Foto: Frank-Walter Steinmeier (über dts Nachrichtenagentur)

Nach „Verzichtsrede“: Steinmeier erntet viel Lob von den Linksradikalen

Während der Grüß-August mutmaßlich schon seine Koffer packt, um ukrainischen Flüchtlingen das Schloss Bellevue zur Verfügung zu stellen und wahrscheinlich schon seine Konten gekündigt hat, weil er als großes Vorbild ja auf seine Einnahmen, die die armen Steuerzahler finanzieren mussten, in Zukunft verzichten und stattdessen wie der Normalbürger von Almosen, Luft und Liebe leben will, gibt es von linker Seite viel Lob für seine „Sonntagsrede“:

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat den Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt, Lasten im Zuge der Krise stärker auf Wohlhabende zu verteilen. Bundespräsident Steinmeier habe von der „Gerechtigkeit der Verteilung der Lasten“ gesprochen und wie wichtig es gerade in der heutigen Situation sei, „dass reiche Menschen jetzt ihren Beitrag leisten, um die immensen Kosten der notwendigen Entlastungen stemmen zu können“, sagte Esken der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Bestehende Ungerechtigkeiten müssen überwunden und neue Ungerechtigkeiten müssen vermieden werden“, so die Co-Vorsitzende der SPD.

„Ich danke unserem Bundespräsidenten für seine klaren Worte und den wichtigen Appell zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in diesen Krisenzeiten“, sagte sie. „Bundespräsident Steinmeier hat die Situation in Deutschland und Europa nach dem brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine vollkommen zu Recht als Epochenbruch bezeichnet und mit ehrlichen Worten beschrieben, welche Konsequenzen das für unser aller Leben und unseren Wohlstand bedeutet“. Er habe die Einschränkungen klar benannt, die zwar alle berühren würden, aber „diejenigen besonders hart treffen, die schon ohne die kriegsbedingte Inflation nur mit Mühe über die Runden gekommen sind“, so Esken.

Einfach klasse. Auch Esken wird also auf ihre fetten Diäten zugunsten der armen Bürger verzichten – vorbildlich!

Auch Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer hat nach Steinmeiers Ergüssen konkrete klimapolitische Schritte gefordert und dabei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in die Pflicht genommen. „Ohne den Kampf gegen den Klimawandel ist alles nichts, da hat Steinmeier recht. Nur bringen warme Worte alleine nichts, es braucht in dieser brenzligen Zeit politischen Willen“, sagte Neubauer der „Rheinischen Post“ (Samstag) in Bezug auf Steinmeiers Rede.

„Absurderweise aber macht Kanzler Scholz das Gegenteil von dem, was Steinmeier sagt. Der Kanzler bricht Deutschlands Klimaversprechen, wirbt für mehr weltweite fossile Expansion und Infrastruktur“, kritisierte die Aktivistin. Scholz befürworte neue Gasfelder im Senegal, anstatt Afrika in Richtung erneuerbarer Energien zu bringen, die der dortigen Bevölkerung helfen würden.

„Scholz interveniert nicht bei der Lützerath-Entscheidung und verschläft es, in Deutschland mit zusätzlichen 100 Milliarden für Klimaschutz in höchstem Tempo aus russischem Gas und Öl auszusteigen“, so Neubauer. „Wenige Tage vor der Weltklimakonferenz liegt es nun an Herrn Scholz, die Worte von Präsident Steinmeier ernst zu nehmen und tatsächlich Stärke in der Veränderung zu beweisen.“

Da bedanken wir uns ALLE noch mal bei diesem Bundespräsidenten, der mal wieder eine Steilvorlage für alle Linken in diesem Land abgeliefert hat und so für eine weiter Spaltung der Gesellschaft sorgt.

Abdanken ist die einzige logische Konsequenz aus dieser Rede, denn das wäre mal ein Verzicht, der es in sich hätte.

Aber was ist? Über diesen „Verzicht“ hören wir kein Wort von diesem Heuchler:

Das Bundeskanzleramt in Berlin soll einen Anbau erhalten – für 777 Millionen Euro!

(Mit Material von dts)

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