Foto: kibri_ho/Shutterstock

Ist das etwa der Plan?: Deutschland bald wehrlos wegen Waffenlieferungen an die Ukraine

Berlin – Rosige Zeiten für alle, die von einer feindlichen Übernahme Deutschlands träumen: Der Vorsitzende des Bundeswehrverbands, André Wüstner hat die Entscheidung zur Lieferung von MARS 2-Raketenwerfern inklusive Munition an die Ukraine kritisiert. „Bei allem Verständnis, die Bundeswehr braucht ihr Gerät“, sagte Wüstner dem Fernsehsender „Welt“.

Damit sei aus politischen Gründen erneut eine rote Linie überschritten worden, die zur Schwächung der Bundeswehr führe, so Wüstner: „Vollkommen klar: Wir haben das Primat der Politik. Politik entscheidet, gibt Befehle, Militär folgt. Aber als Berufsverband muss ich klar zum Ausdruck bringen: Wir gehen immer wieder über eine neugesetzte rote Linie, immer wieder eine Treppenstufe nach unten, irgendwann wundert man sich, warum man im Keller ist.“ Vor allem die Lieferung von 200 Raketen für das Artilleriesystem MARS 2 sei eine besondere Belastung, so der Verbandschef.

Deutschland müsse nächstes Jahr die als NATO-Speerspitze bekannte Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) stellen – und auch danach würde sich die Lage nicht entspannen. Die Bundeswehr brauche die Artillerie selbst, so Wüstner: „Mir macht das Sorge, denn es geht ja bei Munition – oder Artillerie im Allgemeinen – nicht um das Heute, sondern es geht auch darum, dass wir in einem Jahr die VJTF stellen müssen.“ Man wisse nicht, was in zwei Jahren ist. „Der Generalinspekteur sprach just davon, dass wir uns auf den Worst Case, den schlimmsten Fall, vorbereiten müssen. Und deswegen sind für mich noch viele Fragen offen, warum jetzt auf einmal erneut Artillerie zur Verfügung gestellt wird. Ich kann nur hoffen, dass das jetzt wirklich mal die letzte rote Linie war.“

Aber was soll man als kleinstes Teil eines riesengroßen Kriegspuzzles machen, wenn in Brüssel eine Dame hockt, die vom Dritten Weltkrieg träumt, weil dann der Great Reset noch schneller über die Bühne gehen könnte:

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat zum Abschluss ihres Besuchs der Ukraine an die europäischen Staaten appelliert, dem Land auch westliche Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. „Wenn sie sagen, sie brauchen Kampfpanzer, dann sollten wir das ernst nehmen und sollten ihnen das liefern“, sagte sie am Donnerstagabend der „Bild“.

Nach ihrem Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte von der Leyen zur Begründung: „Die Ukrainer beweisen ja, dass sie, wenn sie die richtigen militärischen Mittel haben, sich verteidigen können.“ In diesem Kampf gehe es darum, „dass die Demokratie siegt und die Autokratie verliert“. Und deshalb sei es so wichtig, dass die Ukrainer alle militärischen Mittel bekommen, von denen sie sagen: „Wir brauchen sie jetzt.“ Keinen Zweifel hat die EU-Kommissionspräsidentin nach ihren Worten an einem militärischen Erfolg der Ukraine: „Davon bin ich fest überzeugt, dass am Ende die Ukraine gewinnen wird und Putin verlieren muss.“

Die Ukrainer hätten „eine gewaltige Motivation“ und wüssten „genau, wofür sie kämpfen, für die Freiheit ihres Landes“. Die Russen wüssten hingegen oft nicht mal, wo sie seien und warum sie dort seien. Außerdem stünden „die ganzen Demokratien dieser Welt an der Seite der Ukraine“, unterstützten sie mit militärischen Mitteln und auch wirtschaftlich mit aller Kraft. Die EU-Kommissionspräsidentin hält es für eine realistische Möglichkeit, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin vor dem Internationalen Strafgerichtshof für die Kriegsverbrechen in der Ukraine verantworten muss.

„Dass Putin diesen Krieg verlieren muss und für seine Taten einstehen muss, das ist mir wichtig“, sagte sie der „Bild“. Es stehe außer Zweifel, dass in der Ukraine schwerste Kriegsverbrechen begangen würden: „Deshalb unterstützen wir, dass die Beweise gesammelt werden, dass vor dem Internationalen Strafgerichtshof die Verfahren möglich sind. Das ist die Grundlage unserer gemeinsamen internationalen Rechtsordnung, dass wir dann auch diese Verbrechen ahnden. Und zum Schluss ist Putin dafür verantwortlich.“

Auf die Frage, ob sie glaube, dass es jemals zu einem Prozess gegen Putin kommen werde, sagte die EU-Kommissionspräsidentin: „Ich halte das für möglich.“ Zu Drohungen aus Moskau gegen den Westen sagte von der Leyen: „Wir dürfen uns weder erpressen noch einschüchtern lassen.“ Die letzten Monate hätten bewiesen: „Wir stehen eng zusammen. Niemand hat damit gerechnet, dass die EU so geschlossen und so schnell handelt. Und wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben.“

Das werde aber niemals „die Opfer aufwiegen, die die Ukraine gebracht hat, und den Mut, den die Ukraine zeigt“. Man sehe jetzt, wie tief die Sanktionen in die russische Wirtschaft schnitten: „Wir tun alles, dass Putin einen massiven Preis für das, was er anrichtet, zahlen muss, und dass seine Kriegskasse austrocknet, langsam aber sicher.“

Dieses brandgefährliche Kriegsgeheul wird West-Europa in den Abgrund ziehen – vor allen Dingen wirtschaftlich. Und das ist wohl auch der Plan dieser EU-Autokraten. (Mit Material von dts)

Themen

Nicole Höchst MdB; Bild: Nicole Höchst
Brisant
Brisant
Anthony Fauci (Bild: IMAGO / ZUMA Wire)
International
Deutschland
Gender
EU
Islam
Deutschland
Klima
Linke Nummern
Brisant
Migration
Satire
Ukraine
Politik
Wirtschaft