Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Foto: Imago)

Wegen ehrabschneidender Falschbehauptung: Juristische Ohrfeige für Strack-Zimmermann

Marie-Agnes Strack-Zimmermann, gefühlt die „Kriegsministerin“ in diesem Lande, behauptete, Gerhard Papke sei „von Budapest bezahlt“. Eine Verschwörungstheorie, für die sie keinerlei Beweise vorlegen konnte. Nun verpasste Papke der Parteibuch-Liberalen eine juristische Ohrfeige.

Gerhard Papke ist alles Mögliche. Der streitbare FDPler ist Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, sowie ehemaliger FDP-Fraktionschef und Landtagsvizepräsident in NRW. Darüber hinaus vertritt er Ansichten wie, dass auch wir Deutschen das Recht haben, in einem eigenen Land zu leben. Mit unseren Traditionen, unserer Sprache und einer Regierung, die unsere Interessen vertritt. Wer zu uns kommt, müsse sich an unsere Regeln halten, findet Papke. 

Was Papke aber offensichtlich nicht ist: ein „von Budapest bezahlte“ Figur. Das aber hat seine Parteikollegin, die „Kriegsministerin“ Marie-Agnes Strack-Zimmermann behauptet. Die Parteibuch-Liberale, die vor kurzem festgestellt hat, dass wir Deutschen noch viel, viel mehr Opferbereitschaft für die Ukraine aufzubringen haben, hatte wahrheitswidrig und ehrabschneidend behauptet, Papke würde „von Budapest bezahlt“.

Nun hat die Krawall-Lady auf die Aufforderung von Papkes Anwalt, dem Medienanwalt Ralf Höcker, fristgerecht eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben und ihren ehrabschneidenden Tweet gelöscht. Hätte die Uikraine-Kämpferin dies nicht getan, hätte Papke sie verklagt, erklärt dieser auf Twitter und stellt darüber hinaus fest:

„Meine Anwaltskosten wird sie natürlich auch bezahlen müssen. Leider gibt es immer wieder Leute in der Politik, die glauben, sich alles herausnehmen und andere persönlich diffamieren zu können. Das darf man sich nicht bieten lassen. Dafür wollte ich ein Zeichen setzen“.

Strack-Zimmermann keilt auf Twitter indes weiter gegen Papke: „Wir alle haben gelernt, dass er nicht bezahlt wird, sondern seine Positionen sogar aus freien Stücken vertritt. Das ist doch auch was“. Außerdem leiste sie die Zahlung von 1.305,43 Euro gerne an den Rechtsanwalt von Herrn Papke, damit sie weiter ,“wie er sagt, ‘Bonsai-Churchill’ sein kann.“

Hintergrund des FDP-Gerangels sind Meinungsverschiedenheiten. So hatte Strack-Zimmermann im Juli auf Twitter an die Adresse von Papke geschrieben: „Dass Leute wie Sie bei uns schon lange nichts mehr zu sagen haben und nicht repräsentativ für die Partei sind, ist der FDP sehr gut bekommen.“ (SB)

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