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Wenn der politische Widerstand still gelegt wird: Bald kein Mobilfunk und Internet mehr?

Als die Bürger der DDR 1989 den Aufstand wagten und gewinnen konnten, funktionierte das dort noch ohne Mobilfunk und Internet. Das ist heute anders. Jetzt wird in den Sozialen Netzwerken mobil gemacht, motiviert und berichtet.

Aber was ist, wenn Mobilfunk und Internet ausgeschaltet wird, weil angeblich der Strom nicht mehr reicht? Dazu haben wir auf Facebook diesen Beitrag gefunden:

Die europäischen Mobilfunk-Netzbetreiber gehen davon aus, dass in diesem Winter durchaus mit Ausfällen von Teilen ihrer Infrastruktur zu rechnen ist. Hintergrund ist die mögliche Rationierung der Energieversorgung, wobei auch Stromausfälle im Raum stehen.
Laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Reuters rechnen Vertreter verschiedener Mobilfunkanbieter in Europa damit, dass es aufgrund der Energieknappheit zu Ausfällen in ihren Netzen kommen kann, wenn die Temperaturen im Winter stark fallen sollten. Hintergrund ist die Kappung der Gaszufuhr aus Russland infolge des Kriegs in der Ukraine und die geplante Abschaltung einiger Kernkraftwerke zu Wartungszwecken in verschiedenen Ländern.
Derzeit gebe es nicht genügend Möglichkeiten, die Stromversorgung der Mobilfunk-Infrastruktur bei Bedarf ausreichend zu decken, wenn die reguläre Energieversorgung durch eine Rationierung oder Engpässe beeinträchtigt wird, heißt es. Sollten die bei Stromausfällen einspringenden Batteriesysteme, die an tausenden Mobilfunkstandorten installiert sind, bei länger andauernden Ausfällen aufgebraucht sein, können die Funkmasten unter Umständen nicht weiter betrieben werden, so die Quellen.
Ausfall-Schutzbatterien halten nur 30 Minuten durch
In Europa gibt es fast eine halbe Million Mobilfunkmasten, von denen die meisten mit Stromspeichern ausgerüstet sind, die bei einem Ausfall der regulären Energieversorgung dafür sorgen, dass sie für rund 30 Minuten weiter betrieben werden können. Da aber zum Beispiel in Frankreich vom wichtigsten Stromversorger des Landes rotierende Abschaltungen mit einer Dauer von jeweils rund zwei Stunden geplant sind, übersteigt dies die Zeit, für die die Notstrom-Batterien an den Mobilfunkmasten ausgelegt sind.
Auch in Deutschland ist die Stromversorgung der Mobilfunknetze Thema bei Gesprächen zwischen den Behörden bzw. Regierungsvertretern und den Netzbetreibern, so der Bericht weiter. Einem Sprecher der Deutschen Telekom zufolge kann im Fall von länger andauernden Stromabschaltungen nur bei einem kleinen Teil der rund 33.000 Mobilfunkmasten des Konzerns eine gleichzeitige Notversorgung mit Dieselgeneratoren erfolgen.
Man sei in Europa sehr verwöhnt, was die uneingeschränkte Stromverfügbarkeit angeht, wird ein Mitarbeiter eines Netzbetreibers in dem Bericht zitiert.
Und wieder muss man sich die Frage stellen: Cui Bono, wem nützt das? Vielleicht der Bundesregierung und ihrer Sicherheitsbehörden – die mit Sicherheit, genauso wie ihre Propagandesender von einem Ausfall nicht betroffen sein werden, die aber so verhindern können, dass der politische Widerstand all zu heftig wird?

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