Der 25-jährige Ahmad wurde ermordet, weil er homosexuell war Foto: Facebook/rita.petrenko.90

Das ist der Islam: Schwuler, nach Israel geflohener Palästinenser verschleppt und enthauptet

Ahmed Hacham Hamdi Abu Marahia war vor etwa zwei Jahren aus den Palästinensischen Autonomiegebieten nach Israel geflohen, weil er als Schwuler geoutet wurde. Nun wurde er entführt und im Westjordanland durch Enthauptung brutal ermordet. Ein entsetzliches Video kursiert in den Sozialen Netzen. Mainstreammedien indes sind wieder einmal erstaunlich still, wenn sie Israel nicht die Schuld geben können.

Der 25-jährige Marahia war vor der Verfolgung durch den Islam in seiner palästinensischen Heimat nach Israel geflohen. Im sicheren Israel angekommen hatten die dortigen Behörden festgestellt, dass sein Leben bei einer Rückkehr nach Palästina in Gefahr ist. Von da an lebte Ahmed Hacham Hamdi Abu Marakhia im „Al-Bait Al-Mokhtalef“, einem Zufluchtsort für „queere Palästinenser“. Nun jedoch ist er tot.

Ahmed wurde am Mittwoch entführt und in Hebron, einer palästinensischen Stadt im südlichen Westjordanland, durch Enthauptung getötet. Die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an berichtet, dass ein Verdächtiger, der sich in der Nähe des Tatorts aufhielt, festgenommen wurde. Es heißt, der mutmaßliche Täter habe die Enthauptung aufgezeichnet und das Video vor seiner Festnahme in den sozialen Medien hochgeladen. Ein Sprecher der PA-Polizei beschrieb die Ermordung gegenüber Times of Israel als eine „neue Art von Verbrechen in Palästina“ und forderte die Menschen auf, das Video nicht zu verbreiten.

Homosexualität ist in der islamisch dominierten Palästinensischen Autonomiegebieten verpönt – wer sich outet, riskiert sein Leben. Von der Familie verstoßen, bleibt Homosexuellen nur die Flucht über die Grenze nach dem „bösen, bösen“ Israel.

Während die palästinensischen Behörden erklärten, dass die Hintergründe noch unklar seien und deutsche Medien in Zusammenhang mit der Ermordung des schwulen Marahia das Wort „Islam“ tunlich vermeiden, zeigte erst im Juli der „Islamgelehrte“ und Vorbeter der al-Aqsa-Moschee, Mohammed Saleem Ali, das die Begründung für diese Barbarei im Islam liegt.

In seiner Freitagspredigt stellte der Allah-Jünger fest, dass der Islam auf palästinensischem Boden niemals Homosexualität und Sittenlosigkeit anerkennen werde: „Unser palästinensisches Volk wird es nicht akzeptieren, dass ein einziger Homosexueller seine Abscheulichkeiten öffentlich verkündet. Werdet Ihr einen einzigen Homosexuellen in Jerusalem und dem Land Palästina dulden? Werdet Ihr das erlauben?„, so die islamische Hetze laut dem Portal menawatch.

Nachdem seine Zuhörer mit »Nein« geantwortet hatten, fuhr der Vorbeter mit seiner von MEMRI übersetzten Freitagspredigt fort:

»Unser Volk wird keine Institutionen dulden, die solche Abartigkeiten auf dem Boden des gesegneten und reinen Landes Palästina verbreiten. Sie werden kein Umgehen der Gesetze der Scharia und keine Änderung dieser Gesetze zulassen. Sie werden keine Lehrpläne akzeptieren, die den Gesetzen des Islam widersprechen.«

Mohammed Saleem Ali forderte die Gläubigen auf, dem Beispiel ihres Propheten zu folgen: »Zertrampelt alles, was verboten ist, was haram ist und was der Religion des Islam widerspricht.«

(SB)

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