Hubertus Knabe (li.i.Bild) und Jan Fleischhauer beim 4 Sommerfest BILD100 im Käfer Dachgartenrestaurant im Deutschen Bundestag - Foto: Imago

Hubertus Knabe: „Putin lügt, wenn er den Mund aufmacht“

Hubertus Knabe, ehemaliger Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen und Mitglied bei Bündnis ’90/Die Grünen, äußerte sich bei „Viertel nach acht“, einer Sendung der „BILD“, zu Wladimir Putin. Der russische Präsident „lügt, wenn er den Mund aufmacht“, meinte Knabe. Ob’s wohl stimmt?

von Max Erdinger

Anstand zeigt sich in vielerlei Situationen oder er zeigt sich eben nicht. Zweifellos unanständig ist es, sich als Mitglied von Bündnis ’90/Die Grünen über „die Lügen der Anderen“ zu äußern, anstatt einfach schamvoll den Mund zu halten. Die Grünen repräsentieren den Gipfel der Verlogenheit, wie nicht nur die untenstehende Collage von Plakaten aus dem Grünen-Wahlkampf anläßlich der Bundestagswahl 2021 eindrucksvoll nachweist.

Gruener Betrug
Die grünen Lügner – Screenshot Facebook

Zu Hubertus Knabe wurde schon viel gesagt und geschrieben. Der Mann ist, wie man heute zu sagen pflegt, „umstritten“. Es gab eine bundesweit vielbeachtete Kontroverse um seine Entlassung als Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen im Jahr 2018. Damals ist ihm auf jener #Metoo-Schiene wahrscheinlich übel mitgespielt worden, auf welcher die Anschuldigung bereits das Urteil darstellt.  Knabe jedoch scheint selbst mit Vorsicht zu genießen sein.

Wikipedia: „Nach Angaben von Christoph Links verkaufte Knabe im Jahr 2000 einen Band über die Westarbeit des MfS, der exklusiv im Ch. Links Verlag erscheinen sollte, parallel an einen anderen Verlag. Dieser Vertragsbruch habe dazu geführt, dass sein Verlag die Zusammenarbeit mit der Behörde an deren Forschungsreihe einstellte.

Der Grüne Hubertus Knabe äußerte sich also bei „Viertel nach acht“ über den russischen Präsidenten als jemanden, der angeblich „lügt, wenn er den Mund aufmacht“. Lapidare Begründung: Putin sei schließlich beim KGB sozialisiert worden. Die Lüge sei in dem Mann sozusagen fest installiert. Danach bringt Knabe zwei komplett aus dem Kontext gerissene Beispiele für Putins angebliche Lügen und entlarvt sich dadurch bei jedem, der den Kontext kennt, selbst als Lügner. So habe Putin gesagt, er denke nicht daran, in die Ukraine einzumarschieren, obwohl er es dann getan habe. Unter den Tisch fallen ließ er, was Putin zu den Bedingungen sagte, unter denen er nicht daran dachte, in die Ukraine einzumarschieren. Bei der Krim sei es angeblich genau so gewesen. Das ist schlicht falsch. Weder hinsichtlich des russischen Einmarsches in die Ukraine im Rahmen ihrer „Militärischen Spezialoperation“ hatte Putin gelogen, noch in Sachen Krim.

Knabe Bild
Hubertus Knabe bei „BILD“-TV „Viertel nach acht“ – Screenshot YouTube

Knabes Insinuation, daß, wer beim KGB sozialisiert wurde, gar keine andere Wahl mehr habe, als zu lügen, ist auch insofern lächerlich, als daß die Lüge als solche ein wesentliches Arbeitsmittel von Geheimdiensten überall ist, nicht nur bei den Sowjets oder bei den Russen. Lügenvorwürfe an Putin seien ziemlich albern, meinte Clayton Morris dieser Tage, indem er einen US-Senator zitierte, der zu bedenken gegeben hatte, daß es bei der CIA für angehende Agenten einen ganzjährigen Kurs gebe, in dem sie das professionelle Lügen erlernen. Knabes Insinuation, ausschließlich der KGB züchte notorische Lügner heran, ist einfach nur infantil, um nicht zu sagen: eine absichtsvoll vorgebrachte Unaufrichtigkeit. Die Absichten von Herrn Knabe sind aber so uninteressant wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt. Wer bei den Grünen trotz der Geschehnisse des vergangenen halben Jahres Mitglied geblieben ist, hat unter Berücksichtigung der Volksweisheit, daß ein jeder vor seiner eigenen Tür kehren soll, ohnehin jede Glaubwürdigkeit verspielt, sowie er damit anfängt, von den „Lügen der Anderen“ daherzuschwadronieren, als sei er selbst der personifizierte Ausbund an Lauterkreit und Wahrheitsliebe. Knabe ist offensichtlich ein ganz gewöhnlicher Subjektivist und Präferenzutilitarist. „Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eines„, wie Clint Eastwood einst in seiner Rolle als „Dirty Harry“ sagte.

Putins Rede am 30. September in Moskau

Wladimir Putin lieferte am 30. September in Moskau eine etwa halbstündige Rede ab, die in die Geschichte eingehen wird. Es handelt sich sozusagen um eine fundamentale Kriegserklärung an den kollektiven Westen, die Putin in sehr ruhigem und sachlichem Ton begründet. Zwar wird sich auch hier noch der eine oder andere finden, der herummäkelt und behauptet, hier und dort hätte Putin besser differenzieren müssen, aber der ganz große Bogen, den Putin spannte, ist in sich völlig schlüssig. Ich empfehle jedem, sich diese Rede abzuspeichern. Im Wortlaut abgedruckt hat sie in einer Übersetzung von Wolfgang Koydl – für jedermann kostenlos – dankenswerterweise die Schweizer „Weltwoche“ <– hier. Sich diese Rede nicht abzuspeichern, wäre ein riesiges Versäumnis.

US-Colonel Richard Black

Aber man muß sich gar nicht auf Putin berufen, um herauszufinden, von welchem westlichen Lügner man permanent hinters Licht geführt wird. Der pensionierte US-Colonel Richard Black kommentiert den Fortgang der Dinge in der Ukraine fortlaufend, u.a. auch den Anschlag auf die Ostsee-Pipelines. Der Mann saß im Abgeordnetenhaus von Virginia und hat zu seinen aktiven Zeiten beim US-Militär das Pentagon beraten. Er bezeichnet sich selbst als einen amerikanischen Patrioten, der sein Leben während der Einsätze zu seiner aktiven Zeit „100 Mal“ aufs Spiel gesetzt habe. Vor drei Monaten gab es eine Wortmeldung von Richard Black, in welcher er sich sehr besorgt über den Kurs äußerte, den die US-Außenpolitik eingeschlagen hat. US-Colonel Black am 27. Juni 2022:

Es kümmert uns nicht. Die USA und die NATO kümmert es nicht, wieviele Ukrainer ihr Leben verlieren. Nicht Frauen, nicht Kinder, nicht Zivilisten, nicht Soldaten.“ – Kein Wunder. Bereits Madeleine Albright, die frühere US-Außenministerin, hatte kaltschnäuzig kundgetan, der Tod einer halben Million irakischer Kinder aufgrund der per Sanktionen verfügten Medizin- & Nahrungsmangellage sei die Sanktionen wert gewesen. Richard Black weiter: „Es kümmert uns nicht. Es wurde ein großes Football-Spiel.  Die haben ihr Team, wir haben unseres, wir wollen die höchste Punktzahl erreichen. Es kümmert uns nicht, wieviele Spieler auf dem Feld verletzt werden solange wir gewinnen. Wir verschiffen phantastische Mengen an Waffen. Das hat dazu geführt, daß die Aktienkurse von Raytheon und Northrop Grumman, die Flugzeuge und Raketen herstellen, durch die Decke gehen. Alle diese Waffenhersteller wurden mit Steuerdollars aufgeblasen, ohne daß das am Ausgang des Krieges etwas ändern wird. Die Russen werden sich durchsetzen, auch wenn sie im Osten“ (der Ukraine Anm.d.Verf.) „in einer unangenehmen Lage sind. Wenn man sich ansieht, wie sich das alles entwickelt hat, und wie Putin verzweifelt versuchte, diesen Marsch in den Krieg zu stoppen, wie er im Dezember 2021 schriftliche Vorschläge machte, Friedensvorschläge an die NATO, um zu vermeiden, was sich abzeichnete, als die Ukraine Truppen zusammenzog, um den Donbass anzugreifen, und wie die NATO diese Vorschläge ignorierte und förmlich vom Tisch wischte anstatt in ernsthafte Verhandlungen einzutreten, dann wird klar, warum er sich dazu entschied, als erster zuzuschlagen. Man kann sehen, daß der Einmarsch nicht so vorausgeplant worden war wie beispielsweise Hitlers Angriff auf Polen. Eine Daumenregel ist, daß du als Angreifer einen 3:1 Vorteil den Verteidigern gegenüber brauchst. Die Russen griffen an mit dem, was sie in kurzer Zeit an der Grenze zusammenziehen konnten. Die ukrainische Armee war ihnen rein zahlenmäßig weit überlegen. Die Ukrainer hatten etwa 250.000 Mann, die Russen etwa 160.000. Die Russen griffen also entgegen der vorgenannten Daumenregel in Unterzahl an. Das taten sie, um dem Angriff der Ukrainer auf den Donbass zuvorzukommen. Der Donbass liegt auf der ukrainischen Seite dem russischen Territorium gegenüber. Die Bewohner des Donbass waren mit der per Putsch installierten Regierung der Ukraine nach dem Euro-Maidan nicht einverstanden und hatten für Autonomie innerhalb der Ukraine votiert. Man konnte sehen, wie die Russen sich bei ihrem Angriff auf ukrainisches Territorium darum bemühten, die Opferzahlen unter den ukrainischen Zivilisten so gering wie möglich zu halten. Sie betrachteten die Ukrainer als ein slawisches Brudervolk, mit dem sie eigentlich gute Beziehungen haben wollten. Es gibt dieses berühmte Bild eines russischen Panzers, der von 40 ukrainischen Zivilisten aufgehalten wurde, die saich ihm auf der Straße in den Weg stellten. Der Panzer hielt an. Ich kann Ihnen versichern, wenn sich uns in Vietnam Zivilisten in den Weg gestellt hätten, unsere Panzer hätten ihre Geschwindigkeit kein bißchen reduziert. Wir hätten einen Warnschuß abgegeben und wären einfach weitergefahren. Ich will die amerikanischen Truppen nicht schlechtreden. Hätte ich damals einen Panzer gefahren, dann hätte ich es nicht anders gemacht. Die Regeln, die den Russen mitrgegeben worden waren, waren aber andere als unsere damals. Sie waren geprägt von einem Auftrag zur Rücksichtnahme. Die Russen haben nicht bombardiert. Sie haben die Infrastruktur unbeschädigt gelassen, das Stromnetz, die Wasserversorgung, die Brücken und das alles. Sie wollten so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren. Das hat nicht funktioniert. Der ukrainische Widerstand war unerwartet heftig. Die Ukrainer kämpften heldenhaft – und so hat sich die Lage verschärft. Es ist faszinierend zu sehen, daß Russland die Lufthoheit haben könnte, aber dennoch darauf verzichtete, die Bahnlinien oder Kraftwerke zu zerstören. Sie haben niemals das Stadtzentrum von Kiew bombardiert mit allen den Gebäuden, in denen sich beispielsweise das Parlament trifft – alles in allem haben sich die Russen wegen ihrer Hoffnung, daß ein Frieden möglich sein sollte, sehr zurückgehalten. Ich glaube nicht, daß die Ukraine irgendetwas mit der Entscheidung über Krieg und Frieden zu tun hat. Diese Entscheidung wird in Washington D.C. getroffen. So lange wir wollen, daß dieser Krieg weitergeht, werden wir ihn unter Verwendung der Ukrainer als Proxies weiterführen bis zum letzten ukainischen Toten.

Man muß sich noch nicht einmal auf Wladimir Putin oder US-Colonel Richard Black beziehen. Der US-Senator Lindsey Graham (der das Treffen mit Friedrich Merz platzen ließ), ein RINO, wie man in den USA zu sagen pflegt, verkündet dasselbe wie Black: „Wir werden kämpfen bis zum letzten Ukrainer„. Und es war der britische Ex-Premier Johnson, der zwei Mal spontan nach Kiew gereist ist, um Selenskyj die Idee von Friedensverhandlungen wieder auszureden.

Schief gewickelt wäre, wer unterstellt, daß die USA einen prinzipiellen Unterschied machen würden zwischen Ukrainern und anderen Europäern. So, wie sie die Ukrainer über die Klinge springen lassen für ihre eigenen geopolitischen Interessen, würden sie auch alle anderen Europäer für sich sterben lassen. Es würde ihnen auch ziemlich leichtfallen, weil sich die US-Bevölkerung traditionell wenig dafür interessiert, was außerhalb der Vereinigten Staaten passiert. Jede US-Nachrichtensendung unterstreicht das schon mit ihrer Themenauswahl.

Der Angriff auf Nordstream 1&2

Unter der Schlagzeile „Europas „9/11“: der Angriff auf Nord Stream und seine Folgen“ veröffentlichte Prof. Dr. Stephan Sander-Faes gestern einen Artikel bei „tkp.at„, dem „Blog für Science & Politik“. Zunächst liefert er einen kurzen Rückblick: „Im Sommer 1982 jubelte der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA über eine seiner erfolgreichsten Operationen seit Bestehen der Agency. Zunächst war Washington in Alarmbereitschaft versetzt worden, als die Weltraumüberwachungseinrichtung North American Air Defense Command eine riesige Explosion in Sibirien registrierte, die man bis in den Weltraum sehen könnte. Erste Vermutung: Vielleicht der Test einer neuen Superwaffe der Russen. Aber Langley wusste es längst besser und hatte bereits den Champagner geköpft. Was gab es zu feiern? Den US-Amerikanern war es gelungen, über einen Sabotageakt eine wichtige und finanziell ertragreiche sibirische Gasleitung zu zerstören. William L. Caseys CIA-Agenten hatten ganze Arbeit geleistet.“ Die Sabotage von zivilen Versorungsleitungen ist keine neue Erfindung. Auch in Nicaragua war die CIA dabei, Häfen zu verminen und Erdölleitungen in die Luft zu jagen.

Was nun den Anschlag auf Nordstream 1&2 angeht, berichtet Sander-Faes Folgendes: „Von diesen historisch nicht unterinteressanten Informationen abgesehen, verwies kürzlich ein unter dem Pseudonym „monkeywerx“ schreibender und sich als „langjährigen Veteranen mit über 30 Jahren Erfahrung in der Raum-, Flug- und Rüstungsindustrie“ bezeichnender US-Amerikaner folgendes über den Angriff auf die Nord Stream-Rohrleitungen: ‚Wir haben Belege, für eine P8 der US Navy und eine Luftbetankung über Grudziąz (Polen) um 2:10 Uhr [Greenwich Mean Time, in Folge GMT] Beide Flugzeuge, Rufzeichen N/A [die P8] und BART12 verbinden sich in 26.400 Fuß Höhe für die relativ lange Betankungszeit von 1:20 Stunden; diese Verbindung endet um 3:28 GMT. Das Betankungsflugzeug mit dem Rufzeichen BART12 kehrt zur Spangdahlem Air Base in Deutschland zurück; man beachte, dass die Aufzeichnungen beseitigt wurden. Die P8 der US Navy fliegt zu der Nord Stream-Pipeline and sinkt auf eine Flughöhe unter 10.000 Fuß um 3:45 Uhr GMT. Die P8 der US Navy verlässt diesen Raum kurz vor 7:00 Uhr und ist das einzige Flugzeug, das die ganze Zeit [seit 3:45 Uhr GMT] über diesem Gebiet war. Um 7:09 Uhr GMT beginnt die P8 der US Navy ihren Rückflug in Richtung USA. Man beachte, dass der US Navy-Code der P8 AE6851 ist und NICHT in der Flugzeug-Datenbank aufgeführt ist. Hinzu kommt, dass die Maschine „getarnt“ flog, man also nicht wollte, dass das Flugzeug verfolgt werden kann.‘

Stephan Sander-Faes weiter:“ „Monkeywerx“ kommentiert die aufgelisteten Fakten wie folgt: ‚Die USA haben Marine-P8 in Großbritannien stationiert, warum also fliegt man eine P8 aus den USA, betankt es in der Luft für über eine Stunde, noch dazu mit einer extra aus Deutschland angeflogenen Maschine und nicht etwa auf den britischen Inseln? Könnte es sein, dass die neue britische Premierministerin gegen diese Aktivität gewesen ist? Wir haben bereits gesehen, wie [Liz Truss] sich öffentlich gegen Nancy Pelosi ausgesprochen hat…Könnte es sein, dass die [P8] mit externen Waffen beladen war und man deshalb keine Spur auf dem Boden hinterlassen wollte? Eine Zwischenlandung hätte genau dies gemacht, und wiewohl die Flugdaten nachträglich gelöscht wurden, so ist dies auf dem Boden eben nicht der Fall.

Die P8 Poseidon der US-Marine sind mit einem „High Altitude Anti-Submarine Warfare Weapon Capability (HAAWC) System“ ausgestattet; dahinter versteckt sich ein in jedem Wetter einsetzbares Waffensystem von Boeing, mit dem ein Mk54-Torpedo „nahezu ohne jeglichen Geschwindigkeitsverlust“ der P8 eingesetzt werden kann, die „Monkeywerx“ betont:

Flugbahn und Flughöhe der fraglichen P8 sind in der Tat geeignet, einen „Bombenangriff“ auf die Nord Stream 2-Pipeline durchzuführen. Sehen wir uns nun die Flugdaten an. Beachten Sie, dass die letzte Flugroute kurz vor dem Verlassen des Gebiets direkt an der Pipeline entlang verläuft, so dass die Bombe hätte abgeworfen werden können, um dann weiter zu steigen, das Gebiet zu verlassen und in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Beachten Sie auch den kleinen Sprung kurz vor dem erneuten Anstieg der Flughöhe (roter Pfeil). Dies deutet auf eine Waffenauslösung hin. Pitch down, erhöhter AoA [Angle of Attack, Angriffswinkel], Waffenfreigabe, kleiner Sprung nach oben [wohl aufgrund des plötzlichen Gewichtunterschieds], dann Wegflug (die blaue Linie ist der Anflug desselben Fluges). Sie können auch die Flugbahnen sehen. Die Maschine kreist zunächst über dem Gebiet, verliert dann an Höhe und beginnt mit dem ersten Bombenabwurf, passt sich dann bei einem letzten Bombenabwurf schnell an, löst die Waffe [erneut] aus und verlässt das Gebiet sofort danach.‚ “

Ungeachtet der Frage, ob das alles tatsächlich Relevanz hat und ob es überhaupt stimmt, ist auffällig, daß solche Berichte noch nicht einmal als „Fake-News“ dementiert werden im westlichen Medienmainstream. Sie werden einfach gar nicht erwähnt. Es herrscht ein dröhnendes Schweigen zu den Anschlägen auf die Ostsee-Pipelines. Es ist fast so, als könne man das Gras wachsen hören, das die Sache vergessen machen soll. Von der Bundesregierung kommt – nichts. Daß Gazprom meldet, die Versorgung Deutschlands mit Gas sei über Nordstream 2 immer noch möglich, da lediglich drei der insgesamt vier Pipelines beschädigt worden sind und daß die beschädigte zweite Röhre von Nordstream 2 vergleichsweise einfach wieder instand zu setzen wäre – nichts davon im Medien-Mainstream. Von den vielfachen amerikanischen Ankündigungen, Nordstream 2 „one way or another“ stillzulegen – kein Wort.

Und dann sitzt ausgerechnet ein Grüner namens Hubertus Knabe bei „Viertel nach acht“ im „BILD“-Studio und behauptet, Putin lüge, sowie er den Mund aufmacht. Was hierzulande passiert, ist nicht anders zu beschreiben, denn als der feige und realitätsfremde Versuch, um Himmels Willen den Elefanten nicht zu sehen, der großmächtig im Raum steht. Wenn es hierzulande nur einen gäbe – es gibt leider wahnsinnig viele – dem ich unterstelle, daß er lügt sowie er den Mund aufmacht, dann wäre das Hubertus Knabe. Um ihm abgewandelt seine eigenen Worte in den Mund zu legen: „Ich wurde seit den Achtziger Jahren bei den Grünen sozialisiert.“

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