Die "Lifeline" beim munteren "Seenotretten" (Bild: Imago)

Kirche und Grüne gemeinsam im „Flüchtlingsboot“

Die links-grüne Ampel will künftig sechs Millionen Steuergeld jährlich für „NGO-Schiffe“ im Mittelmeer ausgeben. Praktischer Weise verfügt der begünstigte Kirchenverein United4Rescue über sehr, sehr gute Verbindungen zu den Grünen.

„Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat heute Nacht beschlossen, United4Rescue im Jahr 2023 zwei Millionen Euro für die zivile Seenotrettung zur Verfügung zu stellen. Auch für die darauffolgenden Jahre 2024-2026 sind jeweils zwei Millionen Euro vorgesehen. Damit erhält die zivile Seenotrettung erstmals dringend benötigte finanzielle Unterstützung von der deutschen Bundesregierung“. Die Nachricht kommt auf den Tag genau zur Vereinsgründung von United4Rescue vor drei Jahren am 11. November 2019″, so der Jubel in der vergangenen Woche.

United4Rescue wurde aus der evangelischen Kirche initiiert und am 11. November 2019 als Verein gegründet, der hauptsächlich von Diakonie- und Caritasverbänden getragen wird. In den drei Jahren hat der sich für die schrankenlose Migration im zentralen Mittelmeer einsetzende Bessermenschenverein zwei Schiffe, die Sea-Eye 4 und die Humanity 1 (früher Sea-Watch 4), maßgeblich finanziert und zahlreiche Rettungseinsätze ermöglicht. Ein drittes Bündnisschiff, die Sea-Watch 5, wird ab Frühjahr 2023 im Einsatz sein. Das Geld des Steuerzahlers – jährlich zwei Millionen – soll laut Beschluss Haushaltsbeschluss aus der vergangenen Woche munter bis zum Jahr 2026 weiter sprudeln.

Zu den „Bündnispartnern“ des von Kritikern als „Schleuservereinigung“ kritisierten Vereins, gehören laut eigener Webseite nicht nur der DGB und die türkische Religionsanstalt Ditib. Taktgeber und Initiator des Schlepper- Ausgabeposten sind die grünen Ampel-Haushälter im Bundestag. Laut dem grünen Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler werde das Geld unter anderem „Rechtsberatung“ aufgewendet werden, wie die Deutsche Welle berichtet, da derzeit versucht werde, die Seenotrettung zu kriminalisieren. Auch die grüne Bundestagsabgeordnete Jamila Schäfer, ebenfalls mit Sitz im Haushaltsausschuss, geklatschte mit ihrer Genossin, der grünen Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt die Entscheidung. Ach ja! Vorsitzender des „Schlepper“-Vereins United4Rescue ist übrigens Dr. Thies Gundlach, laut Vereinswebsite „Theologe im Ruhestand“ und Lebenspartner von Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt. (SB)

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