Cash for Vaccinations... (Symbolbild:Imago)

Sind Deutschlands Hausärzte jetzt vollends zu Impf-Bütteln mutiert?

Langsam muss man sich ernsthaft fragen, wem der Berufsstand, die die ältesten ethischen „Compliance-Regeln“ aufweist und der mit dem Hippokratischen Eid oder dem Nürnberger Kodex zwei gewichtige Manifeste kennt, die ihn zur strikten Ausrichtung des eigenen Handelns am Wohl seiner „Kunden“ – sprich: Patienten – zwingt, eigentlich noch dient: Deutschlands Ärzte scheinen binnen weniger als zwei Jahren zu einem nicht unerheblichen Teil zu gewissenlosen und raffgierigen Impf-Werkzeugen einer pharmahörigen lobbygesteuerten Gesundheitspolitik verkommen zu sein.

Anders kann man sich nicht erklären, wie die Hausärzte trotz immer erschütternderer Hinweise auf Impfschäden und sogar -Tote unkritisch an der Impfkampagne festhalten –  trotz signifikanter Übersterblichkeit und einer auch vom Mainstream nicht länger zu verheimlichenden Zahl an Nebenwirkungen, bei gleichzeitig unleugbarer gänzlicher Nutzlosigkeit der keine Infektionen verhindernden oder mildernden Impfstoffe.

Schelm, wer Arges dabei denkt…

Der Berufsstand, der eigentlich kritisch-vorsichtig in der Verabreichung von experimentellen Vakzinen sein müsste, Nebenwirkungen melden sollte (was nur in einem Bruchteil der Fälle geschieht) und nicht von kommerziellen Absichten geleitet sein sollte, hat sich seit Ende 2021 in vielen Fällen ein beachtliches Vermögen zusammengeimpft und anscheinend fürchtet man um diese Einnahmequelle. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

So wird auch plötzlich „ein Schuh daraus”, warum der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Markus Beier, in einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland” die Impfmüdigkeit der Deutschen beklagt .Da die kalte Jahreszeit begonnen habe und der „angepasste Omikron-Impfstoff ausreichend verfügbar” sei, so Beier unkritisch, sollte eigentlich „spätestens jetzt die Impfquote in die Höhe schießen – tut sie aber leider nicht“. Enttäuscht beklagt der Funktionär, man sei, „von einem Impffortschritt, bei dem wir uns ganz entspannt zurücklehnen können, noch ein ganzes Stück entfernt.“

„Entspannt zurücklehnen“

Wer sich hier entspannt zurücklehnen kann, sprich Beier nicht aus: Die Ärzte, die mit einem satten Zubrot im Winter durch Akkordspritzerei kalkuliert haben, oder die Patienten? Letztere können, wenn das –  dem Vernehmen nach nur an einer Handvoll Mäuse getestete – Omikron-Update ähnlich „gut“ wirkt wie die bisherigen Impfstoffe, mehrheitlich bald womöglich auf der Intensivstation entspannen.

Solche Sorgen fechten die Hausärzteschaft anscheiend nicht an; stattdessen bereitet vor allem die geringe Bereitschaft zur Viertimpfung Beier Sorge: Obwohl diese von der Ständigen Impfkommission (Stiko), trotz aller Anstrengungen von Pharma-Cheflobbyist Lauterbach, sie jedem aufzuzwingen, „nur“ für Menschen ab 60 Jahren, Personen mit Immunschwäche und Angestellte in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen empfohlen werde, komme keine Resonanz aus diesen Bevölkerungsgruppen. Verwundert müsse er, Beier, feststellen, dass die Situation sich völlig von der vor anderthalb Jahren unterscheide, als die Arztpraxen von Impfwilligen gestürmt wurden. Warum wohl?

Jammern über niedrige Impfbereitschaft

Anscheinend leben die Ärzte selbst hinterm Mond oder ignorieren die von Mainstream, Politik und Behörden geflissentlich unterdrückten Hinweise auf durch die Decke schießende Impfschäden. Auch der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie scheint davon noch nichts gehört zu haben und wundert sich bass: „Die Impfbereitschaft ist gering, weil sich zum Beispiel viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben und jetzt glauben, sich nicht mehr impfen zu müssen“. Man erlebe, „dass die Corona-Müdigkeit mit einer Impfmüdigkeit einhergeht.“

Was eigentlich positiv ist, verursacht auch Zeeb Kopfschmerzen: Viele Menschen würden sich keine Gedanken mehr darüber machen, ob sie eine weitere Impfung bräuchten. „Vor einigen Monaten musste man in Geschäften noch einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen, doch diesen Druck gibt es nicht mehr.“Angesichts der angeblichen neuen Corona-Welle sei das gefährlich. „Wir werden voraussichtlich mit der aktuellen Welle wieder ein exponentielles Wachstum sehen“, fabulierte Zeeb.

Logisch: Neue Rufe nach der Maskenpflicht

Im Winter müsse das „persönliche Verhalten” wieder stärker auf Corona ausgerichtet werden, forderte er. Man werde auch bald wieder „die Empfehlung oder die Pflicht zum Tragen von Masken“ brauchen, ebenso wie Abstandregeln, drohte er weiter. Es ist das übliche, nur hierzulande noch überdauerte Gewäsch der Krisenpsychopathen, die an einer „Pandemie“ festhalten, die nie eine war und die nie als solche wahrgenommen worden wäre, hätte man sie der Menschheit –  nicht als größter Fehlalarm aller Zeiten – vor zweieinhalb Jahren in die Köpfe getrichtert, und hätte es keine Massentests gegeben.

Doch weil die „German Angst“ mehr als nur ein kulturelles Vorurteil ist, drehen Deutschlands Systemprofiteure des coronafixierten Gesundheitswesens weiter frei – auch wenn der Rest der Welt mit diesen Affenzirkus abgeschlossen hat und alle Maßnahmen beerdigt hat. So fordert auch das Corona-Expertenratsmitglied Christian Karagiannidis, „wir“ müssten „wieder freiwillig Maske tragen, Abstand halten und vorsichtiger sein“, wenn neue Corona-Regeln vermieden werden sollten.

Stichwortgeber Lauterbachs

Als krönenden Abschluss – und quasi zur Ausräumung der letzten Zweifel, wem sie sich wohl eigentlich verpflichtet fühlen verlangen Zeeb und Beier zu schlechter Letzt dann auch noch eine massive neue Impfkampagne – und machen sich zum Stichwortgeber von Lauterbach & Konsorten.

Einmal mehr ist man geneigt, Beier und seine Kollegen zu fragen, ob sie sich eigentlich noch an ihr Berufethos erinnern und sich überhaupt noch auf der Seite ihrer Patienten sehen – oder selbst als Spritzenpromotoren ihr Dasein fristen. Nochmals: Mittlerweile kann niemand mehr die Augen vor der Wirkungslosigkeit und den verheerenden Nebenwirkungen der Corona-Impfungen verschließen.

Ethische Grundsätze auf den Müll geworfen

Menschen, die derzeit drängendere Probleme haben, als sich eine vierte Impfung gegen die völlig harmlose Untervariante eines an sich schon in seiner Gefährlichkeit weit überschätzten Virus verabreichen zu lassen, wegen ihrer Impfmüdigkeit zu kritisieren, ist schon mehr als dreist.

Sie jedoch zu immer neuen völlig überflüssigen Impfungen zu drängen und sie damit auch noch einem potentiellen gesundheitlichen Risiko auszusetzen, das wesentlich höher ist als das, wogegen geimpft werden soll, lässt einen an der grundsätzlichen Eignung solcher Menschen für den Arztberuf zweifeln. (DM)

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