Geisteskranker Aktivismus: "Just Stop Oil"-Vandalen in London (Foto:ScreenshotTwitter)

Klima-Taliban als Bilderstürmer: Luisa Neubauer gefällt das

Die selbsternannten Klimaretter überschreiten in ihrem immer extremeren Fanatismus zunehmend die Grenze zur offenen Barbarei. In London
haben zwei „Aktivistinnen“ der Gruppe „Just Stop Oil“ das weltberühmte Gemälde „Sonnenblumen“ von Vincent Van Gogh mit zwei Dosen Heinz Tomatensuppe überschüttet und dabei die britische Regierung aufgefordert, sofort alle neuen Öl- und Gasprojekte zu stoppen.

Zudem fragten sie: „Ist Kunst mehr wert als Leben?“ und „Machen Sie sich mehr Sorgen über den Schutz eins Gemäldes oder über den Schutz unseres Planeten und der Menschen?“ Danach klebten sie sich mit Sekundenkleber an der Wand fest.

Krimineller Sekteneifer

Das Gemälde, dessen Wert auf 86 Millionen Euro geschätzt wird, wurde zum Glück dank einer Glasabdeckung nicht ernsthaft beschädigt; Lediglich am Originalrahmen seien kleinere Schäden entstanden, teilte die National Gallery mit. Doch darum geht es nicht: Hier geht es um den blinden und kriminellen Eifer einer Sekte, wie bei allen fanatisierten Bilderstürmern und Herostraten der Geschichte, alles, wirklich alles dem eigenen Wahn unterzuordnen.

Nach der Aktion wurden die beiden Irren wegen Sachbeschädigung und schweren Hausfriedensbruchs festgenommen; öffentliches Verständnis für dieses – leider für mögliche weitere Vandalismusakte beispielgebende – Unternehmen gab es praktisch keines; immerhin. etwas. Darüber – und nicht etwa über die Radikalisierung der Klimaschutz-Bewegung – empörte sich die unsägliche Salonheuchlerin und Wohlstandsgöre Luisa Neubauer von „Fridays for Future“ Deutschland heute auf Twitter:

Man muss sich hierbei stets vergegenwärtigen, dass der Göre, die so etwas twittert und die sich damit zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate seit ihrer Ankündigung, eine Pipeline in die Luft zu sprengen, als dezidierte Terrorsympathisantin (wenn nicht gar Terroristin) „outet“, in Deutschland die Talkshows, Vorstandsetagen, Staatskanzleien und das Kanzleramt offenstehen – wo sie, natürlich ohne jede demokratische Legitimierung, als angebliche Stimme ihrer Generation mit offenen Ohren empfangen und gebauchpinselt wird. Nichts verdeutlicht mehr, wie kaputt und moralisch verkommen dieses Land inzwischen ist.

Dem jüngsten Akt von primitiven Zerstörungswut, die mit der ebenfalls linksideologischen Cancel Culture methodisch korrespondiert und in der diverse Klimagruppen offenbar zunehmend ein probates Mittel sehen, um auf ihre absurden kryptosozialistischen Anliegen aufmerksam zu machen, waren bereits ähnliche Aktionen in Florenz und London vorausgegangen: Im August klebten sich zwei Aktivisten an ein Werk von Lucas Cranach dem Älteren in der Berliner Gemäldegalerie und an die „Sixtinische Madonna“ von Raffael in Dresden.

Fratze jugendlicher Dummheit

Wer sich das Video der Londoner Aktion und die Täter ansieht, blickt in eine Fratze aus jugendlicher Dummheit, Verwahrlosung und Fanatismus, die einen schaudern lässt. Hier rächt sich einmal mehr, dass der Klimairrsinn seit Jahren und in immer steigendem Ausmaß von Medien, Politik, sämtlichen Bildungseinrichtungen und weiten Teilen der Wirtschaft nicht nur goutiert, sondern mit allen Mitteln gefördert wird. Die Politik, die daraus resultiert, führt in Deutschland durch die „Energiewende“ gegenwärtig „in Echtzeit” zum wirtschaftlichen Zusammenbruch des Landes.

Zugleich wird eine hysterische Genration herangezüchtet, die allen Ernstes glaubt, sie sei die letzte, die den herbeiphantasierten Weltuntergang noch verhindern könne. Dabei ist ihnen zunehmend jedes Mittel recht. Da ihre Forderungen, zumindest in Ländern, die noch an ihrem Fortbestand interessiert sind, gar nicht umgesetzt werden können, werden sie absehbar zu immer radikaleren Mitteln greifen, um ihre Umsetzung zu erzwingen. Dass es ihnen völlig egal ist, dass sie Höhepunkte der abendländischen Kultur zerstören könnten, zeigt, wie weit dieser Wahnsinn bereits gediehen ist. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie zum offenen Terrorismus übergehen und auch Menschen töten, in denen sie „Klimafeinde” zu erkennen meinen. (DM)

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