WEF-Chef Klaus Schwab im Januar in Davos (Foto:Imago/Xinhua)

Die nächste Rote Karte für Schwab: Vlaams Belang fordert die flämische Regierung auf, ihre WEF-Mitgliedschaft zu kündigen

Die flämische Regierung erwägt Vorschläge, ihre Mitgliedschaft im Weltwirtschaftsforum aufgrund der antidemokratischen Ansichten der globalistischen Organisation aufzukündigen.

Die konservative flämische Partei Vlaams Belang setzt die Regierung unter Druck, ihre Mitgliedschaft im Weltwirtschaftsforum (WEF) zu kündigen. In einer Pressemitteilung des Vlaams Belang kritisiert der flämische Parlamentsabgeordnete Sam van Rooy, dass die flämische Regierung eine weltweite Lobbyorganisation legitimiert und subventioniert, die offen eine klar definierte ideologische Agenda verfolgt, nämlich die des Globalismus.“ Sie streben eine Weltregierung an, die auf Klimahysterie und sozialer Kontrolle basiert.

In diesem Jahr habe die flämische Regierung dem WEF die Mitgliedsgebühren von 200.000 Euro und ungefähr 27.000 EUR als Teilnahmegebühr für ihrer Jahrestagung in Davos bezahlt. Da die Bürger in einem demokratischen Rechtsstaat Anspruch auf Transparenz über die von der Regierung verfolgte Politik haben, forderte van Rooy diesbezüglich Antworten zu den Verbindungen und der Zusammenarbeit der flämischen Regierung mit dem WEF von Jan Jambon, Ministerpräsident Flanderns.

Jambon erklärte laut dem Magazin newspunch, dass die flämische Regierung „außerhalb ihrer Teilnahme am WEF-Treffen in Davos keine strukturellen Kontakte mit dem WEF habe“, aber dass es „regelmäßige Kontakte auf Ebene der flämischen Regierung“ gebe. Laut dem Premierminister zielen diese Kontakte darauf ab, die verschiedenen Aktivitäten und Projekte zu verfolgen, die jährlich stattfinden, auch außerhalb des Treffens in Davos.

Seit 2022 gilt Flandern als „assoziierten Partner“ des WEF. Über diese „assoziierte  Partnerschaft“ äußerte sich Jambon wie folgt: „Die assoziierte Partnerschaft bietet den Vorteil, dass Flandern das ganze Jahr über an mehr Aktivitäten teilnehmen kann und außerdem an Projekten innerhalb einer thematischen Plattform ‚Shaping the Future of Trade und Investitionen.“ Diese Aktivitäten und Projekte bieten zusätzliche Möglichkeit, zu lernen und einen politischen Beitrag zu leisten.“ Die Verstrickung zwischen der flämischen Regierung und dem WEF nehme also stetig zu, folgert Vlaams Belang-Politiiker Van Rooy, was der Premierminister bejahte.

Van Rooy fordert die flämische Regierung auf, ihre WEF-Mitgliedschaft zu kündigen: „Ideen auszutauschen und Investitionen anzuziehen, sind natürlich an sich lobenswerte Ambitionen, aber das sollte nicht im Kontext und unter der Schirmherrschaft der WEF, einer Lobbygruppe, geschehen die eine globalistische Agenda verfolgt und daher keinesfalls als neutrales Forum angesehen werden kann“.

In der vergangenen Woche erst grenzte sich Albertas neue Premierministerin Danielle Smith erneut eindeutig von Klaus Schwabs World Economic Forum ab und bezeichnet das Verhalten seines Trupps als ‚geschmacklos‘. Sie werde mit keiner Organisation von Milliardären zusammenarbeiten, die damit prahlen, wie viel Kontrolle sie über politische Führer haben. Sie werde den Beratungsvertrag mit dem WEF aufkündigen.

Zur Wahrung der Glaubwürdigkeit der UN forderten ebenfalls in der vergangenen Woche die „Anwälte für Aufklärung“ in einem offenen Brief die Kündigung des Vertrages zwischen UN und WEF. (SB)

 

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