Dieter Bohlen (Bild: IMAGO Bildnummer: 0094772608)

Hysterisches Geschrei: Dieter Bohlen „wettert“ gegen Russland-Sanktionen

Poptitan Dieter Bohlen muss es gehörig reichen. Bei einer Veranstaltung der Entrepreneur University Neu-Isenburg sprach er sich gegen die Russland-Sanktionen aus und traf klare Worte zu der grünen Deutschlandvernichterclique in Regierungsverantwortung. Nun bekommt er von der Kriegstreiberfront Prügel.

„Wenn man die Sanktionen nicht gemacht hätte und man hätte sich vernünftig an einen Tisch gesetzt, dann bräuchten die Leute nicht diesen ganzen Firlefanz machen“, so der sonst reservierte und in politischen Angelegenheit zurückhaltende Juror und Komponist Bohlen. „Jetzt müssen wir frieren, jetzt müssen wir dies und das – das ist doch alles Scheiße.“ Völlig unverständlich nannte es der Poptitan, dass man in Kauf nehme, dass Russland das Gas jetzt noch teurer nach Asien verkaufe und der Rubel steigt, während der Euro sinkt und Europa Probleme mit der Inflation habe.

Klare Worte fand Bohlen zu den grünen Deutschlandvernichtern: „Die meisten in der Führungsriege haben keinen Berufsabschluss. Wenn die jetzt von Fachkräftemangel reden, dann wird mir ein bisschen sauer im Magen.“

Während Bohlen von seinem Publikum mit brandendem Applaus bedacht wurde, laufen sich die kriegstreibenden Medien samte Politikzirkus schon mal warm und blasen zum Shitstorm gegen Bohlen.

So arbeitet sich die SPD-Chefin Saskia Esken auf besonders niedrigem Niveau an Bohlen auf Twitter ab „Wie moralisch verkommen muss man sein, für einen billigen Applaus diesen entsetzlichen Krieg auszublenden, die Angst und das Leid und den Tod, die er verursacht?“ Die Sozialistentante zeigt sich zudem davon überzeugt, dass Bohlen „als Superreichen“ das ganze ohnehin nicht treffen würde. Der hetzerische Sozialneid: typisch für dieses Sozengewächs. Hat Bohlen doch sein Vermögen – im Gegensatz zu Gestalten wie Esken, die ihre Finger immer in den Taschen arbeitender Leute haben, selbst erarbeitet.

Auch die kriegsbereite „Bild“ schießt aus vollen Rohren gegen Bohlen und lässt den ehemaligen Box-Weltmeister Wladimir Klitschko von der Leine. Der „knöpft sich“ laut dem Trommelblatt Bohlen vor: „Ich höre und lese hier, dass gerade in Deutschland immer wieder die Sanktionen gegen Russland infrage gestellt werden. Wie kann das sein? Ist Dir, Dieter Bohlen, es egal, wenn bei uns Menschen sterben? Ist Dir egal, dass Putin unser Land mit Raketen zerstören will? Ist Dir egal, dass wir einen Genozid gegen alles Ukrainische erleben?“ Die Bild behauptet zudem, dass Bohlen die Unwahrheit sprechen würde, da „die westliche Welt bis zuletzt mit Diplomatie versucht habe, Putin von einem Einmarsch in die Ukraine abzuhalten“.

Auch im Netz toben sich Berufene nach Herzenslust aus:

Bär Läsker, Manager bei Management „Die Fantastischen Vier“:

Das ukrainische Rumpelstilzchen, Andrij Melnyk, darf natürlich im Hass-und Hetzreigen ebenfalls nicht fehlen:

Zuspruch erhielt der „Pop-Titan“ jedoch von unzähligen Kommentatoren im Netz.  AfD-Chef Tino Chrupalla zeigt sich davon überzeugt, dass der Musiker den Standpunkt seiner Partei. „Ohne Sanktionen bräuchten die Bürger nicht zu frieren. Die Sanktionen treffen nicht Rußland, sondern die eigenen Bürger. Danke für den Mut zur Wahrheit, Herr Bohlen!“, twitterte der Politiker. (SB)

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