Erdingers Absacker; Bild: Collage
Erdingers Absacker; Bild: Collage

Erdingers Absacker: Neues aus der Lügenrepublik

+++ „So schafften es Putins Lügen bis in den Bundestag„, heißt es im „SPIEGEL“.  Verbrochen hat das Machwerk wieder der Kognitionspsycho Stöcker. Sie wissen schon: „Stöcker klärt auf“. Total uninteressant, es sei denn, man interessiert sich für Stöckers eigenkonstruierte Realität (1. Axiom der Sozialpsychologie: Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Realität). „Mindestens 300 Millionen US-Dollar hat Russland seit 2014 in anderen Ländern »investiert«, Hunderte weitere Millionen seien geplant, meldete unter anderem die »New York Times«  unter Berufung auf US-Geheimdiensterkenntnisse. Ausgegeben worden sei das Geld mit dem Ziel, »politisch Einfluss zu nehmen und Wahlergebnisse zu verändern«.“ – Aha. Gibt es außer dem Stöcker im „SPIEGEL“ wirklich etwas Vertrauenswürdigeres als die US-Geheimdienste und die „New York Times“? – Im Leben nicht. Comey, Muller, Steele-Dossier, Russia-Collusion Hoax, die unterdrückte Hunter-Biden-Story: Das kann ja den Aufrichtigsten mal passieren.

Wirklich interessant wäre, wie es die Millionen von Bill Gates bis in den „SPIEGEL“ geschafft haben und wie das der Stöcker trotz Relotius hinbekommen hat. „So schafften es die Millionen von Pharma-Billy, der Relotius und der Stöcker bis in den SPIEGEL„. Das wäre mal eine interessante Geschichte. Und wie es die Millionen von Mark Zuckerberg bis in den US-Wahlkampf 2020 geschafft haben. 500 sollen es gewesen sein. +++

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Relotius-Kollege Stöcker – Foto: Imago

+++ Drei höchst verantwortungsvoll denkende Abgeordnete der AfD-Fraktion in den Landtagen von Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen, die völlig zu Recht der westlichen Desinformation und Propaganda in Sachen Ukrainekrieg nicht trauen, hatten vor, sich selbst ein Bild von der Lage im Donbass zu machen. Das war ein sehr weiser Entschluß. Ihre Reiseberichte hätten womöglich ein Aha-Erlebnis bei den Zuhörern verursacht.  Jetzt verreisen sie aber doch nicht in den Donbass, obwohl sie schon in Russland sind. Heftige Kritik gibt es an den Dreien. Was für ein albernes Geschrei derjenigen in der „Alternative für Deutschland“, die anscheinend lieber eine „Albernative für Deutschland“ hätten. Drei Abgeordnete wollen in den Donbass, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen? Das geht nicht! Nicht und nicht geht das! Zeter & Mordio! Meinereiner hat ja wieder diesen russophoben Kleinwächter als Meckerer in Verdacht. Und den Braun, auch. Warum geht das nicht? – t-online weiß Näheres: „Die Reise demütige Deutschland genauso wie die AfD, so sehen es einige in der Partei. „Die halten nicht die deutsche Fahne hoch, sondern die russische“, sagt einer aus Kreisen der Bundestagsfraktion t-online fassungslos. Andere hochrangige Mitglieder sagen: „Das ist Vaterlandsverrat.“ Am häufigsten fällt der Satz: „Das ist total irre!“ Noch immer ist die Aufregung also groß.“ – Da begeht jene Ampel gerade Vaterlandsverrat im Quadrat, zu welcher die AfD die Opposition zu sein hätte, verkauft das ganze Volk für seine bigotte Pseudomoral im Anus von NATO und USA – und in der AfD fällt einigen nichts besseres ein, als ihre eigenen Parteifreunde des Vaterlandsverrats zu bezichtigen. Geht’s überhaupt noch? Dabei hätte im Donbass nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses beim Referendum todsicher eine Bombenstimmung geherrscht. Solche Spaßbremsen aber auch. Ein guter Freund aus Wien kommentierte die aufgesetzte und hysterische Bedenkenträgerei allerorten mit den Worten: „Geh heast, soin’s scheiß’n gehn, de Beitl.“ +++

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Herr Kleinwächter, stellv. AfD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag – Foto: Imago

+++ Morgen wird in Italien gewählt. Die Chancen stehen gut bis sehr gut, daß die nächste Regierungschefin Giorgia Meloni heißen wird. Frau Meloni ist eine gemäßigte Politikerin aus der Mitte der italienischen Gesellschaft, die mit den bislang regierenden Traumtänzern und EU-Bütteln nichts zu schaffen hat. Ihr zur Seite stehen der allseits als moderat bekannte Matteo Salvini, Ex-Innenminister, der sich mit seiner Besonnenheit früher schon sehr beliebt gemacht hatte bei den Vernünftigen im Land – und der alte Politprofi Silvio Berlusconi, der über Obama einst sagte, der Mann sei schön „sonnengebräunt“. Wie moderat Berlusconi wirklich ist, zeigt seine harsche Kritik an Wladimir Putin. Der Kreml-Chef hätte nicht gleich die ganze Ukraine überfallen zu brauchen, so Berlusconi. Es hätte gereicht, wenn er Kiew angegriffen hätte, um dort ein paar anständige Leute als Regierung zu installieren.

Die Moderaten aller Länder drücken den Italienern alle Daumen für morgen. Schließlich muß es jemand auf sich nehmen, die unverschämte EU-Kommissionschefin Ursula v.d. Leyen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen. Die hatte bereits angekündigt, die „Werkzeuge“ der EU zum Einsatz zu bringen, sollten die Italiener nach der Wahl Melonis Probleme machen anstatt sich irgendwelchen EU-Richtlinien zu beugen. Da wird auch klar, warum sich Frau Ursula v.d. Leyen und der Original Oberukrainer mit Küsschen auf die Wängchen begrüssen. Weil der lustige Oberukrainer trotz des Verbots aller Oppositionsparteien und aller regierungskritischen Sender in seinem korrupten Land die Demokratie samt aller westlichen Werte verteidigt. Ja, auch für „uns“. Was Demokratie ist, weiß niemand besser als die gänzlich ungewählte EU-Kommissionspräsidentin. In Ungarn haben sie jedenfalls keine Demokratie mehr, so Frau v.d. Leyen. Wahrscheinlich wurde ihr Viktor Orbán mit zu viel Stimmen demokratisch gewählt. Der griechische Journalist Alex Christoforou nennt die merkwürdige Blondine übrigens „Ursula von der Crazy“. Aber egal: Ab übermorgen ist erst einmal Meloni-Freudenfest in Italien. Forza Giorgia! +++

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Giorgia Meloni (Bild: shutterstock.com/Giorgia Meloni )

+++ Die Intendanten krass überbezahlt und gierig ohne jedes Maß, die Meinungskommentatoren mit dem Klammerbeutel gepudert: Das ist der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk in der Deutschen Demokratischen Bundesrepublik. Ein besonders prächtiges Exemplar von öffentlich-rechtlichem Meinungsinhaber präsentierten die ARD-Tagesthemen mit dem Herrn Stephan Stuchlik. „Wir alle zusammen sollten uns klarmachen, daß wir mit den jetzigen hohen Energiekosten nichts anderes tun, als die enormen Gewinne zurückzuzahlen, die wir und unsere Industrie dank zweifelhafter Exclusivverträge mit diesem Präsidenten über Jahre eingefahren haben.“ – Ein inexistenter Experte für Geschichte & Gerechtigkeit erinnerte voller Wehmut an die Zeiten, als der Ehrenmann einen wie Stuchlik dann, wenn der seinen Verstand beleidigt hatte, noch zum Faustkampf oder einem Duell herausfordern konnte. Degen, Pistole – ganz egal. Alles sei besser, als das dummdreiste Gemeine & Gefinde der Stuchliks dieser degenerierten Republik weiterhin feige und folgenlos durchgehen zu lassen. Ein Boxkampf oder ein Duell im Morgengrauen hätte sicherlich hohe Einschaltquoten.  +++

Staatsfunk Bullshit
Stephan Stuchlik meint & findet recht öffentlich-rechtlich – Screenshot Facebook

 

 

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