Christian Lindner (Bild: shutterstock.com/photocosmos1)

Mitnehmen was geht: Lindner warb für Bank, die ihm Geld für sein Haus lieh

Nach dem Motto: „Mitnehmen was noch geht“, muss sich nun auch der Chef der Scheinliberalen, Christian Lindner Fragen zu einem Immobilienkauf gefallen lassen. Bevor es zum Erwerb des millionenteuren Häuschens kam, soll Lindner bei der Kreditgebenden Bank Vorträge gehalten haben. 

Lindner hatte Anfang 2021 ein Zweifamilienhaus in Berlin für 1,65 Millionen Euro gekauft. Finanziert wurde der Kauf einem Spiegel-Bericht zufolge mit Geld der BBBank. Für das Bankhaus soll Lindner zwischen 2017 und 2019 an mehreren Abenden als „Stargast“ aufgetreten sein. Dabei erhielt er Zahlungen zwischen 35.000 und 73.000 Euro. Die Abende sollen laut Angabe der Bank dazu dienen Neukunden zu werben.  Auch soll Lindner in einem Image-Video der Bank zu sehen gewesen sein.

Der Verdacht: Die Bank soll den Kauf durch mehrere Kredite ermöglicht haben, wodurch eine Grundschuld von 2,8 Millionen Euro entstand, die den Kaufpreis des Hauses deutlich übersteigt. Lindner selbst äußerte sich zu dem Bericht nicht. Sein Anwalt teilte mit, dass die Kreditvergabe –  natürlich und wie sollte es auch anders sein – zu „absolut marktüblichen Konditionen“ erfolgt.

In der Wahlperiode von 2017 bis 2021 zählte Lindner übrigens zu jenen Volksvertretern im Bundestag mit den höchsten Nebeneinkünften. Anhand der gemeldeten Honorare ergeben sich Einnahmen zwischen einer halben und einer Million Euro.

Der Erwerb der Lindner-Immobilie erinnert frappierend an den ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Auch er wurde bei der Finanzierung seiner Villa im Berliner Stadtteil Dahlem von seiner Bank – im Fall des WEF-Gewächses Jens Spahn war es die Sparkasse Westmünsterland – in größerem Umfang „unterstützt“ .

In beiden Fällen kann man sich nicht wirklich entscheiden, wer von beiden der pietätlosere Geselle ist. Spahn, der während des von ihm mitinitiierten Coronaterrors mit seinem Ehemann Daniel Funke den Erwerb seine 4,125 Millionen Euro teuren Immobilie abwickelte, während viele Bürger um ihre wirtschaftliche Existenz bangten. Oder Mr. Porsche-Lindner, der – während er in Tateinheit mit den Links-Grünen dieses Land endgültig ruiniert, sich eine Millionenimmobilie gönnt. (SB)

 

 

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