Jens Spahn - high von zuviel Impfpropaganda? (Foto:Imago/photothek)

Um Verzeihung bittender Spahn verpetzt Söder: Der war maßgeblich für die Schul-Lockdowns verantwortlich

Langsam aber sicher taucht er wieder auf aus der Versenkung. Unser Bankkaufmann Jens Spahn, ehemals auf den Posten des Bundesgesundheitsministers platziert, plaudert aktuell in seinem neuen Buch aus, welche Rolle Markus Söder und Haus- und Hof-Virologe Christian Drosten währen des Corona-Terrors gespielt haben. Anstatt dass die Justiz nun aber endlich tätig wird, werden die Beteiligten nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern Span wird kräftig an seinem „Mit-tut-das-alles-leid“-Buch verdienen.

Jens Spahn hat den von ihm mitinitiierten Coronaterror nun in einem Buch unter dem Titel „Wir werden einander viel verzeihen müssen“ versilbert.

Darin plaudert er munter aus, welche Rolle zum Beispiel der Corona-Einpeitscher Markus Söder so gespielt hat. Denn diesen benennt er als Hauptverantwortlichen für die brutalen Schulschließungen im Frühjahr 2020. In seinem Buch schreibt der Klaus Schwab-Jüngling Span: „In dieser Diskussion meinte einer der Experten, bislang sei er immer gegen pauschale Schulschließungen gewesen, aber nach einem Gespräch mit einer Kollegin im Ausland über neue Forschungsergebnisse müsse er diese Position noch mal überdenken.“

Auch Merkels Haus- und Hofvirologe Christian Drosten bekommt sein Fett weg. Dieser habe laut Spahn einen wissenschaftlichen Artikel, den er von einer amerikanischen Medizinerin zugeschickt bekam, demzufolge Veranstaltungsstopps und Schulschließungen während der Spanischen Grippe (1918-1920) geholfen hätten, in seinem hochgejazzten Podcast verbreitet. Die Amerikanerin lieferte ihm die Argumente für einen Schul-Lockdown in Deutschland gleich mit, so Spahn laut der Bild weiter. Etwa, dass Schüler angeblich eine Brückenfunktion zwischen Altersgruppen hätten, also das Virus rasch verbreiten würden. Was bei Corona aber nicht der Fall war, wie sich bald herausstellen sollte.

Diejenigen Länderchefs in den Corona-Runden, die als Verfechter von Schulschließungen bekannt waren, fühlten sich durch die „Expertise“ Drostens bestätigt. Die anderen eher überrumpelt. Und dann kam Bayerns Corona-Regent Markus Söder auf den Plan und verkündete die grausamen Schulschließungen für den gesamten Freistaat. Erst Söder, so Spahn, habe die Dynamik in Gang gesetzt, die zum bundesweiten Schul-Lockdown führte.

Spahns Fazit: „Im Rückblick denke ich, die pauschale Schulschließung in allen sechzehn Bundesländern wäre zumindest damals, im März 2020, nicht nötig gewesen.“

Spahn gibt in seinem Buch den Geläuterten und bittet in einer kaum zu überbietenden, schmierigen Art Kinder und die Familien, um Verzeihung: „Die Lockdowns hatten nicht nur eine wirtschaftliche Dimension, sondern immer auch eine zutiefst menschliche und soziale.“ So seien „Schüler, Kinder, Jugendliche“ die „Leidtragenden der Lockdown-Politik“ gewesen. „Sie sind es, die wir, die politisch Verantwortlichen, um Verzeihung bitten müssen.“

Schon mal im Büßermodus gibt der Corona-Gewinnler zu, dass das Spenden-Dinner in Leipzig am 20. Oktober 2020 – einen Tag bevor er positiv auf Corona getestet wurde, ebenso „falsch“ gewesen sei, wie der Versuch, den Kauf seiner Protz-Villa in Berlin-Dahlem geheim zu halten, während den Bürger dieses Landes ihre seelische Gesundheit und diesem Land die Wirtschaft unter den Füßen weggeschlagen wurde.

Nun kann abgewartet werden ,bis die ersten um die Ecke kommen und diesem widerwärtigen Schmieren- und Mea-Culpa-Theater von Spahn Beifall zollen und irgend etwas von menschlicher Größe verplappern. Realistisch betrachtet, sollte die Justiz nun tätig werden. (SB)

 

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