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Rettet ausgerechnet der Klimawandel die Grünen?

Derzeit sieht es so aus, als ob der von den Grünen permanent beschworene Klimawandel – präziser: die „Erderwärmung“ – ihnen sogar noch bei der Umsetzung ihrer katastrophalen Politik hilft oder zumindest deren Folgen hinauszögert: Nachdem der September außergewöhnlich kalt und verregnet war, zeigt sich der Oktober von der gegenteiligen Seite.

Bei bislang frühsommerlichen Temperaturen von um oder sogar weit über 20 Grad, entfällt die Notwendigkeit zum Heizen und damit die Verlegenheit für die Grünen, zugeben zu müssen, dass die von Robert Habeck mit seinem „aufopferungsvollen” Einsatz gefüllten Gasspeicher allenfalls einen Bruchteil einer gewöhnlichen Heizperiode abdecken können.

„10 bis 15 Grad zu warm“

Der Meteorologe Dominik Jung erklärte sogar, dass bis November „kein merklicher Temperaturrückgang festzustellen“ sei. Die Wettermodelle würden „konstant auf dem Niveau 15 bis 20 Grad“ bleiben. Aus dem westlichen Mittelmeerraum würden „sehr warme Luftmassen in rund 1500 Meter Höhe bis nach Deutschland“ strömen.

Diese würden für „Werte um 15 bis 22 Grad“ sorgen, die sogar noch am 1. November erreicht werden könnten. Dies seien „10 bis 15 Grad zu viel für die aktuelle Jahreszeit.“ Kein Grund zum Heizen also – und gut für Habeck…

Zumindest Heizungen und E- Heizlüfter können vorerst noch ausbleiben

In Bayern wurde am Sonntag örtlich 26 Grad gemessen, am Oberrhein sogar 27 Grad. Nachtfrost bleibt aus, die nächtlichen Temperaturen liegen bei 10 Grad und höher. Weitere Wetterdienste bestätigen diese Prognosen. Selbst auf der Zugspitze in 3.000 Meter Höhe liegen die Temperaturen in den nächsten zehn Tagen bei 5 bis 10 Grad. Laut Berechnungen des US-Wetterdienstes NOAA wird der November um bis zu 2 Grad wärmer ausfallen als das Klimamittel der Jahre 1991 bis 2020.

Dasselbe gilt vermutlich sogar für den gesamten Winter. Damit hätten die Grünen tatsächlich zwei Monate oder sogar mehr gewonnen, in denen die Menschen gar nicht oder zumindest weniger heizen müssten. Eigentlich müssten sie Stoßgebete zum Himmel schicken, dass die befürchtete Erwärmung sich möglichst lange fortsetzt. (DM)

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