Neulich auf einer SPD-Party (Foto: Fuss Sergey/Shutterstock)

Drogenhölle SPD?

Berlin – Ob jemals herauskommt, was da auf den SPD-Partys los war? Offensichtlich hat sich so manche Parteiveranstaltung in eine Drogenhölle verwandelt:

Die SPD-Bundestagsfraktion will künftig bei ihren Veranstaltungen speziell geschultes Personal einsetzen, um gegen mutmaßliche Attacken mit sogenannten „K.o.-Tropfen“ gewappnet zu sein. Die Parlamentarische Geschäftsführerin Katja Mast stellte den Abgeordneten am Montagabend ein neues „Sicherheits- und Präventionskonzept“ vor, das unter anderem sogenannte „Awareness-Teams“ bei großen Fraktionsveranstaltungen vorsieht, schreibt der „Spiegel“. Diese „Awareness-Teams“ sind sonst üblicherweise nur auf Festivals und in manchen Clubs unterwegs, die für ihren Drogenkonsum bekannt sind.

Dazu gesellen sich nun also auch SPD-Events: „Wir sind davon überzeugt, dass solche Veranstaltungen neue Instrumente brauchen“, sagte Mast dem „Spiegel“. Das „Awareness-Team“ stehe „Personen verbindlich und unterstützend zur Seite, wenn sie auf Veranstaltungen negative Erfahrungen machen“. Daneben soll es künftig bei Großveranstaltungen eine Kontakttelefonnummer geben, an die sich besorgte Gäste wenden können.

Außerdem sind strengere Einlasskontrollen geplant, bei denen sich die Besucher unter anderem ausweisen müssen. Nach dem Sommerfest der Fraktion am 6. Juli in Berlin hatten mehrere Gäste über Symptome wie Schwindel, Unwohlsein und Erinnerungslücken geklagt, überwiegend Frauen. In sieben Fällen nahm die Polizei Ermittlungen auf.

Der Verdacht steht im Raum, dass zumindest einem Teil der Betroffenen unbemerkt sogenannte „K.o.-Tropfen“ verabreicht worden waren. Als „K.o.-Tropfen“ kommen unzählige Substanzen infrage, viele davon werden auch freiwillig konsumiert. Dass regelmäßig Gästen auf Partys solche Mittel heimlich untergejubelt werden, halten manche Experten gar für eine urbane Legende – stattdessen könnte oft auch absichtlicher Alkohol- und Drogenkonsum hinter den Symptomen stecken.

Einzelfälle sind aber nie auszuschließen, erschwerend kommt hinzu, dass es Substanzen gibt, die nur kurze Zeit im Körper nachweisbar sind. Laut „Spiegel“-Bericht holten sich die Genossen auch Rat von Veranstaltungsagenturen, Sicherheitsdienstleistern und der Polizei. Außerdem sollten Abgeordnete und Mitarbeiter Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheitslage bei großen Treffen und Festen machen.

Offensichtlich gibt es unter den SPD-Fans mehr Junkies und Dealer, als man gedacht hat. (Mit Material von dts)

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