Grundgütiger: Elizabeth "Liz" Truss - Foto: Imago

Britische Premierministerin Truss: Pflichtbewusst die Menschheit auslöschen

London – Die neue britische Premierministerin Elizabeth „Liz“ Truss (47) gibt noch besorgniserregendere Erklärungen ab als ihr Amtsvorgänger Boris Johnson. In einer seiner letzten Ansprachen als Premier hatte Johnson den Briten empfohlen, sich für 20 britische Pfund einen modernen Teekessel zu kaufen, um so 10 britische Pfund bei den Stromkosten zu sparen. Doch hatte ihn vorher schon die neue Premierministerin Elizabeth „Liz“ Truss getoppt. Von deutschen Medien nicht weiter beachtet, gab Frau Truss bereits Ende August bei einer Wahlkampfveranstaltung in Birmingham auf Nachfrage bekannt, daß sie den „roten Knopf“ drücken würde, um die britischen Nuklearwaffen zum Einsatz zu bringen, auch wenn das die Auslöschung der Menschheit bedeuten würde. Ihre Begründung war interessant: Bei der Auslöschung der Menschheit handele es sich um eine der Pflichten eines britischen Premierministers.

Elizabeth Truss Screenshot Mirror 1
Elizabeth „Liz“ Truss – Screenshot „Mirror“

Der englische „Mirror“ berichtete am 23. August wie folgt über so viel Pflichtbewußtsein: „Die Außenministerin, die immer mehr wie Johnsons Nachfolgerin im höchsten Amt aussieht, sagte, sie sei bereit, nötigenfalls den atomaren Knopf zu drücken – sogar dann, wenn das zum Ende der Menschheit führen würde.“ In Birmingham hatte Elizabeth Truss wortwörtlich gesagt: „Ich denke, es ist eine wichtige Pflicht des Premierministers und ich bin bereit, es zu tun.“ Truss hatte im Rahmen ihrer Bewerbungskampagne um das Amt des Premierministers vorher schon die Absicht durchblicken lassen, die nukleare Abschreckungsstrategie Großbritanniens neu aufzustellen. Bereits als Außenministerin sorgte sie jedoch für peinlich berührtes Stirnrunzeln, als sie im Rahmen der westlichen Vorkriegs-Diplomatie in Moskau einer Fangfrage ihres russischen Kollegen Lawrow auf den Leim ging. Sergej Lawrow hatte sie gefragt, ob ihrer Ansicht nach wenigstens Rostow am Don bei Russland bleiben könne, was Frau Truss damals verneinte. (RB)

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