Bernhard Brink (Bild: Pressefoto Bernhard Brink)

WDR-Zensurregime cancelt Schlager-Star Bernhard Brink

Der öffentlich-rechtlich MDR schmeißt die Hit-Legende Bernhard Brink nach fünf erfolgreichen Jahren aus der quotenstarken Sendung „Schlager des Monats“ raus. Der Grund: Seine regierungskritischen Äußerungen und ein Interview mit dem Compact-TV.

Aus für einen großen deutschen Schlagerstar. Das öffentlich-rechtliche Zensurregime hat Bernhard Brink nun gecancelt.  Wie die Bild-Zeitung berichtete, wurde die quotenstarke, seit 2018 von der 70-jährigen Hit-Legende präsentierte MDR- Show „Die Schlager des Monats“ eingestellt. Die Sendung per se läuft weiter, aber ohne ihren Frontmann und Quotenbringer.

Der Grund: Brink hatte sich immer wieder regierungskritisch geäußert. So rief Brink bei einer Aufzeichnung der „Schlagernacht des Jahres“ in der Berliner Waldbühne Ende Juni  den 18.000 Zuschauern zu: „Dieses Scheiß-Corona, und wenn ich diesen Lauterbach immer sehe, der regt mich so auf. Was ist denn da los? Affenpocken, Corona, das geht mir auf den Sack“. Dem Online-Magazin „schlager.de“ soll der Musiker zudem gesagt haben, man solle mal aufhören, Angst zu machen.

Bzgl. Wladimir Putin versäumte es der Schlagerstar,  dediziert und dem Mainstreamdiktat devot folgend dem Kremelchef die Alleinschuld am Ukraine-Konflikt zu geben: „Was tut dieser Mensch anderen Menschen an? Warum werden da nicht nur militärische Ziele angegriffen, sondern auch Zivilisten erschossen? Auch wenn die anderen natürlich genauso schuld sind, wenn ich mir die Vergangenheit so ansehe. Aber der Auslöser ist Putin.“

Obwohl sich Brink brav von seinen Aussagen distanzierte und erklärte, dass es sich, nach einem arbeitsreichen Tag um spontane Aussagen gehandelt habe und „die Tiraden“ – wie es das Magazin rolling stone bezeichnet–  aus der Sendung heraus geschnitten wurden, ist das berufliche Sein Brinks beim ÖR zuende.

Das zuletzt dem COMPACT-Magazin gegebene Interview dürfte dann mutmaßlich das Fass bei den öffentlich-rechtlichen Zensoren zum Überlaufgen gebracht haben.

Der MDR sieht sich aktuell in den sozialen Medien genötigt, zu verkünden, dass nachdem mehrere Falschmeldungen im Internet kursieren würden, mitgeteilt werden kann, dass die „Schlager des Monats“ natürlich auch 2023 monatlich weitergehen.  Allerdings wird es ein paar Änderungen geben, unter anderem in der Moderation.

Warum der Quotenbringer Bernhard Brink outgesourced wurde, erklärt der öffentlich-rechtliche Zensurmeister den trauernden Zwangsbeitragszahlern indes nicht.

(SB)

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