Die Reiter der grünen Apokalypse Foto: Collage

Extremistische Grüne: Ein Fall für den Verfassungsschutz

Wäre der deutsche Verfassungsschutz nicht zum Werkzeug der Oppositionsunterdrückung im Dienst des Linkstaats mutiert und würde noch seinem ursprünglichen Auftrag gerecht, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schützen, dann müsste der mit allerhöchster Dringlichkeit die Grünen unter die Lupe nehmen. Denn deren Funktionäre machen immer weniger Hehl aus ihrer totalitären Gesinnung und Radikalität.

Am Freitag schwadronierte Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang in ihrer in jeder Hinsicht beängstigenden Rede auf dem Parteitag: „Ohne Klimaschutz gibt es keine Gerechtigkeit. Und ohne Klimaschutz gibt es erst recht keine Freiheit“. Wer also gegen die Klima-Agenda der Grünen ist, ist gegen Gerechtigkeit und Freiheit. Und um Deutschland noch schneller den Rest zu geben, forderte sie, den kompletten Kohleausstieg noch zu beschleunigen, und drohte in Anwesenheit der neben ihr stehenden deutschen „Fridays-for-Future”-Anchorgöre Luisa Neubauer: „Wir werden uns auch als Partei dafür einsetzen, in der Regierung mehr rauszuholen als bisher drin war, und in diesem Sinne werden wir heute mit diesem Beschluss gemeinsam beschließen, dass wir uns als grüne Partei dafür einsetzen, dass es jetzt 100 Milliarden für das Klima gibt!“

Wahnsinn im Quadrat

Das durch grüne Amokpolitik bereits weitgehend deindustrialisierte Deutschland soll also nochmals 100 Milliarden Euro mobilisieren, um diesen Wahnsinn weiterzutreiben. Wie man sich das vorstellt, durfte Neubauer dann bei „Markus Lanz” ausmähren: Zunächst behauptete sie, bezüglich des Klimaschutzes gäbe es „keine Wahl mehr zwischen Zeit und Demokratie”. Auf Lanz` entgeisterte Nachfrage, ob er das richtig verstanden habe,
erklärte Neubauer so ungeniert wie unbeholfen, „dass der gerechte Klimaschutz, der schnell kommt, das Demokratie schützende Mittel ist, was wir überhaupt haben.“

Denn: Wie man bei Corona und dem Ukraine-Krieg gesehen habe, würden die demokratischen Grundsätze” durch Ausnahmeregelungen eingeschränkt, wenn die Krisen kämen. Dann regiere der Notstand. Um diesen zu verhindern, müsse der Klimaschutz eben jetzt erfolgen, bevor der Notstand seine undemokratische Durchsetzung erzwinge. Im Klartext heißt das: Entweder ihr erfüllt jetzt unsere Forderungen oder wir werden sie irgendwann noch diktatorischer durchsetzen.

China, Indien und andere Mächte scheren sich einen Rotz um Klimaschutz

Von ihren Anhängern wird Neubauer für diesen brandgefährlichen Unsinn gefeiert. Der Klimaschutz ist zum neuen Götzen geworden, auf dessen Altären Freiheit, Demokratie und Vernunft geopfert werden müssen. Das Ganze wird von dem üblichen deutschen Größenwahn getrieben, Deutschland könne und müsse tatsächlich das Weltklima retten.

Letzte Woche erklärte der chinesische Staatschef Xi Jinping auf dem Parteitag der Kommunistischen Partei: „Auf der Grundlage von Chinas Energie- und Ressourcenausstattung werden wir Initiativen vorantreiben, um den Höhepunkt der Kohlenstoffemissionen in einer gut geplanten und schrittweisen Weise zu erreichen, gemäß dem Prinzip, das Neue zu bekommen, bevor das Alte weggeworfen wird.“

In Deutschland schlägt man den entgegengesetzten Weg ein. Für ein unsinnig-abstraktes Ideal wird wieder einmal das ganze Land zerstört und halb Europa mit in den Abgrund gerissen. (DM)

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