Kaviar (Bild: shutterstock.com/Superstar)

Einfach nur noch dreist: Ukrainerin fordert bei Tafel Kaviar und Garnelen

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel in Weimar haben es satt: Ukrainer fahren mit ihrem dicken SUV vor die Tafel, sammeln für einen mickrigen Obolus die Lebensmittelein und pöbeln herum, dass das Obst Druckstellen hat und sich keine Garnelen und Kaviar bekommen.

Wurde bislang von den Mainstreammedien das Bild gezeichnet, dass es sich bei den mittlerweile 1,5 Millionen Ukrainer, die der deutsche Steuerzahler seit über einem halben Jahr rundumversorgt, um Menschen handelt, die sich für die großzügige Aufnahme dankbar erweisen, zeichnet sich immer mehr ein anderes Bild ab:

So soll eine aus der Ukraine nach Deutschland hereingeflüchtete Frau in der Tafel in Weimar einer Ehrenamtlichen ihren Einkaufzettel übergeben haben. Darauf – fein säuberlich notiert – ihre Wünsche: Neben Käse, Quark und Joghurt begehrte sie unter anderem „Garnelen“, „Roten Kaviar“ sowie „Schwarzen Kaviar“.

Einzelfall? Leider nein: Gegenüber dem MDR berichtet der Tafel-Chef Marco Modrow dass ukrainische Tafel-Gäste mehr als pikiert seien, „dass man sich bei uns anstellen muss, dass man einen Ausweis beantragen muss, dass man warten muss“. Deshalb kommt es in regelmäßigen Abständen immer wieder zu Konflikten gekommen. Auch habe es Ärger gegeben, wenn mal ein Apfel eine Druckstelle hatte oder das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht war. Die ukrainischen Gäste hätten sich dann „schlecht behandelt“ gefühlt. Der Chef der Tafel räumt ein, dass „den meisten Ukrainerinnen und Ukrainern das deutsche Tafel-System nicht bekannt sei. Außerdem kämen sie aus einem Land mit einem europäischen Lebensstandard. Sie seien „ein anderes Niveau“ gewöhnt als die normalen Tafel-Gäste“.

Ebenso zeigen sich die ukrainischen Gäste erbost darüber, dass sie einen Zwei-Euro-Obolus bezahlen müssen. Wütend werde dieser oft dann mit einem 100-Euro-Schein beglichen.

Dass es sich bei den rund-um-versorgten Ukrainern oft nicht um mittellose Personen handelt, zeigt ein Blick auf den Parkplatz der Einrichtung, in der Essen-Spenden von Supermärkten, Bäckereien oder Lebensmittelherstellern an arme, in zunehmenden Maße deutsche Bürger verteilt werden. Dort tummeln sich  neuerdings leistungsstarke, nicht gerade billige Autos . Der MDR zitiert hierzu eine Mitarbeiterin: „Manchmal kommt man kaum noch durch. Große, teure Autos sind dabei und alle haben ukrainische Nummernschilder. Man muss doch nicht mit dem SUV zur Tafel fahren!“

Tafel-Leiter Modrow versucht eine Erklärung: Viele Ukrainer seien in ihrem privaten Auto vor dem Krieg geflüchtet und fahren nun damit in Deutschland . „Aber wir sind ein öffentlicher Raum, und dann kriegen das natürlich alle anderen mit, die in der Schlange stehen. Das erzeugt dann schon einen gewissen Unmut.“ Die Leute würden die Bedürftigkeit der ukrainischen Flüchtlinge anzweifeln. Die Vorsitzende der Tafeln Thüringen, Beate Weber-Kehr, sagte dazu dem MDR: „Die Tafeln sind in erster Linie da, um Menschen in Not zu helfen. Deshalb muss man da schon mal nachfragen dürfen.“

Auch bei der kostenfreien Lieferung von Möbeln zeigen sich die Ukrainer wählerisch: „Wir haben zehn Betten mit Matratzen geliefert für mehrere Wohnungen. Da sind dann meine Mitarbeiter unverrichteter Dinge zurückgekommen und haben gesagt: ‚Die wollen das nicht‘“ Auch das Angebot, in ein voll ausgestattetes Wohnheim mit Verpflegung außerhalb Weimars zu ziehen, sei auf Ablehnung gestoßen. „Es war niemand bereit, dort hinzugehen“, berichtet Tafel-Leiter Modrow weiter.

Nach den Erfahrungen der letzten Monate, stelle sich die Frage, ob es jeder Ukrainer nötig hat, „aus finanzieller Sicht zur Tafel zu gehen“ – selbst wenn diese Menschen aus der Ukraine fliehen mussten. Diese Frage müsse man sich stellen, auch wenn sie politisch längst beantwortet sei, so Modrow.

Im Weltversorgungsland Germoney halten seit dem 1. Juni 2022 erwerbsfähige ukrainische Frauen und Männer samt ihre Familien vom Jobcenter – sprich vom Steuerzahler – Leistungen nach Hartz-IV-Leistungen. Und das, ohne dass ihre Vermögenssituation geprüft werden, was bei jedem Deutschen, der Hartz-IV beantragt, akribisch passiert. (SB)

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