Arbeiten, bis dass der Tod uns scheidet? Foto: PakulinSergei/Shutterstock

Auch Rentensystem bald vor dem Zusammenbruch

Berlin – Während die Bundesregierung als Kriegsgewinnler durch die Inflation immer mehr Geld von den verarmten Bürgern absaugt, um es dann im Ausland zu verschleudern, geht hier so ziemlich alles den Bach runter:

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt jetzt auch schon vor einem Zusammenbruch des Rentensystems und sieht in dem geplanten Bürgergeld das Potenzial zur Spaltung der Gesellschaft. „Wir brauchen eine große Sozialreform, die die Dimension der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion nach der Wiedervereinigung hat“, sagte Dulger der „Bild am Sonntag“. „So wie unsere Sozialversicherungen heute funktionieren, werden sie in den kommenden fünf Jahren nicht mehr funktionieren. Die Kosten werden explodieren. Sozialstaat frisst Zukunft darf nicht Realität werden.“ Besonders dringend brauche es laut Dulger eine „Sanierung der Altersvorsorge“, denn: „Die Finanzierung unseres Rentensystems steht vor dem Zusammenbruch.“ Konkret schlägt er vor, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln.

„Es darf nicht sein, dass die weiter wachsende Lebenserwartung zu einem immer noch längeren Ruhestand führt.“ Um die Wichtigkeit des Themas zu verdeutlichen, brauche es „in der Sozialpolitik Prognosen wie in der Klimapolitik“, so Dulger weiter. „Die Bundesregierung sollte regelmäßig über die künftige Entwicklung der Sozialbeiträge berichten. So wird der Handlungsdruck für alle sichtbar.“ Die Reform der sozialen Sicherungssysteme sei „sicherlich ähnlich herausfordernd“ wie die Energiewende – „aber zweifelsfrei genauso wichtig für die Generationengerechtigkeit.“ Eine große Gefahr sieht Dulger auch in der Einführung des geplanten Bürgergeldes.

„Das Bürgergeld droht unsere Gesellschaft zu spalten“, so der Arbeitgeberpräsident. „Es kann nicht sein, dass ein Teil der Menschen, die morgens zur Arbeit gehen, nur wenig mehr Geld zur Verfügung haben als jemand, der morgens nicht zur Arbeit geht.“

Mit der letzten Aussage hat Dulger Recht. Dass die Leute aber länger arbeiten gehen sollen, ist ein Hohn. Unser Sozialsystem ist krank, weil es immer mehr Leute versorgen muss, die nie etwas eingezahlt haben und auch nie einzahlen werden. Hier müsste man dringend auf die Bremse treten. Aber wer sagt’s den Verantwortlichen? (Mit Material von dts)

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