Krisenlage in den Heimen - dank der fahrlässigen Regierungspolitik (Foto:Imago/photothek)

Reißt den Alten und Gebrechlichen endlich die Masken runter!

Berlin – Das wird aber auch Zeit: Der Präsident der Diakonie, Ulrich Lilie, hat die allgemeine Maskenpflicht für Bewohner von Pflegeheimen scharf kritisiert. „Das ist eine geradezu obszöne politische Entscheidung“, sagte der Chef der evangelischen Wohlfahrtsorganisation dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Diese Menschen leben dort mit sehr hohen Impfquoten und Schutzstandards, das Pflegeheim ist ihre Wohnung. Mir wäre nicht bekannt, dass anderen Bevölkerungsgruppen vorgeschrieben wird, in ihren Wohnungen eine Maske zu tragen“, fügte er hinzu. Er hoffe, dass die Länder pragmatische Lösungen im Hinblick auf die Maskenpflicht finden werden.

Wohl kaum, denn mit den Wehrlosen in dieser Gesellschaft lassen sich diese kranken, kaputten, menschenfeindlichen Corona-Maßnahmen am leichtesten umsetzen. Aber Lilie hat noch eine weitere Horrormeldung aus diesem Bereich für uns:

Er rechnet mit einem massiven Anstieg der Eigenanteile für Bewohner von Pflegeheimen und fordert Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu einer umfassenden Pflegereform auf. „Die Pflegeversicherung steht vor dem Kollaps“, sagte der Chef der evangelischen Wohlfahrtsorganisation dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie müsse derzeit mit Darlehen über Wasser gehalten werden.

Gleichzeitig hätten die Eigenanteile der Heimbewohner in einigen Bundesländern bereits fast 2.600 Euro erreicht. „Weitere massive Sprünge werden folgen, denn die seit September geltende bundesweite Bezahlung der Pflegekräfte nach Tarif schlägt voll auf die Eigenanteile durch. Dann sind bald auch 4.000 Euro nicht mehr ausgeschlossen“, sagte er.

Bereits jetzt sei eine wachsende Zahl von Heimbewohnern auf Sozialhilfe angewiesen, so Lilie. „Es kann doch nicht sein, dass Leute, die ihr Leben lang gearbeitet haben und kleine Renten haben, nun gesagt bekommen: Du kriegst jetzt ein Taschengeld und das war`s dann für dich.“ Lauterbach forderte er zu einer umfassenden Reform auf.

„Die Zeit des Durchwurschtelns ist vorbei, ansonsten fährt das System an die Wand“, mahnte er.

Da hat er leider den falschen Gesundheitsminister. Lauterbach interessiert sich für solche Bagatellen nicht. Er hat andere Prioritäten, schließlich fühlt er sich wohl nur der Pharmaindustrie verpflichtet. (Mit Material von dts)

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