Foto: Collage

Das miese Framing des Kölner Express beim Thema „Muezzinruf“

Um die Kölner Christen und Atheisten zu beruhigen, hat sich der Kölner Express jetzt in Taqiya versucht und schwindelt seinen Lesern – mutmaßlich wohl im Auftrag der DITIB etwas vor. Wir lesen:

Aber: Was ruft der Muezzin da eigentlich?
Der islamische Gebetsruf „Adhān“ erfolgt in arabischer Sprache und heißt übersetzt:
Gott (Allah) ist groß (4x)
Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Gott (2x)
Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Gottes ist (2x)
Kommt zum Gebet (2x)
Kommt zum Heil (2x)
Gott ist groß (2x)
Es gibt keine Gottheit außer Gott (1x)

Selbst im linken Wikipedia steht etwas ganz anderes:

Bildschirmfoto 2022 10 15 um 05.43.45

Entscheidend ist wohl der letzte Satz: Es gibt keine Gottheit außer Allah! Und das in „Rufnähe“ des Kölner Doms!!!! Und noch etwas für alle, die meinen, hier ginge es um Religionsfreiheit: Der Muezzinruf ist eine Botschaft, die zum Beten auffordert, das Glockengeläut eher symbolisch gemeint, was auch die Uhrzeit anzeigt. Und Allah ist kein gnädiger Gott, so wie der christliche!!!

Und noch ein Hinweis: Eine Kirche abzureißen, oder zu religionsfremden Dingen zu verwenden, ist kein Problem. Man sollte es aber nicht wagen, dasselbe mit einer Moschee zu probieren.

Fakt ist: Der Muezzinruf ist der „Siegesschrei“ über die ungläubigen Deutschen, Frau Reker.

Fakt ist: Rund drei Viertel der Menschen in Deutschland lehnen laut einer Umfrage ab, dass der Muezzinruf genauso selbstverständlich zu hören sein sollte wie Kirchenglocken. 64 Prozent wollen dies sogar „auf keinen Fall“.

Und das schreibt die „Süddeutsche„:

…Der Berliner Islamismus-Experte Ahmad Mansour hat den Muezzinruf als „Machtdemonstration des politischen Islam“ kritisiert. Er erinnerte daran, dass die Ditib der verlängerte Arm der türkischen Religionsbehörde in Ankara sei und Präsident Recep Tayyip Erdogan die Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld 2018 persönlich eröffnet habe. „Es ist verheerend, wenn ausgerechnet dieser Organisation jetzt eine derartige öffentliche Anerkennung zuteil wird“, sagte Mansour der Deutschen Presse-Agentur.

Der Autor und Psychologe kritisiert insbesondere, dass die Entscheidung von Reker einfach verkündet worden sei, ohne dass vorher eine Diskussion stattgefunden habe. Für Glaubensfreiheit sei natürlich jeder. „Aber den Muezzinruf einfach nur in diesen Kontext zu stellen, ist sträflich naiv.“

 

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