Junge Männer in der Erstaufnahmeeinrichtung (Foto:Imago/AgenciaEFE)

Immer mehr „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge”: Erst kommen die Jungmänner, dann die Großfamilie

Gewusst wie: Die Flüchtlingsanwärter auf dem Rundum-Sorglos-Ticket ins deutsche Sozialsystem und ihre Service-Schlepper sind viel cleverer, als es deutsche Narren und Politträumer sich je ausmalen könnten: Weitaus mehr minderjährige und jugendliche „Schutzsuchende“ als in den früheren Flüchtlingswellen erreichen derzeit Deppen-Deutschland – ohne ihre Eltern.

Und das hat seinen Grund: Im Zuge des zwischenzeitlich voll im Sinne er Migrationslobby gestalteten Familiennachzugs holen sie dann später die liebe Verwandtschaft einfach nach. Rund zehnmal mehr Jugendliche ohne Vormund als noch vor einigen Monaten sind es, die alleine im Shithole Berlin ankommen.

Heillos überlastete Behörden, erschöpfte Ressourcen

Jugendämter und freie Träger sind mit dem schieren Ansturm dieser im Amtsdeutsch als „UMF“ bezeichneten Klientel völlig überfordert und heillos überlastet. Überall fehle das Personal, schreibt Gunnar Schupelius in der B.Z..

Ausgerechnet die rote Zora der Linkspartei, die in früheren Jahren gar nicht genug Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen sehen wollte, Berlins Sozialsenatorin Katja Kipping, komme „aus dem Alarmschlagen nicht heraus”, so Schupelius: „Seit vier Monaten warnt sie regelmäßig davor, dass Senat und Bezirke keine Unterkünfte mehr für Migranten und Flüchtlinge zur Verfügung stellen können, dass alle Plätze belegt seien. Doch anscheinend hört ihr niemand zu.”

Besonders betreuungsintensive Fälle

Es sind derzeit rund 70 Jugendliche pro Woche, also zehn am Tag. Aus diesen „Ankerpersonen“ wird binnen Jahresfrist unter Umständen die fünf- bis achtfache Zahl, weil die Eltern, oftmals auch Geschwister, Verlobte oder sonstige Anverwandte nachgeholt werden. Mit der Ukraine-Krise hat das übrigens recht wenig zu tun: Die meisten UMF kommen wie gehabt aus dem Irak, aus Syrien oder aus Afghanistan.

Nur ein kleinerer Teil sind Ukrainer, wobei bei diesen das Problem des späteren Familiennachzugs vernachlässigbar ist. Die anderen aber sind Teile von Großfamilien, die in kürzester Zeit ebenfalls in Deutschland heimisch werden. Da die einwandernden Kids besonders betreuungsintensiv sind, werden die behördlichen Kapazitäten hierbei besonders schnell an ihre Grenzen gebracht. Doch wie gehabt macht die Bundesregierung nicht die geringsten Anstalten, irgendetwas gegen den Zuzug zu unternehmen. (DM)

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