Christian Lindner (Bild: shutterstock.com/photocosmos1)

Peinlicher geht es nicht, Herr Lindner! FDP holt sich „Hausaufgaben“ ab

Nachdem schon Robert Habeck und Olaf Scholz im Frühjahr in Washington unterwegs waren, um dort ihre Demut zu demonstrieren, tat es ihnen Finanzminister Christian Lindner in dieser Woche gleich. Bei ihm handelte es sich zwar nicht um US-Präsidenten Joe Biden, dem er mit gesenktem Haupt entgegentrat, sondern um den Internationalen Währungsfonds (IWF).

Das Prinzip blieb jedoch gleich: Während einer Pressekonferenz teilte Lindner noch in den USA mit, man habe „Hausaufgaben aus Washington“ erhalten. Denn Finanzexperten gehen davon aus, dass Deutschlands Wirtschaft deutlich stärker schrumpft als die aller anderen Volkswirtschaften.

„Das ist kein Wunder, denn keine andere Volkswirtschaft verhält sich derart zerstörerisch gegenüber den eigenen Unternehmen, wie es die Ampel zu tun pflegt“, stellt Alice Weidel in ihrem Facebook-Kommentar fest.

Lindner, so Weidel weiter, mache da keinen Unterschied. Auch bei seinem USA-Trip vom 12. bis 14. Oktober teilte er mit, die Ampel werde die erneuerbaren Energien ausbauen, deshalb würden über „kurz oder lang“ die Preise sinken. Und das im Wissen, dass es dank der Energiewende schon jetzt für zehntausende Unternehmen kein „kurz oder lang“ mehr gibt. Bei ihnen sind die Lichter bereits aus, klärt die AfD-Politikerin über die Wohlstandsvernichter mit.

Lindner blamiere Deutschland einmal mehr. „Eine einst starke Wirtschaftsnation lässt sich im Ausland Nachhilfeunterricht in Volkswirtschaft erteilen, während ihre Ampelregierung das Land immer weiter abwirtschaftet. Die Energiewende ist gescheitert, das muss nicht nur anerkannt, sondern endlich entsprechend gehandelt werden“, resümiert Weidel.

Wie kaputt, wie abgewirtschaftet dieses Land ist, zeigt einmal mehr der wiederholte Defekt einer Regierungsmaschine. Finanzminister Linder musste samt seiner mitgebrachten Hausaufgaben den Washington-Aufenthalt unfreiwillig um einige Stunden verlängern. Der Grund: Sein Regierungsflieger konnte nicht starten. Der Scheinliberale musste deshalb auf einen Linienflieger umsteigen, der ihn in die Zentrale des Wahnsinns, nach Berlin, schipperte. (SB)

 

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