Islamischer Terror (Bild: shutterstock.com/Bewegungsfilme)

Iran: Gesichtserkennung zur Durchsetzung des Schleierzwangs

Das Mullahregime im Iran will zur Durchsetzung ihrer menschenverachtenden, mittelalterlichen Islam-Ideologie modernste Technologien in öffentlichen Verkehrsmitteln einsetzen, um so das neu erlassene Hijab-Gesetz durchzusetzen.

Das islamische Regime im Iran geht mit zunehmender Härte gegen Frauen vor, die sich den strengen Kleidungsvorschriften des Landes nicht beugen wollen. So plant die Regierung, die der mittelalterlichen Ideologie des Islams anhängt, den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien in öffentlichen Verkehrsmitteln, um Frauen zu identifizieren, die sich nicht an das neue Gesetz zum Tragen des Hidschabs halten.

Der Sekretär der iranischen „Zentrale für die Förderung der Tugend und die Verhinderung von Lastern«, gab in einem Interview bekannt, dass die Regierung auch den Einsatz von Überwachungstechnologien gegen Frauen auf öffentlichen Plätzen plane, nachdem der Präsident des Landes, Ebrahim Raisi, ein neues Dekret bezüglich der Kleidung von Frauen unterzeichnet hatte.

Das abartige Dekret wurde laut Menawatch nach dem nationalen „Tag des Hijab und der Keuschheit“, der am 12. Juli landesweite Proteste von Frauen ausgelöst hatte, die in sozialen Medien Videos von sich mit unbedecktem Kopf auf der Straße, in Bussen und Zügen veröffentlichten, in Kraft gesetzt. In den letzten Wochen reagierten die iranischen Behörden mit einer Flut von Verhaftungen, Inhaftierungen und erzwungenen Geständnissen im Fernsehen auf diese Anti-Schleier-Proteste. „Das Regime kombiniert gewaltsame altmodische‹ Formen totalitärer Kontrolle mit neuen Technologien“, so der Kommentar einer Wissenschaftlerin an der Universität Twente in den Niederlanden, gegenüber dem Guardian:

Nach der iranischen Revolution von 1979 wurde es für iranische Frauen zur Pflicht, in der Öffentlichkeit einen Hijab zu tragen. Doch in den vergangenen Jahren haben die Frauen die Grenzen der vorgeschriebenen Kleiderordnung immer wieder überschritten. Seit 2015 führte die iranische Regierung schrittweise biometrische Personalausweise ein, die einen Chip enthalten, auf dem Daten wie Iris-Scans, Fingerabdrücke und Gesichtsbilder gespeichert sind. Experten befürchten nun, dass diese Informationen verwendet werden, um mittels moderner Überwachungs- und Gesichtserkennungstechnologien Frauen zu identifizieren, die gegen die vorgeschriebene Kleiderordnung verstoßen. Ein großer Teil der iranischen Bevölkerung ist in der nationalen biometrischen Datenbank erfasst, da man für viele öffentliche Leistungen die biometrischen Ausweise benötigt.  Die Regierung hat somit also Zugang zu den Daten für so gut wie alle Gesichter, womit sie bestimmte Personen, etwa in Überwachungsaufnahmen oder Internetvideos, innerhalb von Sekunden identifizieren können. Die dadurch ausgesandte Botschaft der Regierung an die Bevölkerung lautet: „Glaubt nicht, dass eine Kleinigkeit, die irgendwo in einem Bus passiert, vergessen wird. Wir wissen, wer ihr seid, und wir werden euch finden, und dann werdet ihr die Konsequenzen tragen müssen.“

An dieser Stelle sei einmal mehr an den abartigen Auftritt der Grünen Claudia Roth erinnert, als sie – 2015 Vizepräsidentin des Bundestages – mit einer Delegation des Bundestages und Politikerinnen diverser westlicher Länder zu einem offiziellen Besuch im Iran anrutschte. Die Weibercombo hatte sich – ohne Zwang – mehrheitlich den frauenverachtenden, muslimischen Kopflappen über den Schädel gezogen und so die mutigen Frauen der iranischen Anti-Kopftuch-Aktion „Meine heimliche Freiheit“ offen ins Gesicht geschlagen.

Das ist der Islam, das ist der Alltag der Menschen, die unter diese Ideologie gezwungen werden:

 

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