Grüner Raser; Bild: Shutterstock
Grüner Verkehrspolitiker mit Visionen ; Bild: Shutterstock

Abstimmung: Wer ist Ihr Lieblingsgrüner?

Es wird Zeit, endlich einmal direkte Demokratie zu praktizieren. Sie, die Leser haben die Wahl!

Was wäre dafür besser geeignet, als jetzt, auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs, eine Leserabstimmung über die High-Potentials aus der Führungselite unserer Lieblingspartei „Die Grünen*innen“ durchzuführen (Industrie vor dem Exitus, Inflation mit Spitzenwerten, Heizung fast aus, Waffenexporte in Kriegsregionen auf Rekordniveau, Weltkrieg vor der Haustür…).

von Backfist

Die Beliebtheitsskala grüner Politiker: Wer steht ganz oben?

Warum die Grünen?
Welche Partei unser Land am schnellsten an die Wand fährt, dazu dürfte es sicher keinerlei Diskussion geben. Es herrscht Einigkeit darüber, dass hier die Grünen unangefochten die Pole Position besetzen. Auch wenn die Blockparteien ihnen stets nacheifern und sie auf dem grünen Klima-Seitenstreifen überholen möchten: Ihre tollen Ideen zu kreativen neuen Wegen in die staatlich kontrollierte Überführung einer Industrienation in ein vorindustrielles Agrarland auf klimaneutraler Basis bleiben unübertroffen.

Doch wer sind die entscheidenden Akteure bei diesem Great Reset zurück in die Vergangenheit vorindustrieller Zeiten? Wer steht für den überzeugendsten Totaleinsatz gegen Demokratie, gegen Wirtschaftswachstum, gegen Wohlstand und gegen individuelle Freiheit?

Die Auswahl ist groß und wir wollen uns aufgrund des Platzmangels auf die beliebtesten und beleibtesten unter ihnen konzentrieren. Wir wollen uns dabei nicht lange mit den jeweiligen ausbildungs- und berufsbezogenen Meriten aufhalten.

Da gibt es in der Regel nix zu berichten. Studium der BlaBlawissenschaften oder ähnliches, nach 24 Semestern abgebrochen, vom Kreißsaal fast direkt in den Hörsaal und dann rasch weiter auf einen vom Steuerzahler finanzierten Posten im Universum der grünen Partei oder im Parlament. Dieser Werdegang ist fast allen Exponenten der Partei zu eigen. So geht bei Grün*innens bürgernahe Politik. Das soll uns an der Stelle nicht weiter interessieren. Auch die fast regelmäßig vorhandene Mitgliedschaft in der „Atlantikbrücke“, den „Young Global Leaders“ des WEF oder den „Bilderbergern“ zu erwähnen, erspare ich mir an der Stelle. Ich bin doch kein Verschwörungstheoretiker. Wir nehmen zur Kenntnis: Irgendwie ähneln sich die Biografien unserer Protagonisten, Inkompetenz korreliert mit Meinungsstärke.

Doch in der jeweiligen persönlichen Ausprägung gibt es durchaus Nuancen. Deshalb fühlen sie sich ja auch in Ihren jeweiligen Fachressorts so pudelwohl und simulieren dort auf ihre je eigene Art Kompetenz. Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man sie als drollig oder unfreiwillig komisch betrachten und sich beim Zusehen vor Erstaunen die Augen reiben. Ja, dass es so schnell geht mit der grünen Transformation, das hätten wir alle nicht gedacht. Kein Stein soll auf dem anderen bleiben. Das hatten sie versprochen und nun liefern sie ganz genau das. Was gestern noch oben war ist nun unten. Wer gestern noch ein graues Männchen war ist heute ein grünes Weibchen oder etwas dazwischen. War gestern noch ausgleichende Diplomatie und die gemeinsame Sicherheit das Zentrum bundesrepublikanischer Außenpolitik, so hat sich diese heute in eine gefährliche Kriegsrhetorikmaschinerie verwandelt. Eine „feministische Außenpolitik“ hatte Baerbock angedroht. Nun ist sie da.

Geht es wirklich so rasend schnell mit „Deutschland schafft sich ab“, wie es uns derzeit erscheint und vor allem so plötzlich? Ich meine, nein. Sie haben alles seit Jahren exakt so geplant und angekündigt. Und nur wer den Kopf in den Sand gesteckt hat, wusste mal wieder von nichts.

Soll man über all das lachen oder weinen? Sie haben Recht. Es ist eigentlich bitterer Ernst. Aber die Protagonisten dieser Zeitenwende sind wirklich so absurd, kein Komiker könnte unsere Lieblinge besser darstellen als sie selbst. Und Humor ist ja bekanntlich, wenn man trotzdem lacht. Los geht ́s – aber Vorsicht, (Real)Satire!

Wer sind nun unsere grünen Favoriten?

Bitte, liebe Leser begründen Sie in Ihren Kommentaren sachlich, warum Sie sich genau für Ihren Favoriten entscheiden. Ich weiß, das ist in diesem Fall sehr schwer. Bei diesen Koryphäen ist es immer ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nur manchmal muss man sich eben für derdiedas Eine entscheiden.

Das stärkste Zitat, die gratismutigste Aktion, der hypermoralischste Irrsinn, der lächerlichste Auftritt, das bekloppteste Stoßgebet der Klimareligion, die frechste Abzocke, die abstruseste Verirrung der Stottersprache.
Bitte begründen Sie Ihre Wahl fundiert.

Sie haben leider nur eine Stimme für eine*n Kandidaten*innen. In der engeren Auswahl stehen:

Robert Habeck. Wirtschaftsminister der bunten Republik. Der Putin-Dominator mit dem charakteristischen, leicht aufgedunsenen Babyface, mit dem Ladykiller-Dackelblick für das weibliche Mauerblümchen-Segment der Bionade-Bourgeoisie. Er besitzt die geballte Kompetenz eines Kinderbuchautors. Mit Wind und Sonne gegen die Weltmacht Rußland. Markenzeichen: Er will immer etwas von dem Geld an diejenigen umverteilen, denen er es zuvor weggenommen hat. So geht grüne Kreislaufwirtschaft im Great Reset. Erst die Probleme schaffen und sich dann als Problemlöser inszenieren.

Bislang wichtigste Offenbarung: „Ich möchte in einer Welt leben, in der ich aus der Toilette trinken kann, ohne Ausschlag zu bekommen.“ Wow. Mir war eine solche Welt bislang unbekannt. Eine Zeitlang war er schon beliebtester Politiker der Almans, zumindest laut Mainstreammedien. Bislang bester Rat an Unternehmen: Einfach mal eine Weile nix verkaufen, es wird schon trotzdem weiterlaufen. Beim Arbeitgebertag am 13.09.2022 in Berlin erhält er für seine Politik Applaus von den Anwesenden. Ist das das „Stockholm-Syndrom“? Nein, das ist Deutschland im Herbst 2022. Robert Habeck wird in seinem späteren Leben ganz sicher den Nobelpreis Wirtschaft für sein Gesamtwerk einfahren.

Annalena Baerbock. Außenministerin. Was soll man über die Lebenslaufkünstlerin noch schreiben? Selbst ihre Hofpresse (also alle) ist manchmal peinlich berührt. Vielleicht kann man es derart abkürzen, dass dieses Sprachgenie bei Google mit 8.450 Einträgen gelistet ist, wenn man „Baerbock Sprachfehler“ dort eingibt. Und es werden täglich mehr. Ein Fall für den Logopäden? Legendär ihr Satz: „Lasst uns dieses Europa gemeinsam verenden.“ Sie hat nicht erst seit ihrem aufopferungsvollen Rußlandfeldzug die Herzen ihrer Wähler erobert. Aber deren Meinung interessiert sie nicht weiter, solange sie für die Ukraine tätig sein kann. Mich persönlich hat vor allem ihre Warnung vor einer drohenden „Kriegsmüdigkeit“ der eigenen Landsleute tief beeindruckt.

Dieser grüne Alptraum möchte noch nicht einmal vor dem schlimmsten Tabubruch der Nachkriegsgeschichte halt machen. „Kriegsmüdigkeit“ der Deutschen gegen Rußland beklagt sie. Auch das ist Deutschland im Jahr 2022. Genau, darauf muss man erst einmal kommen, selbst als Grün*in. Sollte nicht irgendwann mal das Fach Geschichte in der Schule abgeschafft werden? Dann war wahrscheinlich Baerbock unter der ersten Schülergeneration, die keinen Geschichtsunterricht mehr hatte. Breaking News, 20.09.2022, Zitat Baerbock zu Waffenlieferungen an die Ukraine: „Wir sind in einem Krieg.“ Kurz vor dem dritten Weltkrieg und das im ersten Lehrjahr. Chapeau: Noch mehr feministische Außenpolitik geht wirklich nicht.

Ricarda Lang. Parteivorsitzende. So sieht grüne Askese in der extended Version aus! Es wird jetzt wirklich sehr sehr schwer mit der Kurzvorstellung. Ich meinte schwierig. Ricarda ist mit ihren 28 Lenzen und einem abgebrochenen Studium sozusagen das Küken in diesem Panoptikum der hellsten grünen Leuchten. Mit dieser ausgefüllten Lebenserfahrung ist sie geradezu prädestiniert, als gewichtiges Kompetenzzentrum die Partei anzuführen. Einige ihrer Schwerpunkte: Soziale Gerechtigkeit, Klimapolitik und „die Bestrafung von Unternehmern, die die Umwelt zerstören“ (Wikipedia). Sie ist natürlich Feministin und nicht zuletzt Anhängerin der „Bodypositivity“. Damit tritt sie laut Wikipedia für die „Abschaffung unrealistischer und diskriminierender Schönheitsideale“ ein. In diesem extrem wichtigen Politikfeld könnte sie als leuchtendes Vorbild sogar durchaus Erfolge einfahren. Yes! So hot! so sexy!! Sagen manche. Mir jedenfalls hat sich der Umriss dieses Wonneproppens schon tief in ́s Langzeitgedächtnis eingebrannt. Sie ist sicher eine der heißesten Kandidat*innen für unsere Wahl!

Claudia Roth. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Staatsministerin für Kultur. Wo soll man bei dieser Oktoberfest-Stimmungskanone anfangen, wo soll man enden? Roth begleitet uns Stimmvieh schon gefühlt ein halbes Jahrhundert. Bei vielen soll sie angeblich allergische Reaktionen erzeugen. Es soll Leute geben, die sofort den Fernseher ausschalten, wenn sie auf dem Bildschirm erscheint. Wir gehören natürlich nicht dazu. Ich reduziere ihr vielfältiges Wirken zum Schaden unseres Landes aus Platzgründen hier einmal bewusst auf das Thema Antisemitismus. Oder ist das Islamophilie? Vielleicht beides. Beurteilen Sie selbst. Eine gewisse Nähe zu den Mullahs im Iran wird ihr nicht erst nach dem „high five“ mit dem iranischen Botschafter nachgesagt. Ihr „feministischer“ Auftritt mit Kopftuch im Iran, ihre Weigerung, sich 2019 im Bundestag gegen die antisemitische BDS-Bewegung zu entschließen, der jüngste Antisemitismusskandal bei der „Dokumenta“ unter ihrer Verantwortung als Staatsministerin – da zieht sich etwas Merkwürdiges wie ein roter Faden durch die Laufbahn. Irgendwie ist anscheinend so manches ziemlich unrund im neuronalen System der Frau Roth. Und das ausgerechnet bei einer Figur, die jede sich bietende Gelegenheit nutzt, um vor dem vermeintlichen Wiederaufstieg der Nazis zu warnen.

Jürgen Trittin. Allzweckwaffe. Seine zahlreichen Ämter aufzuzählen führt an dieser Stelle zu weit. Er gilt als die ewige „graue Eminenz“ der Grünen. Kaum einer hat seit der Gründung der Grünen so lange in Ämtern durchgehalten, wie er. Erste umfassende politische Aktivitäten ergaben sich beim „Kommunistischen Bund“. Der weitere Aufschwung an die Spitze stellte sich dann wie von selbst ein. Legendär und nach wie vor unübertroffen in ihrer unendlichen ökonomischen Weitsicht ist Trittins Vorhersage (2004), die „Energiewende“ werde jeden Haushalt nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat kosten. Bitte rechnen Sie Ihre finale Energiekostenabrechnung im April 2023 dann mal in den Wert von Eiskugeln um. Es wird für die Gründung einer Eisdiele ausreichen. Neulich versuchte mir ein Freund zu erklären, dass Trittin einer der kompetentesten Politiker der Gegenwart sei. Das dazu. Man lernt ja nie aus. Selbstverständlich platzierte Herr Trittin auch die Grünen-Forderung nach einer Corona- Impfpflicht so messerscharf, wie früher seinen Schnauzbart. Für viele steht schon lange fest: Keiner verkörpert die grüne Verbots- und Verzichtspolitik so ungewollt „deutsch“ wie er.

Katrin Göring-Eckardt. Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Unvergessen ihre selbstlose, unerschrockene Haltung zur Flüchtlingskrise 2015: „Dieses Land wird sich ändern und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf.“ Nicht zu Unrecht hat es dieser Satz ins Lexikon der Sprüche berühmter Personen geschafft. Dort fehlt allerdings noch ihre ebenso unverfrorene Ansprache an die Ostdeutschen im Bundestag am 9. September 2015: „30% der Kinder und Jugendlichen heute haben bereits einen Migrationshintergrund, und dabei habe ich die Ossis noch nicht mitgerechnet.“

Sie ist einfach nicht zu toppen, wenn es um ́s Menscheln geht. Ob auf Lesbos bei der Organisierung einer Luftbrücke ins Harzparadies für die Goldstücke oder beim Wirken in der Hauptstadt: Wer sich so medienwirksam und aufopferungsvoll gegen das eigene Volk engagiert, wie die abgebrochene Theologiestudentin, darf in unserer Abstimmung auf gar keinen Fall fehlen.

Hat uns nicht bereits diese Sammlung grüner Helden in den letzten Jahren so viele unvergessliche Momente beschert? Und beschert sie uns nicht heute das nahende Ende dessen, was uns bislang lieb, teuer und wichtig war?

Ich gebe zu, liebe Leser, das ist nur eine kleine, rein subjektive und unvollständige Erstauswahl einiger meiner absoluten Lieblinge aus diesem Kompetenzbiotop.
Doch es gibt noch viel mehr von diesem Personal: Cem, Katha, Renate, Omid, Tessa, Janosch, Emilia, Winfried…und dafür brauchen wir jetzt sofort Ihre Mitwirkung.

Los geht ́s. Sie sind jetzt gefragt. Habe ich etwas oder gar jemand vergessen? Ergänzen Sie bitte. Die Spannung steigt. Ich überlasse Ihnen nun gerne das Feld für die weitere Kandidatenkür!

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