Foto: Fast ausverkauftes Brot im Supermarkt (über dts Nachrichtenagentur)

Lieferprobleme im Einzelhandel bereits im September schon groß – müssen wir im Winter hungern?

München – Leute, die mit offenen Augen durch den Supermarkt gehen und nicht nur auf die Horrorpreise gucken, werden merken, dass bereits jetzt schon der Mangel Überhand gewinnt. Noch können die Händler durch geschickte Täuschungsmanöver die Lücken füllen, aber das kann noch ganz dramatisch werden: Der Einzelhandel macht sich weiterhin große Sorgen um seinen Nachschub. Im August klagten 77,5 Prozent der Einzelhändler über entsprechende Probleme, im Juli waren es 77,3 Prozent, so eine Umfrage des Ifo-Instituts, die am Dienstag veröffentlicht wurde. „Im Moment sieht es überhaupt nicht danach aus, dass sich die Probleme in der Vorweihnachtszeit entspannen werden“, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

Besonders angespannt bleibt die Lage bei den Fahrradhändlern, wo 95,5 Prozent von Lieferproblemen berichten. Ähnliches melden die Händler von Haushaltsgeräten (95,5 Prozent) und Unterhaltungselektronik (95,7 Prozent). Bei den Spielwarenhändlern hat sich die Lage ein wenig entspannt. Die Supermärkte wurden wohl vorsichtshalber gar nicht erst gefragt.

„Nicht nur die Lieferengpässe drücken auf die Stimmung im Einzelhandel, auch die hohen Inflationsraten dämpfen die Einkaufslust der Kunden“, sagte Wohlrabe. Wenn man denn noch das einkaufen kann, was man benötigt. Die Lieferketten werden – von der Regierung wohl so gewollt – bald völlig zusammenbrechen, weil die Lkws liegen bleiben, oder erst gar nicht losfahren können. Die Preise werden weiter in die Höhe schießen und immer weniger Bürger können sich satt kaufen. Die Horrospirale dreht sich weiter und der Winter hat noch gar nicht begonnen.

Und dann haben wir noch einen Wirtschaftsminister, der hofft, dass es in diesem Winter nicht so kalt wird. Was für ein Aberwitz, was für ein Wahnsinn. Und wir wünschen Euch allen grobe Weihnachten. (Mit Material von dts)

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