Kirchenschändung (Bild: shutterstock.com/pkajak201)

Anschlag: Leipziger Kirche geschändet und fast abgebrannt

Am Dienstag schändeten „Unbekannte“ den Altarraum der Emmauskirche im Leipziger Stadtteil Sellerhausen. Sie beschmierten den Altarraum mit Fäkalien, entwenden das Kreuz und legten Feuer. Der Staatsschutz ist bislang nicht aktiv geworden. Es handelt sich ja nur um eine christliche Kirche und nicht um eine Moschee.

In der Linksextremistenhochburg Leipzig nehmen die Einbrüche und Kirchenschändungen immer schlimmere Ausmaße an und hat in der Nacht zum Dienstag einen neuen Höhepunkt erreicht: In der evangelisch-lutherischen Emmauskirche in Sellerhausen – das Gotteshaus wurde in den Jahren 1898 bis 1900 erbaut und steht unter Denkmalschutz – brachen bislang Unbekannte durch das Einschlagen eines Fensters ein.

Im Innenraum schändeten die Einbrecher dann den Altarraum, indem sie diesen mit Fäkalien beschmierten. Konkret – wie in den Mainstreammedien und dem Polizeibericht nicht näher beschrieben – fegten sie alle Gegenstände vom Altar und platzierten dort eine Rolle Klopapier. Einer der Täter verrichtete ein großes Geschäft auf dem Opfertisch. Das kupferne Altarkreuz und einen Leuchter ließen die Verbrecher ebenfalls mitgehen. Ein schweres kupfernes Taufbecken indes wurde – da es offenbar nicht durchs Fenster passte – auf halbem Wege liegen gelassen. Die Einbrecher versuchten zudem, einen Brand in der Kirche zu legen. Nur ein Zufall verhinderte, dass das Gotteshaus lichterloh in Flammen aufging. Die Leipziger Polizei tappt bei der Tätersuche im Dunkeln.

Kriminaltechniker sicherten am Dienstag Spuren. Lediglich die Kripo –  nicht der Staatsschutz – ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und gemeinschädlicher Sachbeschädigung. Schließlich handelt es sich ja nur um eine christliche Kirche und nicht um eine Moschee.

Seit Jahren gibt es in Leipzig immer wieder Einbrüche in Kirchen. Anfang Januar 2021 ereignete sich eine Attacke auf die Lukaskirche in Volkmarsdorf. Unter dem Titel „Montage für Moria – Zertrümmert das christlich-weiße Europa“ tauchte auf dem linksradikalen Internetportal Indymedia ein Bekennerschreiben auf. Im vergangenen Juni beschädigten Unbekannte zudem ein Gotteshaus in Stötteritz und ritzten „Fuck a fake God“ in die Tür. Am vergangenen Sonntag wurden nach einer Sprengstoffmeldung die katholische Kirche St. Hedwig und die evangelische Kirchgemeinde am Johannes-Weyrauch-Platz bei einem Großeinsatz der Polizei mit Spürhunden durchsucht.

Die Motivation: politisch oder religiöse Motive, aber auch Zerstörungswut oder Beschaffungskriminalität. (SB)

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