Nancy Faeser (Bild: shutterstock.com/Alexandros Michailidis)
Nancy Faeser (Bild: shutterstock.com/Alexandros Michailidis)

Frau Faeser, eine Mogelpackung?

Die Zahl der illegalen Einreisen steigt und steigt. Die zuständige Innenministerin Nancy Faeser tut alles dafür, die zahlen nicht nur zu verschleiern, jetzt wird ihr sogar vorgeworfen, bewußt zu „schummeln“.

Deutschland ist weiter Sammelplatz für Menschen aus aller Welt. Neben Ukrainern greifen Bundespolizisten die vermehrt die übliche Klientel Afghanen, Iraker, Syrer u.sw. auf. Die Gemeinden sind stöhnen zwar, stehen aber nach wie vor hinter der „Willkommenskultur“. Einzig der Ruf nach Geld wird lauter.Von Juni bis September trafen nach Auskunft der F.A.Z. in Deutschland 558.000 ukrainische Migranten ein. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Personen mit Hartz-IV-Fürsorge um 12 Prozent auf 5,4 Millionen. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtzahl im Hartz-System wuchs seit 2016 von 25 auf 45 Prozent. Der jetzt forciert betriebene Bürgergeld-Sozialismus wird die Sogwirkung nicht nur nach Osten verstärken.
Die flüchtlingsaffine Innenministerin Nancy Faeser ignoriert offenbar die hohen Zahlen der Bundespolizei offenbar. Und nicht nur das: laut BILD weist die 52-jährige SPD-Politikerin intern viel weniger aufgegriffene illegal-eingereiste Migranten aus.
Demnach wurden im „Migrationsanalyse-Bericht“ ihres Ressorts im September „nur“ 12 701 illegal Eingereiste von Bundespolizisten aufgegriffen. Die Zahlen der Bundespolizei sprechen eine andere Sprache: hier sind es 20.000 und die wurden von nur vier Bundespolizei-Direktionen (Berlin, München, Pirna, Stuttgart) ermittelt.

Die wirklichen Zahlen dürften weit darüber liegen. Tatsache ist: Seit Januar dieses Jahres sind laut Faeser-Statistik insgesamt rund 57 000 Migranten eingereist. Laut Bundespolizei gut 100 000.

Beim Flüchtlingsamt BAMF stellten bis Ende September offiziell sogar 154 557 Personen einen Asylantrag. Mit einem kleinen Faeser-Trick schmelzen die Zahlen: Sie lässt nur illegal Eingereiste „im grenznahen Bereich“ in die Statistik einfließen. Bei der zuständigen Bundespolizei macht sich angesichts der Faeser-Zahlenspiele Ärger und Frust breit.

Gewerkschafts-Chef Heiko Teggatz erklärt gegenüber der Bild, die viel höheren Zahlen der Bundespolizei spiegelten „genau wider, was mir meine Kolleginnen und Kollegen bereits seit Monaten mitteilen“. Er dringt auf erneute „stationäre Grenzkontrollen“. So habe man die Möglichkeit Asylbewerber, die einen Antrag in einem anderen Land gestellt haben, „direkt an der Grenze zurückweisen“.

Faesers Innenministerium weist den Schummel-Vorwurf weit von sich: „Die Migrationsanalyse der Bundespolizei basiert auf einer Vielzahl von nationalen und internationalen Quellen, die auch statistische Daten beinhalten“, so eine Sprecherin blumig und fügt hinzu, daß Polizei-Statistiken keine personenbezogenen Daten beinhalten und „folglich eine Doppelerfassung von Personen nicht auszuschließen“. Die Antwort der Bild-Leser auf die Frage, ob die Flüchtlingspolitik 99 Prozent Flüchtlingspolitik bei Nancy in guten Händen sei, fällt jedenfalls eindeutig aus: 99 Prozent antworten mit „Nein“. Doch wen kümmert´s. Nicht nur  der Zuwachs an Ukrainern ist ungebrochen: Von Juni bis September trafen nach Auskunft der F.A.Z. in Deutschland 558.000 von ihnen ein. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Personen mit Hartz-IV-Fürsorge um 12 Prozent auf 5,4 Millionen. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtzahl im Hartz-System wuchs demnach seit 2016 von 25 auf 45 Prozent. (MS)

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