Clemens Hoch (Foto: Imago, Rainer Unke)
Clemens Hoch (Foto: Imago, Rainer Unke)

Verantwortungslose Islamverliebtheit: Rheinland-pfälzische Landesregierung sieht in Muezzinruf keine Machtdemonstration

Seit Mitte Oktober erschallt in der Domstadt Köln der Hoheitsanspruch des Islams lautsprecherverstärkt via Muezzinruf. Während Stimmen vor diesem islamophilen Irrsinn eindringlich warnen, kann der mit SPD-Parteibuch bestückte rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch hinter dem „liturgischen Akt des islamischen Gebetsrufs“ keine Machtdemonstration erkennen.

Obwohl vor dem Bau der Ehrenfelder Ditib-Moschee – der 2009 begonnene muslimische Protzbau ist Kölns größte Moschee, ein massiger Bau mit 55 Meter hohen Minaretten und Platz für über 1000 Gläubige – der türkische Verband dem damaligen Kölner CDU-Oberbürgermeister Fritz Schramma versprochen hatte, dass es keine Muezzin-Rufe zum Gebet geben werden, erschallte am 14. Oktober, genau um 13:24, das islamische Singsang, der die Rechtgläubigen in Köln zum ersten Mal durch den Muezzin per Lautsprecher zum Gebet gerufen hatte. „Allahu Akbar“ – Allah ist am größten. „Es gibt keinen Gott außer Allah, Mohammed ist Allahs Gesandter. Eilt zum Gebet“, erschallte es im arabischen Singsang über die Köpfe der Kölner rund um die Ehrenfelder DITIB-Moschee.

 

Islamophiler SPD-Wahnsinn

Das es sich bei diesem Muezzin-Geplärre nicht einmal im Ansatz um eine Machtdemonstration des Islam handelt, davon ist der SPD-Funktionär Clemens Hoch zutiefst überzeugt. „Eine Machtdemonstration kann hinter diesem liturgischen Akt nicht erkannt werden“, teilte der für Religionsgemeinschaften zuständige Wissenschaftsminister Clemens Hoch (SPD) auf eine Kleine Anfrage aus der AfD-Landtagsfraktion hin mit. Hoch, Wissenschaftsminister in Rheinland-Pfalz, betont, dass der Muezzinruf rechtlich mit dem liturgischen Glockengeläut christlicher Kirchen vergleichbar sei und steht daher nicht unter besonderem Erlaubnisvorbehalt stehe.

Und genau das ist er nicht. Beim Muezzinruf – der Gesang wird in der „islamischen Rechtstradition“ zwar empfohlen, jedoch zur Religionsausübung bzw. für die Gültigkeit des islamischen Gebets ist er nach ganz überwiegender Lehrmeinung nicht notwendig – handelt es sich eben nicht – wie im Gegensatz zum ohne Worte auskommenden christlichen Glockengeläut – nicht um das harmlose Rufen der Islamgläubigen zum Gebet. Das stellte die türkischstämmige Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates von der liberalen Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin fest. In einem Artikel für das Magazins Cicero brandmarkte sie den Muezzinruf als „Sieg über die Ungläubigen“ und als „Vorbote eines Kulturkampfes“.

Machwerk von „Eine-Armlänge“-Reker 

Verantwortlich für diesen Irrsinn: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, erteilte den mehr als 35 Moscheen, die sich in Köln breit gemacht haben, vor einem Jahr die Zusage, den arabischen Muezzin-Gesang Lautsprecher verstärkt über die Köpfe der Ungläubigen erschallen zu lassen. In der zugehörigen Pressemitteilung freut sich Reker wie irre in perfekt gegendertem Deutsch, dass man mit diesem, auf zwei Jahre begrenztem Modellprojekt den „berechtigten religiösen Interessen der vielen „Muslim*innen“ in der weltoffenen Stadt Köln Rechnung trage. Das Projekt ist nach Ansicht Rekers „ein Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit“. Um jegliche Kritik daran schon im Keim zu ersticken, behauptete das Kölner Oberhaupt: „Wer das anzweifelt, stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage. Wenn wir in unserer Stadt neben dem Kirchengeläut auch den Ruf des Muezzins hören, zeigt das, dass in Köln Vielfalt geschätzt und gelebt wird“.

Vor diesem islamophilen Wahnsinn erhoben sich gewichtige Stimmen. So der vielfach ausgezeichnete Publizist Hamed Abdel-Samad. Er bezeichnete den Vorgang als „verfassungswidrige Bevorzugung einer Minderheit und einen weiteren Schritt auf dem Weg zu mehr Einfluss des politischen Islam“. Der öffentliche Muezzinruf habe weder mit Vielfalt noch mit Glaubensfreiheit zu tun. „Atheisten, Hindus und Veganer dürfen das nicht“. Nur die Minderheit der Muslime dürfe an rund 35 Orten in Köln jeden Freitag fünf Minuten ihre Ideologie herausposaunen, so der Politikwissenschaftler.

Ganz ähnlich der Psychologe und Islamexperte Ahmad Mansour. Es handele sich beim öffentlich zelebrierten Muezzinruf um eine „Machtdemonstration des politischen Islam“. Kölns Oberbürgermeisterin Reker nannte er im Umgang mit dem Islam „naiv“. Die Kölner Entscheidung werde in der ganzen Welt wahrgenommen. Mit der nun erfolgten Genehmigung bekomme die unter Islamismusverdacht stehende DITIB-Gemeinde nicht nur die Möglichkeit, zum Gebet zu rufen, sondern symbolisch auch die Anerkennung und Legitimation seitens Politik und Gesellschaft, die sie braucht, um den politischen Islam weiter zu etablieren. „Es ist verheerend, wenn ausgerechnet dieser Organisation jetzt eine derartige öffentliche Anerkennung zuteilwird“, so der bekennende Muslim.

 

Es ist fest davon auszugehen, dass es sich beim „Erstruf“ in Köln-Ehrenfeld nur um den Startschuss handeln wird. Zahlreiche Moscheegemeinden werden nun bundesweit folgen, zumal bereits in rund 30 deutschen Gemeinden – öffentlich kaum thematisiert – der Islamruf Lautsprecherverstärkt erschallt. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die stetig anwachsende Gruppierung der Muslime –durch politisches und mediales Hofieren ihrer Organisationen und umtriebigen Funktionäre – ein Sonderrecht nach dem anderen erobert. Das aktuell ins Land strömende muslimische Mitgrationsheer wird sich über das islamisierte Deutschland freuen. (SB)

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