen Politiker in der Gefangenschaft ihrer Legislaturperioden kleine Lehrbuben. Wer glaubt, daß Schwab diesen Vorteil nicht ausspielen würde, hat wohl ein etwas zu blauäugiges Menschenbild. Es gibt keine größere Gefahr für die individuelle Freiheit des Westmenschen als Prof. Klaus Schwab aus Cologny in der Schweiz. Und neben seinen eigenen gibt es auch noch die Machenschaften von Leuten wie George Soros oder Bill Gates, die natürlich ebenfalls zu Schwabs illustrem Kreis der „Davos-People“ gehören. Da werden gewählte Politiker zu bloßen Befehlsempfängern, obwohl es doch eigentlich der jeweilige Souverän in ihren Heimatländern sein sollte, dem sie verpflichtet sind. Das ermöglicht es einem völlig ungewählten WEF-Chef, sich maximal arrogant mit Botschaften direkt an die „die Menschen“ der westlichen und ach-so-freien Welt zu wenden: „In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen – und es wird Ihnen gefallen“.

Etwas Geduld bitte, Wladimir Putin kommt schon noch ins Spiel. Nur soviel: Wladimir Putin hat sich das WEF lange genug angeschaut, war auch auf den Seiten des WEF als Freund und Unterstützer gelistet, wurde dort aber inzwischen gelöscht. Wann er dort gelöscht wurde? Wahrscheinlich gleich nach dem 24.02.2022, als er in der Ukraine eingriff. Vielleicht aber auch vorher schon. Inzwischen hat er der „unipolaren Weltordnung“ nach Gusto der USA eine geharnischte Absage erteilt, was letztlich nichts anderes heißt, als daß er Schwab, Soros, Gates und Konsorten den Krieg erklärte, da die wiederum diejenigen sind, die in der westlichen Welt – also auch und gerade in den USA – die eigentlichen Strippenzieher sind. Niemand von Verstand kann unterstellen, daß eine demente Figur wie Joe Biden ein funktionierender US-Präsident sein könnte. Bei der US-Vizepräsidentin sieht es kein Stück anders aus. Biden fungiert als US-Präsident, aber er funktioniert nicht als US-Präsident. Donald Trump ist deshalb auch nicht die größte Bedrohung für Joe Biden, sondern die größte Bedrohung für Schwab, Soros, Gates und Konsorten samt allen Bürokraten und Medienleuten, die sie sich über die Jahre eingekauft hatten. Trumps „Schedule F“ ist wahrscheinlich die dringlichst umzusetzende Agenda der Welt. Weil: Der Albtraum für Schwab wäre, daß Trump und Putin eine Allianz schmieden, um die Herrschaft jenes Deep State zu brechen, dessen sich Schwab und Konsorten bedienen.

Nahrungsmittelkrise

Welche Nahrungsmittelkrise? Es gibt heute so viel Anbaufläche auf der Welt wie vergangenes Jahr und die Jahre zuvor. Die Ernten in Deutschland waren dieses Jahr dank eines feuchten Frühlings und eines sonnenreichen Sommers ausgezeichnet. Wenn von einer Nahrungsmittelkrise die Rede ist – warum dann? Eine solche Krise läßt sich selbstverständlich auf den verschiedensten Wegen hervorrufen – und zwar politisch. Es geht um künstliche Verknappung zur Gewinnung von politischer Macht. Zuteilung: Wem sozusagen aus der Hand gefressen werden muß, der hat die Macht.

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte ist eine Schwabzüchtung wie so viele andere vermeintliche Volksvertreter der westlichen Welt, Trudeau in Kanada z.B. – oder Baerbock et al in Deutschland. Die Niederlande sind der zweitgrößte Nahrungsmittelexporteur der westlichen Welt. Mitten in der behaupteten „Nahrungsmittelknappheit als einer Folge des Ukrainekrieges“ würde man als vernunftbegabter Mensch annehmen, daß ein Volksvertreter, der wirklich seinem Volk verpflichtet ist, alles unternähme, um das Nahrungsmittel-Produktionspotential der westlichen Welt bis an dessen Grenzen auszuschöpfen. – Pustekuchen!

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Regierung Rutte will in den Niederlanden landwirtschaftliche Flächen stilllegen, die Produktion von Nahrungsmitteln also trotz der angeblich dramatischen „Folgen des Ukrainekriegs“ herunterfahren, und zwar auch auf dem Wege der Enteignung von Anbaufläche. Vorgeschobene Begründung: Die Stickstoffbelastung niederländischer Böden durch die Überdüngung einer intensiv betriebenen Landwirtschaft.  Tatsächlich dürfte es um etwas ganz anderes gehen, nämlich um die Beschaffung von Bauland für die geplante „Tristatecity„, eine grenzüberschreitende und als solche angekündigte „Weltstadt“ („Wereldstad“) die praktisch von der niederländischen Nordseeküste im Westen bis nach Dortmund im Osten reichen – und Siedlungsraum für knapp 50 Millionen „die Menschen“ bieten soll, viele Millionen mehr, als auf dem vorgesehenen Gebiet dieser „Wereldstad“ heute leben. Woher die heute noch fehlenden Millionen an „die Menschen“ kommen sollen, kann man sich an drei Fingern abzählen („Global Compact On Migration“). Und wenn die erst einmal da wären, dann wäre es unmöglich, sie auf den Lebensstandard zu heben, den sich die Niederländer in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet haben. An dieser Stelle kommt dann wieder die staatliche Zuteilung ins Spiel. Schwab bekanntlich: „In zehn Jahren werden Sie nichts mehr besitzen – und es wird Ihnen gefallen“.

Energiekrise

Der Hype um die fossilen Energien und deren Endlichkeit nahm seinen Anfang im Jahr 1972 (Gründung WEF 1971) mit dem „Club Of Rome“ und dessen höchst alarmierendem Bericht mit dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“. Unbemerkt und nie diskutiert im Jahr 2022: Wären die Prognosen des „Club of Rome“ damals zutreffend gewesen, dürfte es gar keine fossilen Energieträger mehr geben, da sie längst bis zum letzten Tropfen ausgebeutet sein müssten. Die bis heute geförderte Menge übersteigt das, was sich auf dem „bekannten“  – dem „fossilen“ Weg also –  herausgebildet haben kann, bereits um ein Vielfaches. Das „Ende des Erdöls“ ist aber immer noch nicht erreicht. Ständig werden neue Ölvorkommen entdeckt – und die Methanreserven der Erde sind bis heute so gut wie unangetastet. Die wiederum sind schier unerschöpflich. Aber auch, was das Erdöl angeht, gibt es zu dessen Entstehung noch eine ganz andere als die im gängigen Narrativ verbreitete Theorie von den verrottenden urzeitlichen Wäldern und Tieren, der sogenannten „biotischen Theorie“.

Diese andere Erzählung kommt ausgerechnet aus – tärä! – Russland. Genau wie auch die Theorie von der Endlichkeit des Öls. Die wurde erstmals von dem Geowissenschaftler Mikhailo Lomonossov aufgestellt, dem Namensgeber der heutigen Lomonossov-Universität, und zwar im Jahr 1757 bereits. In der „Encyclopedia Britannica“ heißt es aber heute noch, daß es trotz des enormen Volumens von wissenschaftlichen Arbeiten zum Erdöl jede Menge offener Fragen zu dessen Entstehung gibt. Die „andere Theorie“ aus Russland ist „abiotisch“, im Widerspruch zu der „biotischen“ von Lomonossow und der des „Club Of Rome“. Dieser abiotischen Theorie zufolge befinden sich unvorstellbare Mengen von Kohlenwasserstoffen unter kontinentalem und ozeanischem Krustenmaterial, den sogenannten „tektonischen Platten“, die sich ständig verschieben, sich aneinander reiben, übereinanderschieben und so auch für Erdbeben verantwortlich sind. Immer wenn das passiert, strömen – der „abiotischen Theorie“ zufolge – unter den Platten liegende Kohlenwasserstoffe – vulgo „Erdöl“ – nach oben, wo es dann in Tiefen von bis zu 10.000 Metern gefunden wird. Bereits in einer Tiefe von 6.000 Metern herrscht aber ein solch immenser Druck, daß kein noch so kleines Lebewesen – auch keine Bakterien – überleben könnten, was die „biotische“ Theorie von organischen Zerfallsprozessen bei der Entstehung von Erdöl eigentlich widerlegt. Handelt es sich bei der Knappheit der fossilen Brennstoffe lediglich um ein politisch nützliches Narrativ? – Das läßt sich in diesem Artikel hier nicht klären. Ich wollte nur erwähnt haben, daß neben der gängigen „biotischen Theorie“ auch noch die „abiotische Theorie“ zur Entstehung von Erdöl existiert – und daß sie auffällig wenig Resonanz findet. Bemerkenswert ist auf jeden Fall, daß sich die größten Erdölvorkommen zuverlässig an den Rändern tektonischer Platten finden.

Politisch nützlich ist allerdings allein die Gültigkeit des Narrativs von der Knappheit bei fossilen Energieträgern aufgrund deren biotischer Entstehung, da die Knappheit wiederum Preise definiert. Da dies im Rahmen dieses Artikels nicht weiter zu erörtern ist, lasse ich es einfach so stehen. Grundsätzlich wahr ist aber: Überfluß läßt sich nie politisch instrumentalisieren, Mangel hingegen immer – und zwar ungeachtet der Frage, ob der Mangel aus sich heraus zwingend ist, oder ob er künstlich erzwungen worden ist.

Putin und die westlichen Sanktionen

Von den russischen Vorräten an fossilen Energieträgern heißt es im Westen meist neidvoll, sie seien „schier unerschöpflich“. Russisches Erdgas ist auf jeden Fall sauber und billig, sowie anscheinend in schier unbegrenzter Menge verfügbar – und wäre somit geeignet, den westlichen Energiemarkt für den politischen Einfluß von Ideologen und deren Machtstreben unbrauchbar zu machen. Besser wäre aber, wenn der Energiemarkt politisch nutzbar zu machen wäre. Billige Energie in beliebiger Menge ist schließlich der Motor der westlichen Zivilisation und zwar in tausend miteinander verflochtenen Zusammenhängen. Wer seine Krallen auf der Energie hat, hat seine Krallen auf dem Ganzen. Putin hat sich spätestens anläßlich des WEF-Treffens in Davos 2021 unmißverständlich geäußert: „Es wird keine Neue Weltordnung geben.“ Und nun zu der Rede, die Präsident Putin am 3. Oktober 2018 zum Thema Sanktionen gehalten hat, dreieinhalb Jahre vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine. Eigentlich war es mehr eine beiläufige Erklärung.

Wladimir Putin: „Wissen Sie, manchmal denke ich, es wäre gut für uns, wenn alle diejenigen, die Sanktionen gegen Russland fordern, endlich damit beginnen würden und alle Sanktionen lostreten, die sie sich vorstellen können – und zwar so schnell wie möglich. Das würde uns freie Hand dabei geben, unsere nationalen Interessen in der Weise zu vertreten, die uns am effizientesten vorkommt. Ganz allgemein gilt jedoch, daß Sanktionen sehr schädlich sein können, besonders für diejenigen, die sie einsetzen.

Da sind „wir“ erst einmal baff, oder? Putin der Prophet? Und kein verantwortlicher Politiker im Westen, der seine Sanktions-Einschätzung aus dem Jahr 2018 gekannt hat? Kein Geheimdienst, der sie dokumentiert hätte? Oder keiner, der sie ernstgenommen hat? Kann man sich eine solche Verstiegenheit vorstellen? Ist es denkbar, daß sich ein Habeck, ein Scholz, eine Baerbock – oder wer aus diesem grundverlogenen WEF-Marionettenstadl auch immer – sicher gewesen ist, aufgrund der eigenen Kompetenz und Urteilskraft könne er es sich leisten, darüber hinwegzusehen, was „dieser schlimme Putin“ dreinhalb Jahre vor der Invasion der Ukraine über Sanktionen zu sagen hatte? Und daß man trotz der Abhängigkeit von russischem Gas getrost die deutschen Atomkraftwerke abschalten könne, weil … „dieser ignorante Putin, pah!“ – oder was? Und trotz Donald Trump, der genau diese einseitige Abhängigkeit Deutschlands unter dem Spottgelächel von Maas und Heusgen, ebenfalls 2018, vor den UN in New York als gefährlich bezeichnet hatte? Heute ist absolut klar: Sowohl Trump als auch Putin hatten vor bald vier Jahren vollumfänglich recht!

Die echten Charakter- und Moralfragen

Was sagt uns das über die Fähigkeiten respektive die handelnden Charaktere der politischen Klasse Deutschlands? Was sagt es uns über die Qualität der „Vierten Gewalt“? – Sind die alle völlig verblödet? Oder sind sie gekauft? Wären sie dann kriminell statt blöde? Oder kriminell und blöde? Und wer hätte sie gekauft? Was hätten Schwab, das „WEF“, Soros, Gates und ihre NGOs mit den tausend Stiftungstentakeln damit zu tun?

Vor allem: Worum geht es in der Ukraine wirklich? – Um Frau Baerbocks Moral samt deren Schutz und Durchsetzung? Welche Moral? Die Grünen hatten noch im Wahlkampf ’21 mit einem Waffenexportverbot in Kriegs- und Krisengebiete für sich geworben! Da kann man doch gar keinen anderen Rückschluß mehr ziehen im Land der beliebigen Steigerungsfähigkeit von allem, als den, daß die Grünen „die gekauftesten“ von allen sein müssen, im Grunde also gar keine politische Partei mehr im Rahmen der heiligen deutschen „Demokratie“, sondern lediglich noch eine Parteisimulation hinter jener Demokratiefassade, die krampfhaft aufrecht erhalten werden muß, um auch fürderhin zu verschleiern, womit wir es in Gestalt der Grünen (und anderer) tatsächlich zu tun haben.

Es geht in der Ukraine um seltene Erden und einen unglaublichen Rohstoffreichtum. Das alles wollte sich „der Westen“ unter „Führung“ der von multimilliardenschweren Großkonzernen (Schwab, Soros, Gates et al) geführten USA unter den Nagel reißen und nebenher noch eine NATO-Abschußrampe gegen Russland aufstellen – und Putin hat „Njet!“ gesagt. Der ganze Schnack von der souveränen Nation Ukraine, dem gebrochenen Völkerrecht, dem lieben Frieden, den armen Ukrainern, der Verteidigung von „Demokratie“ und „westlichen Werten“ – alles nur Futter für die öffentliche Debatte, wohlwissend, daß das sorgsam herangezüchtete, westliche Meinerlein & Finderlein mangels Wissen nichts lieber tun wird, als zur kurzweiligen Politur seiner Eigenwahrnehmung recht wohlanständig durch die Gegend zu moralisieren. Daß das gelungen ist, obwohl es mit den „Angriffskriegen“ der USA schon früher Anlaß zur Generalmoralisiererei gegeben hätte, die damals aber ausblieb, ist für sich genommen schon bezeichnend für den Geisteszustand des deutschen Meinerleins & Finderleins.

Also warf man ihm etwas zum Fraß vor: „Empört euch! Aber richtig! Stand with Ukraine! Haut die Russen, wo auch immer ihr welche trefft!“ – Der Hintergedanke: Eure „gerechte Empörung“ ist die Garantie für unseren eigenen Machterhalt. Reden wir nicht darüber, daß der Original Oberukrainer seine Villa im italienischen Forte dei Marmi an der Versiliaküste für schlappe 50.000 Euro im Monat an ein russisches Pärchen vermietet, während ihr vor lauter Solidarität mit der Ukraine einen russischen Dirigenten von Weltrang aus der Philharmonie werft, einer russischen Weltklassesängerin Auftrittsverbote erteilt, russischstämmige Schulkinder mobbt, verprügelt und zum Zweck ihrer Selbstbezichtigung vor die Schulklasse stellt, sowie, daß ihr russischen Kioskbesitzern die Fensterscheiben einwerft und die Schaufenster russischer Geschäfte mit Parolen beschmiert wie anno dazumal die der jüdischen Geschäftsinhaber. Die ganze „deutsche Moral“ rauf und runter eben. Der „deutsche Durchschnittsdemokrat“  – so dämlich, daß ihn die Schweine beißen. In der Ukraine grüßen Schulmädchen vorbeiziehende Soldaten derweilen stramm mit dem Hitlergruß, wie eine französische Fernsehdoku aus Versehen zeigte.

Ausgetrickst, Depp!

Die westlichen Sanktionen gegen Putin fußen nicht auf einer „moralischen Grundlage“ oder der „Solidarität“ mit dem armen ukrainischen Volk. Vielmehr dienen die Sanktionen der Herstellung jener Energieknappheit („Malheur, Malheur, unvorhersehbare Krise!“), welche Zuteilung und Rationierung unter dem Vorwand einer durchzusetzenden, allgemeinverbindlichen Moral als notwendig erscheinen lassen sollen. Die Sanktionen dienen dem mit ihr verbundenen Zugewinn staatlicher Macht per Zuteilung und Rationierung.

Tatsächlich wusste Wladimir Putin bereits 2018 von westlichen Sanktionsplänen und hoffte, daß sie durchgesetzt werden würden. Derweilen wurden in Deutschland munter 17 Kernkraftwerke abgeschaltet. Diese „Energiekrise“ beruht auf politischem Vorsatz. Und dieser Vorsatz bestand lange, bevor Russland mit der Invasion der Ukraine einen Pseudo-Rechtfertigungsgrund für die Sanktionen lieferte. Tatsächlich mischte sich die Bundesregierung in schönster Harmonie mit ihren servilen Medienbütteln in einen Krieg ein, der sie rein gar nichts anzugehen hätte – und das nur, um eine Gelegenheit, die ihrer ohnehin bestehenden Agenda in die Hände spielte, via „allgemeinverbindliche Moral“ beim Schopf zu ergreifen. Dieses ganze Moralistengetue ist die reine Heuchelei für die von sich selbst restlos überzeugten Verblödeten, auf deren Gemeine & Gefinde sich die Macht stützt. Ausgetrickst, Depp! Und noch eine alte Bauernweisheit: Es ist leichter, einen von sich selbst Besoffenen zu verarschen, als ihm hernach klarzumachen, daß er blöde genug war, sich verarschen zu lassen. Damit würde man ihm nämlich den ganzen Tag versauen. Darauf hat er keine Lust und braucht auch keine zu haben, weil er schließlich in der totalen Freiheit seiner Demokratie lebt und eine gleichberechtigte Meinung hat, die gefälligst zu respektieren ist. Land of Illusion.

 

 

 

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