Rod Stewart (Bild: shutterstock.com/Featureflash Photo Agency)

Trotz Millionenangebot: Rod Stewart lehnt Auftritt im islamischen Menschenschinderland Katar ab

Rod Stewart lässt sich von den wahhabitischen Menschenschindern in Katar nicht kaufen. Für mehr als eine Million US-Dollar hätte der Megastar beim WM-Gastgeber auftreten können. Das lehnte die Rocklegende ab. Es sei nicht richtig, dorthin zu gehen.

Der britische Sänger Rod Stewart wurde ebenfalls von den Wüstenscheichs angefragt. Der bekennende Fußballfan lässt sich jedoch von Katar nicht kaufen. Für mehr als eine Million US-Dollar hätte Rod Stewart beim WM-Gastgeber auftreten können. Doch das hat die Rocklegende abgelehnt.

„Mir wurde vor 15 Monaten eine Menge Geld angeboten, mehr als eine Million Dollar, um dort zu spielen. Ich habe es abgelehnt. Es ist nicht richtig, dorthin zu gehen“, teilte Rod Stewart der „Sunday Times“ mit.  Auf die Bemerkung, es sei vermutlich besser, die gesamte WM nicht zu verfolgen, stimmte er zu und warnte alle homosexuellen Fußballfans vor einer Reise in das islamische Land, in dem Homosexualität per Gesetz verboten ist, Haft oder gar die Todesstrafe drohen: „Ich sage Ihnen, die Fans müssen aufpassen, nicht wahr?“ Der Interviewer scherzte darüber, dass Stewart als Protest den Song „The Killing of Georgie“, bei dem es um die Ermordung eines schwulen Freundes von Rod Stewart in 70er-Jahren geht, in Katar hätte performen können.

Für die Eröffnungsfeier am kommenden Sonntag tut sich Katar offenbar trotzdem nicht schwer, Musiker zu finden, die ausreichend charakterlos sind, um dort im islamischen Menschenschinder aufzutreten. Einige haben keinerlei Probleme, dem Allah-Menschenschinderregime in Doha ihre Aufwartung zu machen. So der britische Sänger Robbie Williams, die US-Truppe Black Eyed Peas, Maroon 5 oder der kolumbianische Reggaeton-Sänger J Balvin. Sie machen willig bei einer Konzertreihe während der Fußball-WM in Katar mit. Williams teilte mit, er wolle auf jeden Fall einige Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar schauen: „Ich werde mir die Weltmeisterschaft anschauen, ja“, sagte Williams der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Von einem Boykott der WM halte er nicht viel. „Die Weltmeisterschaft ist die Weltmeisterschaft. Wenn Sie jemandem die Schuld für die Geschehnisse bei der Weltmeisterschaft geben wollen, dann der FIFA. Aber ich will Fußball sehen. Ich würde mich nicht für ein Regime oder seine Leute entscheiden. Ich bin in erster Linie ein riesiger Fan des Fußballs.“ Wenn höhere Stellen in der Hierarchie dieses Turnier an einen Ort verlegten, der es vielleicht nicht haben sollte, dann sei das deren Sache.  (SB)

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