Foto: Hilfsgüter für Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland (über dts Nachrichtenagentur)

Jetzt droht uns auch noch ein „historischer Fluchtwinter“ und Putin hat natürlich Schuld!

Das mit dem Bürgergeld scheint sich schnell auf der Welt herumgesprochen zu sein und 2015 war erst der Anfang, jetzt geht es erst richtig los. Und natürlich wird Putin auch für diese Katastrophe die Schuld in die Schuhe geschoben:

Der Migrationsexperte und Mitgründer der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI), Gerald Knaus, hat angesichts des Krieges in der Ukraine vor einem Ausnahmezustand im Winter gewarnt. „Wir stehen vor einem historischen Fluchtwinter, sollte die Lage in der Ukraine sich weiter zuspitzen und im Winter die Versorgung mit Wärme und Strom nicht funktionieren, weil der russische Angriffskrieg etwa Kraftwerke zerstört oder Massenvernichtungswaffen einsetzt“, sagte Knaus den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Darauf wäre die EU jetzt nicht vorbereitet.“

Noch immer seien die Schutzsuchenden aus der Ukraine „sehr ungleich in Europa verteilt“, sagte Knaus. „Länder wie Tschechien und Polen tragen die Hauptlast, Staaten wie Frankreich haben einen Bruchteil der Kriegsflüchtlinge aufgenommen.“ Der Migrationsforscher forderte angesichts der mehr als sieben Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Europa „mehr europäische Solidarität“.

Knaus hob hervor: „Nicht nur zwischen den Staaten, auch Großstädte und Gemeinden müssen ein Netzwerk aufbauen, in dem die Aufnahme der Geflüchteten auch in Frankreich oder Italien gelingt.“ Private Helfer hätten seit Kriegsbeginn im Februar vorgemacht, wie Hilfe „mit Transparenz, Informationspolitik und Solidarität“ gut organisiert werden könne. „Nur so ist diese historische Aufnahmeleistung von Flüchtlingen aus der Ukraine über den Winter zu stemmen“, sagte Knaus.

Rund eine Million Menschen aus der Ukraine sind nach Angaben der Bundesregierung seit Kriegsbeginn nach Deutschland geflohen, laut UN-Flüchtlingshilfswerk in ganz Europa mehr als sieben Millionen Ukrainer. Ein Teil der Menschen ist allerdings bereits zurückgekehrt oder in ein anderes EU-Land gereist, aus Deutschland haben sich gut 80.000 Menschen aus der Ukraine wieder abgemeldet. Die Dunkelziffer dürfte nach Einschätzung von Fachleuten deutlich höher liegen.

Der Nachschub aber läuft und garantiert nicht nur aus der Ukraine. Es strömen u.a. Syrer und Afghanen nach Deutschland. Immer mehr, immer mehr, magisch angezogen von den Lockangeboten dieser Bundesregierung. Das ist also alles so gewollt. Das merkt man auch an den Äußerungen des Bundesarbeitsministers, der ernsthaft immer noch von fehlenden Fachkräften faselt, die man so dringend aus dem Ausland holen will:

Hubertus Heil (SPD) hat für diesen Herbst ein Konzept für die Zuwanderung von Fachkräften angekündigt. Deutschland werde „alle Register für Fachkräftesicherung ziehen müssen – das betrifft die Ausbildung, die Weiterbildung, die Frauenerwerbsbeteiligung und auch die notwendige qualifizierte Zuwanderung“, sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Deshalb wird es neben der Fachkräftestrategie, der Weiterbildungsstrategie und dem Bürgergeld in diesem Herbst Eckpunkte für ein modernes Einwanderungsrecht geben.“

Qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland sei notwendig, „um den Fachkräftemangel nicht zur dauerhaften Wachstumsbremse werden zu lassen“, sagte Heil. „Die Frage der Fachkräftesicherung bleibt die Wohlstandsfrage für unser Land.“

Mal abgesehen davon, dass man mit diesen Lockangeboten, die ohnehin schon armen Länder nachhaltig ruiniert, weil dann dort die notwendigen Fachkräfte fehlen werden, kann man durch solche Vorhaben nur noch auf das Ende von Deutschland wetten. Das Ziel steht fest, nur das Datum ist noch offen. (Mit Material von dts)

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