Klimaterror (Symbolbild:Imago)

Gemeingefährliche Klima-Irre: Der RAF-Vergleich ist mehr als berechtigt

Geradezu triumphierend, so, als schien die Welt wieder im Lot, hatten sich „Süddeutsche Zeitung“, die kollektiven Linksmoralisten in ihrer Twitterblase und nicht zuletzt Aktivisten der nur scheinbar gemäßigteren Klimaschützer von Fridays for Future samt ihrer politischen Sympathisantenfront letzte Woche hinter der Meldung versteckt, dass die Berliner Radfahrerin kausal angeblich doch nicht wegen des verzögerten Rettungseinsatzes der Feuerwehr gestorben sei. Eine Notärztin – ob nun vorschnell, falsch zitiert, als nützliche Idiotin oder als gleichgesinnte Kronzeugin der „Aktivisten“, hatte dies behauptet. Gestern widersprach die Feuerwehr und sagte, dass die Rettung definitiv schneller und wirksamer hätte ablaufen können.

Dabei geht es überhaupt nicht um die Frage, ob die Frau womöglich überlebt hätte. Es geht darum, dass ihr Tod so oder so von den Klimaterroristen billigend in Kauf genommen wurde und weiterhin wird. Vor allem war es eben nicht das erste Mal, dass die Klima-Kleber mit ihrem lebensgefährlichen psychopathischen Katastrophismus Menschenleben gefährden. Mindestens 17-mal behinderten sie Rettungsfahrzeuge, Krankentransporte und Notfallambulanzen durch von ihnen verursachte Staus.

Erst am Anfang der Radikalisierung

Insofern ist der Vergleich mit der RAF nicht nur naheliegend, sondern mehr als angebracht. Fakt ist: Die RAF wandte in ihrer Anfangszeit nur Gewalt gegen Sachen an – Kaufhausbrände und „harmlose“ Scheinattentate. Dann floss irgendwann Blut. Bei der „Letzten Generation“ ist man jetzt schon über die Hemmschwelle hinaus, Menschen zu gefährden – und sie steht erst ganz am Beginn.

Es ist wie immer bei Extremisten und Fanatikern: Fühlen sie sich in ihren radikalen Forderungen nicht ernstgenommen, beenden sie nicht ihren „Widerstand“, sondern eskalieren ihn und verschärfen die Methoden – bis zum bitteren (eigenen) Ende, denn weder werden die Dinge so laufen, wie sie es sich vorstellen, noch würden sie sich durch vorzeitig Aufgabe selbst Lügen strafen.

Ausgerechnet Trittin

Geradezu drollig übrigens, dass die grünen Komplizen im Geiste dieser Bewegung entsprechende Warnungen vor Radikalisierung und Vergleich mit dem Terrorismus ernsthaft als „Verharmlosung der echten RAF“ verteufeln, etwa Jürgen Trittin. Selten so gelacht:

Ausgerechnet das politische Lager, das mit der RAF teilweise selbst keine Berührungsängste hatte und das vor allem das Dritte Reich und den Nationalsozialismus tagtäglich mit absurden Vergleichen, inflationärer Nazi-Keule und Überstrapazierung des Vorwurfs „brauner“ oder „rechtsextremer“ Gesinnungen bagatellisiert,  sorgt sich jetzt um die Stimmigkeit historischer Parallelen… (DM)

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