Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Briten fordern Südafrika zurück

+++ Allmählich werden sie frech, die Südafrikaner. Während die verstorbene Queen gerade beerdigt wird, denken sie pietätlos nur an ihre Selbstbereicherung und wollen Diamanten aus den britischen Kronjuwelen haben. Sie sagen: „zurückhaben“. Leider sind es aber die britischen Kronjuwelen und nicht die südafrikanischen. Da gibt es kein „zurückhaben“. Als der weltberühmte Cullinan-Diamant 1905 in Südafrika gefunden wurde, ging er in den Besitz des englischen Königs über, weil er ihm geschenkt worden ist. Teile dieses Riesendiamanten sind in den britischen Kronjuwelen verarbeitet worden. Das haben keine Südafrikaner gemacht. Die heutigen schon gar nicht. 1905 gehörte ganz Südafrika den Briten und den Buren. Die durften sich schenken was sie wollten. „Der südafrikanische Abgeordnete Vuyolwethu Zungula forderte seine Regierung auf, Reparationen für all das von Großbritannien angerichtete Leid zu fordern und auch ‚die Rückgabe des gesamten von Großbritannien gestohlenen Goldes und der Diamanten‘ zu verlangen„, heißt es bei „n-tv“.

Meinereiner empfiehlt den Briten als Antwort ein glasklares „Nix gibt’s!“, verbunden mit einem Angebot: „Wenn ihr unsere Diamanten „zurückhaben“ wollt, dann wollen wir von euch die ganze Infrastruktur zurückhaben, die wir euch hinterlassen haben. Gebäude, Bahnhöfe, Schienennetz, Straßen, Brücken, Staudämme, Flughäfen, Krankenhäuser, Häfen sowie Diamant- & Goldminen. Außerdem wollen wir, daß ihr aufhört, Englisch zu reden und auf der linken Straßenseite zu fahren. Geht uns einfach nicht auf den Sack mit eurer selektiven Geschichtswahrnehmung. Ihr glaubt wohl, ihr könntet euch die Rosinen herauspicken, wie es euch gerade gefällt, oder was? Ohne uns wärt ihr heute noch ein Buschvolk, das ein Säckchen voller Diamanten nicht von einer Handvoll Glasperlen unterscheiden kann. Bedankt euch schön artig bei uns dafür, daß wir euch ein industrialisiertes Land hinterlassen haben, auch wenn ihr keine Ahnung habt, was ihr damit anfangen sollt, ihr rassistischen Kommunisten, und nervt uns nicht mit eurer unverschämten Gier nach unserem Eigentum. Das war’s. Mucksmäuschenstill abgetreten, Abgeordneter Vuyolwethu Zungula – zack – zack!“ +++

Die Buschmänner sind die ältesten Bewohner des südlichen Afrikas und leben in kleinen Hütten aus Gras – Foto: Imago

 

+++ Während in Bussen & Bahnen noch immer die alberne Maskenpflicht gilt, lassen es ausgerechnet die Befürworter solcher Schikanen dichtgedrängt auf dem Oktoberfest krachen.  Es handele sich eben um ordinäre Personen, so ein inexistenter Experte für Volksfest & Geisterbahn. Das untenstehende Bild der notorischen Roth, Claudia von den Grünen beweise das. Man müsse sich jedoch nicht wundern, so der inexistente Experte.  Das komme eben davon, wenn man solche Individuen mit Steuergeld mäste, so daß sie sich keine Sorgen wegen ihrer Gasrechnungen und wegen der Spritpreise machen müssen. +++

Ens Roth, Claudia (m/w/d) auf dem Oktoberfest – Screenshot Facebook

+++ Im oberpfälzischen St. Hintermberg saß einer unbestätigten Meldung zufolge der Kirchenvorstand Josef Bernbacher (63) daheim vor seinem Computer, um die Nachrichten zu lesen. Ein Stoßseufzer entrang sich seiner Brust und seinen eigenen Worten nach soll er inbrünstig die Worte „Herr im Himmel, schick mir ein Zeichen, welchen Plan Du mit dieser Scheißdrecks-Ampel hast!“ zwischen den Zähnen hervorgestossen haben. Daraufhin flackerte kurz sein Bildschirm und es erschien dieses Foto, das sich fünf Minuten lang nicht hat wegklicken lassen, obwohl der Bernbacher nur eine halbe Minute gebraucht hat, um es richtig zu deuten und dem Herrn für die Auskunft zu danken. +++

Zeichen des Himmels auf einem Monitor im oberpfälzischen St. Hintermberg – Screenshot Facebook

+++ Der Starpianist und Dirigent Justus Frantz (78) wurde aus dem Zug geworfen, weil er beim Essen im Bordrestaurant des ICE keine Maske aufhatte. Er war auf dem Weg nach Berlin, um ein Charity-Konzert für die Kindertafel „Kinder in Not“ zu geben. Frantz:  „Ich hatte mir im Speisewagen ein opulentes Essen bestellt. Bratwurst, Kartoffelstampf, Sellerie, Bier, Wasser, Kaffee. Da kam der Zugbegleiter, forderte mich auf, meine Maske aufzusetzen. Mehrmals habe ich dem Schaffner gesagt, dass ich essen würde und das ja schlecht mit Maske tun könnte. Er ließ aber nicht von mir ab, sagte mir, ich müsse sonst den Zug verlassen und pochte auf sein Hausrecht. So etwas habe ich noch nie erlebt!“ In Berlin-Spandau standen dann tatsächlich zwei Polizisten bereit, um Justus Frantz aus dem Zug zu entfernen. Die Bahn sagt, sie nehme den Vorfall sehr ernst und werde ihn überprüfen. Ein inexistenter Experte für Maske & Bahnmampf erklärte, Justus Frantz hätte sich zum Essen eben nicht in den Zug setzen sollen, sondern ins Bierzelt auf dem Oktoberfest. Dort hätten die pimperlwichtigen Zugbegleitenden (m/w/d) nichts zu melden. +++

Justus Frantz bestellt eine große Bratwurst mit Kartoffelstampf – Screenshot Facebook

+++ Der vermeintliche US-Präsident Joe Biden hat die Pandemie in den USA für beendet erklärt. Ein inexistenter Experte für Merkwürdiges aller Art erklärte, das sei schon deshalb mysteriös, weil sich Joe Biden niemals hätte merken können, daß es überhaupt eine Pandemie gegeben haben soll. +++

Freundlicher älterer Herr: Herr Biden – Screenshot Facebook

+++ Beerdigung der Queen in London heute. Eine Ära ist zu Ende und die Bilder von der Insel lassen erkennen, daß eine Ahnung davon umgeht, was außerdem noch alles zu Ende sein könnte und wohin die Reise geht. Millionen von Leuten säumten die Straßen. Wahrhaftig: Großbritannien trauert. Wenn man seinen Blick aber abwendet von den Royals und der Prominenz, die aus aller Welt angereist ist, sieht man mit Erschrecken, daß in der trauernden Menschenmasse kaum ein Schwarzer zu sehen ist, obwohl es sie allein in London zu Hunderttausenden gibt. London heute war eine rein weiße Angelegenheit. Das verheißt nichts Gutes für die britische Monarchie. Es verheißt auch sonst nichts Gutes. Wenn es eine funktionierende multikulturelle Gesellschaft gäbe, dann hätte sie heute in London zu sehen sein müssen. War sie aber nicht. +++

Ahnungsvoll und hoffnungslos? – Foto: Imago

+++ Power sucht Frau: EU-Kommissionspräsidentin Ursula v.d. Leyen attestierte den Ungarn, in einer Wahlautokratie zu leben, mithin also, keine richtige Demokratie zu haben. Das ist insofern besorgniserregend, als daß der guten Frau v.d. Leyen völlig entfallen sein muß, daß sie selbst von niemandem gewählt wurde, Viktor Orbàn aber von einer großen Mehrheit der Ungarn. Ein inexistenter Experte für Beruhigung & Karriere erklärte, die gute Nachricht sei, daß Frau v.d. Leyen für die Zeit nach ihrem Praktikum bei EUDL eine Anstellungszusage als Filialleiterin bei LIDL erhalten habe. +++

Power sucht Frau – Screenshot Facebook

 

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