Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Bundesregierungsrepublik Deutschland: Bei der internationalen Politikweltmeisterschaft in der Vorrunde ausgeschieden

Die Bundesregierungsmannschaft hat bei der internationalen Politikweltmeisterschaft haushoch mit 17:0 verloren und ist bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Sie darf nicht einmal mehr in die Qualifikation für die nächste Kreismeisterschaft. Desillusionierte Fans verbrannten bereits fluchend ihre Schals und die Fähnchen. Außerdem schworen sie Rache. Die Akteure der Schande in der Einzelkritik.

von Max Erdinger

 

Der Mannschaftskapitän: Bundeskanzler Olaf Scholz

Schlagzeile bei „n-tv“ (RTL-Group/Bertelsmann): „Scholz macht Putin verantwortlich für schwierige Lage in Deutschland„.  Analogie: Mannschaftskapitän macht gegnerische Mannschaft verantwortlich für die eigene Niederlage. Vermutung: Wenn Olaf Scholz traurig ist, macht er seine eigene Mutter dafür verantwortlich, weil die ihn zur Welt gebracht hat. Fakt: Deutscher Bundeskanzler ist Olaf Scholz, nicht Wladimir Putin.

Deutscher Kanzler: Scholz oder Putin? – Screenshot web.de

 

Der Stolperer: Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck

Unangenehm fiel wieder einmal der berüchtigte Stolperer auf dem Spielfeld auf. Bisher schon konnte sich niemand erklären, wie er es vom Zeugwart-Assistenten des Jugendtrainers bis in den Mannschaftsstamm der Herren schaffte. Hässlichen Gerüchten zufolge soll es sich beim Stolperer um den eingeschleusten Protegè einer feindlichen und überaus solventen Nichtregierungsmannschaft handeln. Habeck nach der Niederlage bei Maischberger: „Wenn ein Betrieb mal für eine Zeit den Betrieb einstellt, dann ist das ja keine Insolvenz im klassischen Sinne.“ Analogie: Wenn der Wirtschaftsminister mal für kurze Zeit den Mund hält, dann ist das ja keine Weisheit im klassischen Sinne.

Kritiker des Stolperer-Einsatzes bei der krachenden Niederlage in der Vorrunde erklärten, die rhetorischen Fluchttricks des Protegès im Nachgang könnten da auch nichts mehr beschönigen. „Eine Zeit“ sei eine Formulierung gewesen, die keine Angaben zu ihrer Dauer enthalte. Die Liste der Bäckereien, die „eine Zeit“ – nämlich für immer – ihren Betrieb eingestellt haben, fülle nach einer entsprechenden Anfrage bei Google inzwischen ganze Seiten mit Suchergebnissen. Andere Betriebe bauten ihre Produktionsstätten in Deutschland ab und zögen mit Mann und Maus ins Ausland. Sogar der Toilettenpapierhersteller „Hakle“ aus Düsseldorf habe inzwischen Insolvenz erklärt, obwohl sein Produkt ein so konjunkturunabhängiger Megaseller sei wie die Dienstleistung des Bestatters. Geschissen und gestorben würde schließlich immer.

Ein Betrieb, der nach zwei Jahren Corona & Lockdown über „eine kurze Zeit“ nichts produziere und verkaufe, sei sogar in „einer ebenso kurzen Zeit“ pleite, da er bei einem ohnehin schon zusammengeschmolzenen Kapitalstamm lediglich an den variablen Kosten spare, nicht aber an den Festkosten. Die aber liefen unvermindert weiter, obwohl es keine parallel dazu laufenden Umsätze gebe. Hoffnungen in Habeck als Wirtschaftsminister zu setzen, sei von Anfang an nichts anderes gewesen, als die fröhliche Gewißheit des verarmten Schrottkarrenfahrers beim Aufleuchten des Reservelichtleins, daß der Kolbenfresser zuschlagen wird bevor ihm der Sprit ausgeht, da er sowieso kein Geld mehr zum Tanken hätte.

Und dann noch dieser Twitter-Fund über des Stolperers Wirtschafts-Bullerbü:

„Wirtschafts-Bullerbü“ – Screenshot Twitter

Daß der Stolperer überhaupt als Wirtschaftsminister mit aufs Spielfeld durfte, sei eine der größten Ursachen für jene krachende Niederlage, an welcher nach Ansicht des Mannschaftskapitäns Wladimir Putin schuld sein soll, so die besonders diversen Kritiker. Angesichts dessen sei jedoch der Rückhalt, den der grüne Stolperer bei seiner weiblichen Fangemeinde habe, mehr als besorgniserregend. Eine Frau Anna Luisa Dörben-Bottstock bei „Twitter“: „Der #Hass gegen unseren #Habeck überschlägt sich. Maischberger wusste sehr wohl, dass Habeck keine wirtschaftliche Ausbildung hat und hätte diese diskriminierende Frage nicht stellen dürfen! Stattdessen reitet sie auf Details der Inflationsforschung rum„. – Bei Twitter stellt Frau Anna Luisa Dörben-Bottstock ihre eigene Klugheit aus wie folgt:

Frau Anna Luisa Dörben-Bottstock: „Unser Habeck“ – Screenshot Twitter

Die feministische Linksaußenministernde: Frau Annalena Baerbock

Nachdem die grünfemsi … bimsi …  mistische Außenministernde in den Tagen zuvor schon wegen ihrer sagenhaften Unverschämtheit beim Außenministertreffen in Prag am Pranger stand, weil sie dort behauptet hatte, ihr sei es wichtig, ihr gegebenes Versprechen, der Ukraine so lange beizustehen wie die sie brauche – und zwar „egal, was meine Wähler denken“ – , heizte sie mit dem folgenden Tweet die kochende Volksseele weiter an:

Baerbock: Haltung zeigen – Screenshot Twitter

Herr im Himmel: Sie ist zwar Linksaußenministernde, aber das hat keinerlei Relevanz hinsichtlich der Frage, was Außenpolitik „für sie“ ausmacht. Ich-ich-ich-für mich. Zitat Baerbock: „Ich als Politikerin …“. Würde man davon ausgehen, daß sie es kann, müsste man ihr dazu raten, sich zu überlegen, ob das, was Außenpolitik zu sein hätte, sich danach richtet, was Außenpolitik „für sie“ ist. Was Außenpolitik ist, hängt u.a. an der Frage, wem sie dienen soll, nicht daran, was sie „für jemanden“ ist. Es gab hunderte von Außenministern auf der Welt während der vergangenen 300 Jahre. Wenn sich jeder von denen überlegt hätte, was Außenpolitik „für ihn“ ist, hätte niemand Außenminister gebraucht. Alle Bürger hätten wild durcheinander rennen können, um sich gegenseitig mit der Frage zu triezen, was „für den jeweils anderen“ Außenpolitik ist. Der Außenminister einer Nation macht gefälligst Außenpolitik zum Wohle der Bürger jener Nation, in welcher er Außenminister wurde. „Haltung“, „für mich“, „Kante zeigen“ – dafür hätte der eingebildeten Madame Impertinenzia schon zwei Minuten nach Spielbeginn die rote Karte gezeigt werden müssen –  „Schiri, Telefon!“. Dieses Gelaber!  „Unsere Werte“ – Kantenzeigwerte in der ausgemachten Haltung, oder was? „Konkrete Lösungen finden“ – gäbe es auch unkonkrete?

Was hat die Linksaußenministernde eigentlich jemals gefunden, außer ein paar schlauen WEF-, OSF- und Greenpeace-Köpfen, die sich sagten: „Die ist ideal, weil sie darauf angewiesen ist, das zu tun, was wir ihr anschaffen, da sie selber von nichts eine ‚konkrete‘ Ahnung hat und trotzdem bald platzt vor lauter Einbildung und Geltungssucht mit ihrer ‚Haltung‘. Besser wird’s nicht mehr.“ – ??  Ich meine, das muß man sich ja einmal vorstellen: In Deutschland „darf“ man schon froh sein, daß der unschuldige Olaf Kanzler geworden ist und nicht die Linksaußenkante-Annalena. Die wäre es geworden, wenn sie nicht vorher unangenehm als femsibimstische Plagiator:in und Aufschneider:in so viele Minuspunkte bei der Kritik eingeheimst hätte, daß es nur noch bis zur Linksaußenministernden gereicht hat. Wenn man sich dann noch überlegt, daß es eine zeitlang so aussah, als würde Frau Anna Luisa Dörben-Bottstocks grüner Lieblings-Stolperer Kanzler werden …. – mein Riechsalzfläschchen bitte, ich werde ohnmächtig.  Weshalb wurde eigentlich die Frau Anne Spiegel vom Platz gestellt? Die Begründung dafür war doch wohl dieselbe, mit der sich auch die Linksaußenministernde vom Platz stellen ließe: Ich-ich-ich-für mich.

Die stillen Trickser: Christian Lindner und Marco Buschmann

Rösler & Lindner: Hallo, mein Freund – Screenshot Facebook

Wer nach dem Koalitionsvertrag der Ampel gedacht hatte, die Gelben würden das Schlimmste schon verhindern, ist heute klüger. Die Gelben in der Ampel sind so sehr Schwabs WEF-Gewächse wie die Grünen. Das lausigste Mittelfeld, das man bei einer Politikweltmeisterschaft jemals gesehen hat. Unentwegt sind sie damit beschäftigt, sich um digitale Identitätsnachweise zu bemühen, schön von Wählerinnen und Wählern, Menschinnen und Menschen zu reden und auch sonst jede sprachverhunzende Mode mitzumachen, um möglichst nicht unangenehm aufzufallen. Und das alles, während sie ihre vorher gegebenen Versprechen brechen. Den Staat begreifen sie so sehr als Selbstdienungsladen wie alle anderen auch. Der Finanzmittelstürmer Lindner erinnert mit seinem alten Porsche an Brösels arroganten „Nobelschröder“ und dessen alten Bentley. Buschmann tönt vom „absoluten Ende“ aller „Maßnahmen“ – und nur, um ein dreiviertel Jahr später wieder welche zu befürworten.

Zu allem Überfluß bescheinigen sie anderen Leuten deren Integrität und Honorigkeit. Oder sie sprechen sie ihnen ab. Eine völlig abgehobene, gelbe Überflüssigkeit. Ihre Verbindung zur feindlichen Nichtregierungsmannschaft haben sie über ihren Parteifreund Rösler, ehemals Vorstand von Schwabs WEF – und heute Aufsichtsrat bei Fortum/Uniper, jenem Gasversorger in finnischem Mehrheitsbesitz, der mit der Gasumlage des Stolperers vor dem Bankrott bewahrt werden soll. Wenigstens mit Firmenpleiten kennt er sich aus, der gelbe Bundesfinanzmittelstürmer, hat er doch privat selbst schon zwei hingelegt. Mit ihrer gelben Kriegslobbyistentante Strack-Zimmermann und dem Mannschaftskapitän Olaf Unschuld zusammen stimmen sie gern ihren Schlachtgesang an: „– La-la-la -Putin ist schuld an der schwierigen Lage in Deutschland – la-la-la -.“ – Raus! Weg! Auf Nimmerwiedersehen! Geht Murmelnspielen!

Die Linksaußeninnenministernde: Nancy Faeser

Die Linksaußeninnenministernde fiel während der ganzen Politikweltmeisterschaft nur mit ihrem Gebrüll auf. Unentwegt rief sie „Achtung! Rechtsaußen! Vorsicht, Angreifer!“ – aber rechtsaußen war niemand zu sehen. Es stellte sich heraus, daß sie mit „Rechtsaußen“ alle Spieler meinte, die sich auf dem Spielfeld rechts von ihrer Position als Linksaußeninnen befanden. Den Ball traf sie nicht ein einziges Mal. Aber wegen ihres Gebrülls waren alle konfus geworden. Als der Schiedsrichter sie wegen ihres unflätigen Gezeters vom Platz stellen wollte, bezeichnete sie ihn als einen Rechtsaußen und rief nach ihrem Haldenwang. Als der dann drohte, daß er den Schiri auch nach dem Spiel weiterbeobachten wolle, wenn er Faeser nicht auf ihrer Linksaußen-Innenposition belasse, gab der Schiedsrichter klein bei und sagte: „Ach, macht doch, was ihr wollt.“ Faesers kontraproduktiver Einsatz war zwar nicht ausschlaggebend für die „schwierige Lage“, in der sich das Land von Mannschaftskapitän Olaf Unschuld nach dem Ausscheiden bei der Politikweltmeisterschaft befindet, weil an der schwierigen Lage nämlich Putin schuld ist, aber weshalb sie überhaupt für die Mannschaft der Bundesregierungsrepublik Deutschland auf dem Platz stand, kann sich kein Politikexperte erklären.

Sooo clever und aufrichtig: Linksaußeninnenministerin Nancy Faeser – Screenshot Facebook

Die restliche Losermannschaft

Natürlich könnte man jetzt endlos weitermachen mit der Analyse für das vorzeitige Ausscheiden der Mannschaft aus der Bundesregierungsrepublik Deutschland bei den internationalen Politikweltmeisterschaften. Lauterbach, Schulze, Lambrecht. Da gäbe es noch viel Spielkritik. Aber özdemir uns amal keinen weiteren Erkenntnisgewinn davon erwarten. Es handelt sich ganz einfach um die mit Abstand miserabelste Mannschaft, die je bei einer internationalen Politikweltmeisterschaft angetreten ist, um Ruhm & Ehre jenes Landes in der schwierigen Lage zu mehren, in welchem der Stolperer die „Vaterlandsliebe“ schon immer zum Kotzen fand.

Es gibt ja auch noch das Mannschafts-Drumherum. Aktivisten und Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zum Beispiel. Solche wie Frau Schlesinger, den grünen Herrn Detlef Flintz als „Tagesschau“-Kommentator („Wir sollten froh sein, daß wir gezwungen werden …„) oder Frau Karola Wille, MDR-Intendantin. Wie es um deren Geisteszustand steht, kann man wissen, wenn man nur unterstellt, daß sie sich niemals gesetzwidrig verhalten würde. Ihr 450-PS-Dienstwagen – mutmaßlich mit Massagesitzen –  wurde auf einem Behindertenparkplatz abgelichtet. Da wird er schon zu Recht gestanden haben mit seinen eingeklappten Außenspiegeln.

Wille-Dienstwagen auf Behindertenparkplatz – Screenshot Facebbok

Der Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel derweil mit folgendem Tweet:

Sigmar Gabriel: Stolzer Papa – Screenshot Twitter

Die gleichen Stühle: „Auf denen“ wäre es gewesen, nicht „auf dem“. Das ist ein sehr verräterischer Tweet. Auch Sigmar Gabriel hatte sich offensichtlich gedacht, daß er im Rahmen von „Ich-ich-ich-für mich“ der Öffentlichkeit etwas zur Politur ihrer Wahrnehmung seiner „Menschlichkeit“ vorsetzen könnte, weil es recht vorteilhaft für ihn selbst ist. Ich liebevoller Papa, mein Töchterchen, Schulbeginn, ich schon alt. Da geht doch was? Also schrieb er vermutlich zuerst, daß seine Tochter auf dem gleichen Stuhl sitzt, auf dem er selbst schon als Schüler und Lehrer gesessen hat, was allerdings auch falsch gewesen wäre, weil er dann „derselbe“ hätte schreiben müssen. Bei „der gleiche Stuhl“ ist ihm dann vermutlich eingefallen, daß das vielleicht ein wenig zu dick aufgetragen sein könnte im Sinne der aufrichtig sensiblen Sentimentalität. Als nächstes änderte er dann „der gleiche Stuhl“ ab in „die gleichen Stühle“, übersah dann aber, daß er „auf dem“ ebenfalls hätte ändern müssen. Typisch Bundesregierungsrepublik Deutschland eben: „Mal schnell ein bißchen Gefühl und Emotion fürs dumme Volk. Ich habe nicht viel Zeit.“

 

 

 

 

 

 

 

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