Nena: "Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen". - Foto: Imago

Nena, Xavier Naidoo oder Wendler bald auf dem Index?

„Soll man die Musik von Nena, Xavier Naidoo oder Michael Wendler weiterhin hören, obwohl diese Künstler mehrfach durch „fragwürdige Äußerungen negativ aufgefallen sind“? TZ-Schreiberling und Gesellschaftserzieher Jonas Erbas findet: Nein! Es gäbe es  gute Gründe für einen Boykott! 

Mutmaßlich kennen Sie Jonas Ali Mehdi Erbas – er tritt mehrheitlich unter dem eingedeutschten Namen Jonas Erbas in Erscheinung – nicht. Laut Selbstdarstellung gebürtiger Münchner, ein großer Metal-Fan und  – weil er sich so top auszukennen glaubt – immerhin hatte er Kontakt zu Promigrößen aus Funk und Fernsehen wie Dschungelcamp-Teilnehmer Julian F. M. Stoeckel, „Goodbye Deutschland“-Auswanderer Caro oder Andreas Roben – ist Jonas Ali Mehdi Erbas auch Online-Redakteur bei Ippen.Media, wo er u.a. für den Münchner Merkur und die TZ das eine oder anderer Textchen verfassen darf.

Wer sich für das Geschreibsel von Erbas und insbesondere seine Meinung interessiert, der bekommt aktuell einen tiefen Blick in die Seelenwelt von Jonas Ali. Eine Plattform dafür bietet ihm das Münchner Boulevardblatt TZ. Unter der Überschrift „Darf ich noch guten Gewissens Nena, Xavier Naidoo oder Wendler hören?“ beantwortet uns Jonas die Frage kurz und gesellschaftserzieherisch mit einem klaren Nein!

Denn: Nena, Naidoo und Wendler haben laut Erbas die ihnen dargebotene Plattform genutzt, um „öffentlichkeitswirksam ihre Agenda durchzubringen“.  Sie hätten mit ihren Aussagen – alle drei hatten den tobenden, menschenverachtenden Corona-Wahnsinn kritisiert und den Impf-Terror hinterfragt – laut Erbas dazu beigetragen, dass „die wachsende Verunsicherung und Spaltung innerhalb der Bevölkerung zunimmt – und das nicht durch logische Argumente, sondern in Form von vor irreführenden Halbwahrheiten strotzenden Stammtischparolen“. Wow!

TZ-Schreiberling Erbas wird dann gesellschaftstragend, indem er der „grundlegende Frage“ nachgeht: „Handelt es sich beim bewussten Verdrehen von Wahrheiten, die von Experten hinlänglich mit stichhaltigen Fakten belegt wurden, tatsächlich noch um eine Meinung?“. Jonas Ali Mehdis Meinung: Nein, das findet er nicht!

Und weil in Erbas Wahrnehmung Nena, Xavier Naidoo und Michael Wendler  gemeingefährliche Gesellschaftszerstörer sind, müssten sich Konsumenten einer schwierigen Entscheidung stellen: Lassen sich Künstler und Kunst wirklich voneinander trennen? Und auch da kommt von Mr. Bilderstürmer ein eindeutiges, ein klares Nein! „Denn wer weiterhin die Musik entsprechender Künstler konsumiert, muss sich bewusst sein, dass er damit unweigerlich all jene unterstützt, die das Medium zweckentfremden – indirekt oder gar direkt.“

Sein Aufruf zum Boykott, mutmaßlich meint der Meinungsgrenzenzieher Jonas Ali Mehdi Erbas aber die Totalzerstörung benannter Künstler: „Höchste Zeit also, alten Hörgewohnheiten Lebewohl zu sagen und sich denen zuzuwenden, die sich nicht der Musik bemächtigen, um Ideologien durchzuringen“.

Irgendwie scheint sich Erbas jedoch in seinem Hass auf Andersdenkende vergaloppiert zu haben. Denn: Der Applaus für seine Hetzerei bleibt beim TZ-Lesepublikum aus. Dort fragt man sich: Darf man sich noch eine TZ kaufen? Antwort: Nein!

Hört nicht bei Querdenkern. Merken Sie eigentlich noch was, Herr Erbas?

„Die von den grünen Khmer unterwanderte TZ in Hochform. Ideologisch sind nicht die genannten Künstler, sondern der Volo, der dieses volkspädagogische Machwerk verantwortet.“

„Unvorstellbare Diskriminierung von jahrelangen verdienten Künstlern !! Unfassbar, wo diese Welt hingekommen ist !!“

„Liebe TZ, ich bitte Sie, eine Liste zu veröffentlichen, wie ich mich in allen Lebenslagen verhalten soll ich habe das Bestreben, immer ein guter Bürger zu sein und freue mich, dass Medien mir das Denken abnehmen.“

„Gleich mal ordentlich Nena gehört jetzt, Naidoo kommt dann, ich muss mir die Propaganda vom Jonas unbedingt aus den Ohren waschen. Schade, dass man Musik nicht sehen kann, weil ich hab diesen „Artikel“ ja mit meinen Augen sehen müssen, in Zukunft unterlasse ich das einfach. Immerhin kann man hier noch kommentieren, anders als beim Propaganda Vorzeigeblatt SZ, wobei ich schwer bezweifele, dass dieser Kommentar hier veröffentlicht wird. Den jedes Mal, wenn ich hier eindeutige Propaganda als eben solche bezeichnet habe, war der Kommentar nicht lange da. Aber immerhin wird es der Jonas oder sonst wer bei der tz lesen. Schämt euch!“

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