Foto: Flugpassagiere während der Coronakrise (über dts Nachrichtenagentur)

Maskenpflicht für Flugverkehr wird gestrichen, Kinder dürfen weiter leiden

Berlin – Alles eine Frage der richtigen Lobby?: Auf Druck der FDP wird die ursprünglich geplante Maskenpflicht im Flugverkehr wieder aus dem Infektionsschutzgesetz gestrichen. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben) unter Berufung auf Koalitionskreise. Stattdessen wurde zwischen SPD, Grünen und FDP vereinbart, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine Ermächtigungsgrundlage bekommt, um die Maskenpflicht in Flugzeugen per Verordnung erlassen zu können.

Eine Verordnung benötigt aber die Zustimmung aller Ressorts, also auch der FDP-geführten Ministerien. „Damit ist die Maskenpflicht im Flugverkehr de facto tot“, hieß es. Zudem wurde den Angaben zufolge vereinbart, dass Patienten künftig auch in Arztpraxen FFP2-Masken tragen müssen, nicht nur in Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Es ist zwar immer wieder gut, wenn Karl Lauterbach einen auf den Deckel kriegt. Aber warum denkt die FDP nicht an all die armen Kinder, die jetzt im Herbst und Winter die Maskenfolter ertragen müssen. Und was ist mit den Fahrgästen im öffentlichen Nahverkehr? Ist die Luft unten dicker als oben, oder haben die Fluggesellschaften einfach bessere Filteranlagen?

So lange noch irgendwo jemand eine Maske tragen muss und nicht zur Freiwilligkeit zurückgekehrt wird, bleibt das ganze eine Katastrophe mit noch unabsehbaren Langzeitfolgen. Psychologisch, sozial, wirtschaftlich und gesundheitlich. (Mit Material von dts)

 

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