Dunkelheit (Bild: shutterstock.com/leolintang)
Dunkelheit (Bild: shutterstock.com/leolintang)

Barley will EU-Parlamentsbetrieb in Straßburg aussetzen – wann folgt das Kanzleramt?

Straßburg – Da kann man ruhig mal applaudieren: Angesichts der hohen Energiepreise plädiert EU-Parlamentsvize Katarina Barley (SPD) dafür, den Parlamentsbetrieb in Straßburg für die nächsten Monate auszusetzen. Auch wenn man bereits einen „breiten Maßnahmenkatalog“ umgesetzt habe, könne mit einer Schließung der Parlamentsgebäude „noch mehr Energie“ eingespart werden, sagte sie der „Bild“. Die Devise diesen Winter müsse sein, Stromausfälle für EU-Bürger zu vermeiden.

„Dazu soll auch das Parlament im Rahmen seiner Möglichkeiten beitragen“, sagte Barley. Die Entscheidung könne noch im Oktober fallen. Wichtig sei ihr allerdings, dass die Schließung keine Negativ-Folgen für das in Straßburg beschäftigte Personal hat.

Angestoßen hatten die Debatte der CDU-Umweltpolitiker Peter Liese, der FDP-Politiker Moritz Körner sowie der Grünen-Abgeordnete Daniel Freund. Liese und Freund hatten sich in getrennten Schreiben an EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola gewandt.

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Politiker, die ja ansonsten auch EU-hörig sind, diesem Vorstoß Folge leisten werden und hier auf der politischen Bühne auch endlich mal alle Lichter ausgeknipst werden. Beginnen sollte man mit dem Kanzleramt und dann mit dem Bundesgesundheitsministerium, dem Wirtschaftsministerium weitermachen.

Aber eigentlich sollten sämtliche Behörden in den Winterschlaf versetzt werden, vielleicht geht es dann mit der Republik wieder aufwärts. Auch die Finanzämter sollte man bei diesen Energiesparmaßnahmen nicht vergessen. Dann könnten sich die Bürger auch wieder was zu essen kaufen und die Heizungen anschmeißen. (Mit Material von dts)

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